Josko: Scheuringer kann starkes 2016 vermelden - gerade im Exportmarkt Deutschland erfolgreich

Johann Scheuringer, CEO bei Josko
16.03.2017 - Johann Scheuringer ist jetzt ein Jahr alleiniger Geschäftsführer - heute legte er seine erste Bilanz vor: Der Josko Umsatz betrug 132,7 Mio. Euro und war damit der höchste in der Firmengeschichte. Man sei wieder Marktführer im Holz-Alu-Segment. Ebenfalls bemerkenswert: Josko konnte gerade im Ausland besonders zulegen. 

In dem einen Jahr, seit dem Johann Scheuringer Mehrheitsanteile und CEO-Posten im Familienunternehmen übernommen hat, ist viel passiert. „Wir haben den Wechsel an der Spitze als Familie und Unternehmen gut gemanagt. Und wir haben den Schwung genützt, um Dinge im Unternehmen anzupacken und für die Zukunft auszurichten, ohne bei den Josko-Grundqualitäten bei Produkten oder Dienstleistungen Kompromisse zu machen“, sagt Johann Scheuringer junior bilanzierend nach seinem vollen ersten Jahr an der Unternehmensspitze.

Vom Start weg hatte er für Josko die Guideline „Stärken stärken“ ausgegeben. Dies scheint gelungen: Scheuringer priorisierte das Thema Finanzmanagement und bestellte Thomas Litzlbauer zum CFO. Parallel erklärte CEO Scheuringer den Vertrieb zur Chefsache und stellte das Führungsteam mit seinem Neffen Stefan Wagner als Leiter und wichtige Schlüsselposition für die Vertriebspartner sowie Franz Braid als Leiter Vertriebsservice neu auf.

Smart Mix Philosophie ist einzigartig in der Branche

Dazu habe man die Smart Mix Philosophie ausgebaut (lesen Sie dazu auch unser Interview mit Johann Scheuringer). Bei diesem Konzept handelt es ich um ein Multiple Choice Prinzip, das Bauherrn erlaubt, verschiedenste Materialien, Produktlinien und Farben aufeinander abzustimmen.

Die vielen individuellen, hochwertigen Produktlösungen mit großen Ganzglassystemen, Hebeschiebe -türen, verschiedenstem Eichenholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft bei Fenstern, Haus- und Innentüren sowie passendem Sonnenschutz und Zubehör würden das Unternehmen am Markt von anderen unterscheiden. "Wir stellen Klasse programmatisch über billige Masse;" so Scheuringer heute in der Pressekonferenz. Und weiter: „Wir bei Josko haben uns mit der Smart Mix-Philosophie auch zu einem Paradigmenwechsel entschlossen: Weg vom branchenüblichen Mengen-Denken, hin zu integrativem Mehrwert-Denken über die gesamte Produktpalette."

Die 132,7 Mio. EUR Rekordumsatz (plus 3,2 % im Vergleich zum Vorjahr) sind teilweise auf Erfolge im umkämpften Heimmarkt zurückzuführen: Josko steigerte den Umsatz in Österreich um 2 %, also in etwa analog zum Gesamtmarkt, der um 2,6 % wuchs.

Erfreulich sei die Josko-Exportleistung gewesen: Am potenzialträchtigen deutschen Markt legte Josko um 5 % zu, im Rest des internationalen Marktes gar um 22 %. 2016 erreichte der Josko-Exportanteil erstmals die 20-Prozent-Marke.

In Österreich hat Josko die Führungsposition im wertigen Holz/Alu-Fenstersegment inne: Mit 16,1 % Marktanteil sei man hier seit dem Jahr 2000 unangefochten an der Spitze. Dank der Erfolgsstrategie einer klaren Qualitätsorientierung mit Weitblick liege man im österreichischen Fenster-Gesamtmarkt an zweiter Stelle (10,7 % Marktanteil), ebenso bei Kunststofffenstern (11,4 %) und bei Haustüren (11,9 %). In der wichtigen Kategorie Hebeschiebetüren und Ganzglas-Elemente gelte man seit jeher als InnovationsImpulsgeber der Branche: Kein anderer Hersteller weise annähernd ein so vielseitiges Produktsortiment auf, so der Geschäftsführer vor der Presse.

Scheuringer: „Dem inflationären Preiskampf der Branche halten wir weiter Qualität, Eigenständigkeit und Kreativität unserer Lösungen entgegen. Unser Ziel für die Zukunft bleibt, dass Josko weiterhin organisch und aus eigener Kraft wachsen wird“, präzisiert er seinen Aus- und Weitblick.

www.josko.at 

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