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Glaswelt-Newsletter: 11-2009

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Der Scanner sieht alles in der ISO-Fertigung

Bei der Isolierglas-Produktion geht es nicht ohne zuverlässige visuelle Qualitätskontrollen. Eine interessante Alternative zur Prüfung durch Mitarbeiter ist die digitale Qualitätskontrolle durch einen Scanner, der in die ISO-Linie integriert ist.

Der Einsatz von Scannern in Kombination mit digitaler Bildverarbeitung ist heute in der Lage, optische Kontrollaufgaben mit überzeugenden Resultaten zu automatisieren.
[…]
Eine wesentliche Voraussetzung ist, dass bei automatisierten, visuellen Kontrollsystemen zu bestimmten Fehlern, z. B. Kratzern, Blasen, Schmutz, eine zulässige Fehlergröße und Fehleranzahl exakt vorgegeben werden kann. 
[…]
Über intelligente CCD-Kameras der neuesten Generation und einer intuitiven Windows basierten Bedienoberfläche, übernimmt beispielsweise der Quality-Scanner-IG von Viprotron zuverlässig die Überwachung der Glasqualität innerhalb der Isolierglasfertigung.

Das System ermöglicht es dem Isolierglasproduzenten, unabhängig von Personalmotivation und Schicht, eine gleich bleibende und reproduzierbare Glasqualität zu garantieren. Zusätzlich erfolgt eine detaillierte Dokumentation und Archivierung der Qualität, sodass der ISO-Hersteller auch noch nach Monaten die exakten Prüfergebnisse zu einer bestimmten Glaseinheit abrufen und ausdrucken kann.

Der nach der Waschmaschine vollständig in die Fertigungslinie integrierte Quality-Scanner-IG scannt die einzelnen Glasscheiben bei jeder Transportgeschwindigkeit – bis zu 50m/min und mehr – und lokalisiert dabei die Fehler auf dem Glas. Die Fehler werden in Echtzeit typisiert und durch Vergleich mit den geforderten Qualitätsvorgaben erfolgt die Gut/Schlecht-Bewertung für das Glas.
[…]
Das Scanner-System erkennt sicher alle visuell sichtbaren Defekte wie z. B. Blasen, Kratzer, Beschichtungs- und Folienfehler Zinn, Schmutz, Fingerabdrücke, etc. ab einer Größe von 0,5 mm². Gleichzeit hat es der ISO-Produzent in der Hand, exakt zu definieren, welche Fehlertypen ab welcher Größe und Anzahl dazu führen, dass ein Glas als schlecht eingestuft wird. Auch eine Unterscheidung nach dem Fehlerort (Falz-, Rand- und Hauptzone) wurde in das System integriert.
[…]
Durch den Einsatz von modernen Scannersystemen lassen sich heute teuere Kundenreklamationen reduzieren und gleichzeitig Qualitätsverbesserung erzielen. Daneben kann das Kontrollpersonal deutlich entlastet oder mit anderen Aufgaben betraut werden..


Den ungekürzten Beitrag finden Sie im Novemberheft der GLASWELT, das am 6.11.2009 erscheint. Darin finden Sie auch eine Musterrechnung über die Kostenersparnis durch den Scannereinsatz.

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Schlagworte zu diesem Artikel:

Scanner (45%)Scannersystem (37%)Glasqualität (32%)

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