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Glaswelt-Newsletter: 3b-2010

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Österreichischer Fenstermarkt: 6,5 Prozent Umsatzwachstum

Förderungen zur Thermischen Gebäudesanierung haben 2009 nicht zum erhofften Absatzplus bei Fenstern geführt - verantwortlich für die vergleichsweise positive Entwicklung ist der Neubau, analysieren Kreutzer Fischer & Partner im aktuellen Branchenradar.

In einem schwachen Marktumfeld (die Hochbaukonjunktur schrumpft im Berichtsjahr real um -4,6%), wächst die Nachfrage nach Fenstern das zweite Jahr in Folge äußerst moderat um +0,6%. 2009 werden etwas mehr als 1,5 Mio. Fenster abgesetzt.

Verantwortlich für die vergleichsweise positive Entwicklung ist der Neubau. So werden im Berichtsjahr die steigenden Baustarts im Wohnbau aus 2007/2008 ergebniswirksam. Die gerne als Treiber identifizierte Sanierung hebt indessen nicht ab. Das Niveau entspricht in etwa dem Vorjahresvolumen. Auch das Konjunkturpaket II für die Thermische Gebäudesanierung ist nicht der Hebel, als der er politisch verkauft wird. Bestenfalls haben die 100 Mio. Euro Schlimmeres verhindert. Offensichtlich ist es aber auch kaum zu Vorzieheffekten gekommen, wodurch zumindest das Marktpotential für die nächsten Jahre voll zur Verfügung steht.

Die für manche möglicherweise enttäuschende Nachfrage wird aber durch ein robustes Umsatzwachstum mehr als wettgemacht. Im Vergleich zu 2008 wächst der Durchschnittspreis über alle Fensterarten um +5,8%. Zum einen wächst der Anteil höherpreisiger Rahmenmaterialien wie Holz/Alu und Kunststoff/Alu zu Lasten von Holz und Kunststoff. Zum anderen sind Fenster immer öfter mit speziellen Gläsern wie Dreischeiben-Isolierglas, Beschattungs- oder Sicherheitsvorrichtungen ausgestattet. Infolge wächst der Umsatz mit Fenstern um +6,5% auf knapp 805 Mio. Euro.



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