
Artikelsammlung zu ausgewählten Themen (wie z. B. zur EnEV oder zum CE-Zeichen).
Alle GLASWELT-Dossiers finden Sie hier

Meistgeklickte Artikel der letzten 7 Tage.

Leserbriefe
An die GLASWELT geschriebene Leserbriefe:Leserreaktion zum Leserbrief in der GLASWELT 05/2010 "Hightech-Fenster verschleudert" In vielen Punkten kann ich dem Leserbrief ja zustimmen - nur das die Energiebilanz von Holz- und Kunststofffenster nahe beieinander liegen sollen, veranlasst mich nun doch zu diesem kurzen Statement: In Zeiten, wo Nachhaltigkeit ein zentrales Thema in jedem Wirtschaftszweig ist, erscheint es mir geradezu lächerlich, weshalb Kunststoffenster tatsächlich in einen ernsthaften Zusammenhang mit einem ökologischen Anspruch gebracht werden sollten. Wir reden hier als Basismaterial von dem endlichen Rohstoff schlechthin, der zur Herstellung von Kunststoff unwiederbringlich verbraucht wird. Das bedeutet, es werden wertvolle Rohstoffe geradezu vergeudet, um ein vom technischen Anspruch her in der Masse gesehen doch relativ unkompliziertes Produkt herzustellen. Für den Werkstoff Kunststoff gibt es doch wirklich Einsatzgebiete, wo die gesamte Bandbreite der Eigenschaften wirklich sinnvoll genutzt werden kann. An dieser Tatsache ändert auch eine gigantische Lobby nichts, die mit beträchtlichen Marketingaufwand versucht das Gegenteil zu suggerieren. Aber auch das häufig als optimal dargestellte Holz/Alu Fenster wird einer ernsthaften Überlegung in dieser Richtung nicht standhalten. Glaubt denn wirklich jemand, daß eine mit immensen Energieaufwand und endlichen Bauxit-Rohstoff hergestellte Aluminiumschale noch irgendeine sinnvolle Energiebilanz zulässt? Kurz gesagt sehe ich bei ernsthafter Betrachtung weder die Notwendigkeit noch einen echten Vorteil in einer Substitution des Rahmenmaterials HOLZ für den Lochfensterbau - und mit Blick auf z.B. modifizierte Hölzer (Belmadur, Accoya) gleichwohl noch weniger. In diesem Sinne: GÖNNEN SIE SICH HOLZ SCHON ZU LEBZEITEN ! Freundliche Grüße aus dem Barnim: Ralf Schindler, Planung + Verkauf, HFBB Holzfensterbau Bernau GmbH, schindler@hfbb.de Glaswelt-Leserbrief zum Beitrag „Eine Frage des Werkstoffs?“ aus GLASWELT 04/2010, Seite 17. Normalerweise müssten die Holzfensterfreaks jubeln, wenn Sie diese Antworten zum Thema Fenstermaterial lesen. Leider fällt bei genauerem Hinschauen auf, dass die Antworten von Herrn Dupp weniger fachlich fundiert, sondern mehr Verkaufs- und Marketingcharakter haben. Wenn dann produktspezifische Nachteile zu Vorteile bei dem Thema „Pflege“ umgewandelt werden, ist das sehr verwunderlich. Peter Musch Hier noch das Interview mit Alexander Dupp aus dem Heft 04/10 |




