DIN 18008-Diskussionen vorbei?

Daniel Mund
Chefredakteur
Was lange Zeit die Gemüter erhitzt hatte und für lebhafte Diskussionen auf Verbands- und Branchentreffen gesorgt hatte, kommt nun offensichtlich zu einem Abschluss: Jetzt wird in der 18008-Novelle auf den § 37 der Musterbauordnung verwiesen...

Darin heißt es: „Glastüren und andere Glasflächen, die bis zum Fußboden allgemein zugänglicher Verkehrsflächen herabreichen, sind so zu kennzeichnen, dass sie leicht erkannt werden können. Weitere Schutzmaßnahmen sind für größere Glasflächen vorzusehen, wenn dies die Verkehrssicherheit erfordert.

Der VFF beurteilt die Beschlussfassung des Normenausschusses als vernünftiges Ergebnis, aufgrund der Diskussion um die Neufassung habe sich jetzt jedoch scheinbar ein Interpretationsbedarf zum dazugehörigen Abschnitt der § 37 der MBO ergeben. Deshalb werde man kurzfristig mit anderen Verbänden die bestehende Auffassung zur Verkehrssicherheit bei bodentiefen Verglasungen erläutern. Hier darf man also noch gespannt sein, was die Verbände jetzt daraus machen...

Der Bundesverband Flachglas übrigens hätte „den ursprünglichen Entwurf vorgezogen – das wäre eine klare Regelung gewesen, mit der jeder gewusst hätte, woran er ist“, sagt BF-GF Jochen Grönegräs. Aber auch er bzw. der BF könne mit dem Kompromiss gut leben und man könne in den nächsten Monaten mit der Veröffentlichung der Norm rechnen.

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