GLASWELT Ausgabe: 03-2009

Flughafen Luxemburg

Leicht und schwer

Abb. 2

Seit letztem Jahr ist das neue Hauptterminal A in Luxemburg-Findel in Betrieb. Das Besondere daran ist das Zusammenspiel zwischen Leichtigkeit und Schwere – das solide Dach, das auf einem transparenten Glassockel ruht. Die zugehörigen Gläser stammen aus Deutschland.

  1. Teil: Leicht und schwer
  2. Teil: Objektinformationen

Das Terminal, entworfen von den Architekten Paczowski & Fritsch, besticht durch die klare Trennung der Funktionen im Gebäude und ihre Staffelung auf verschiedene Ebenen. Auch das weit auskragende Dach trägt zur Klarheit im Gebäude bei: Als Hohlkörper ausgeformt verschwindet in ihm die komplette Gebäudetechnik, wie Klima- und Lüftungsanlage, Beleuchtung und Wasserführung. Die Dachfläche mit Seitenlängen von je 100 m fällt zum Flugfeld leicht ab, die Auskragung schützt vor direkter Sonne.

An der Westfassade übernehmen Funktionsgläser von Okalux den Sonnenschutz. Im SZR kontrollieren dabei hochreflektierende Aluminiumprofile die Sonneneinstrahlung. Bei gleichzeitig guter Durchsicht reduzieren sie den Wärmeeintrag in das Gebäude. Lichtkuppeln, symmetrisch in der Dachfläche angeordnet, versorgen das Gebäude zusätzlich mit Tageslicht. Die zugehörigen Isoliergläser mit transluzenter Kapillareinlage streuen das Licht gleichmäßig und blendfrei nach unten in die Halle. Die Gläser reduzieren den Kunstlichtbedarf und den Wärmeeintrag und somit die Kühllasten des Gebäudes. —

Literatur

  1. Teil: Leicht und schwer
  2. Teil: Objektinformationen
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