GLASWELT Ausgabe: 11-2018

Mit dem StreetScooter auf Stuttgarter Straßen unterwegs

Elektromobilität im Fenster-Service?

Albrecht Fensterbau hat jetzt einen StreetScooter im Fuhrpark. Wir sprachen vor Ort mit dem Geschäftsführer Sebastian Kraft (l.)

Albrecht Fensterbau hat jetzt einen StreetScooter im Fuhrpark. Wir sprachen vor Ort mit dem Geschäftsführer Sebastian Kraft (l.)

Die Albrecht Fensterbau GmbH startet mit einem E-Scooter in die Elektromobilität ihrer Service-Fahrzeuge. Der Weru- Händler, mit einer der größten Fenster- und Türenausstellungen im Raum Stuttgart, nutzt den jetzt in den Dienst gestellten StreetScooter für sein Service- und Wartungsteam für die montierten Fenster, Türen und Rollläden. Lesen Sie mehr über seine ersten Erfahrungen mit dem Fahrzeug.

_ Die GLASWELT war bei der StreetScooter-Übergabe vor Ort und sprach mit dem Albrecht-Geschäftsführer Sebastian Kraft: „Wir setzen als lokal und regional verwurzeltes Unternehmen auch bei unserem Fuhrpark auf Innovation und eine zukunftsführende Verbindung aus Ökonomie und Ökologie. Zunächst haben wir einen StreetScooter für unser Wartungsteam angeschafft. Die Entfernungen werden selten über 100 km am Tag betragen – das schafft der E-Antrieb spielend.“ Er ergänzt, dass man damit nicht nur umweltfreundlich, sondern auch zukunftssicher – weil feinstaubfrei – im Stadtgebiet Stuttgarts unterwegs sei.

Auf längere Sicht ist man bei Albrecht sehr gespannt, wie sich der StreetScooter im Alltag bewährt. Sollte sich zeigen, dass mit dem Fahrzeug auch größere Reichweiten sicher zu meistern sind, so dürfte das erste E-Auto nicht das letzte bei Albrecht sein.

Igor Djekic, der im Albrecht-Team für die Wartungsarbeiten zuständig ist, zeigt sich nach einem ersten einwöchigen Arbeitseinsatz mit dem Fahrzeug begeistert. Er hatte zwar anfangs noch etwas Sorge gehabt, ob er denn mit der Akku-Kapazität auch immer wieder in die Firma zurückkomme. Die Praxis zeige aber, dass der Ladestrom nie unter die 20-Prozent-Marke gesunken sei. Außerdem gebe es ja mittlerweile immer mehr Ladestationen für die E-Fahrzeuge.

Djekic freut sich darüber hinaus über eine stufenlose „ordentliche“ Beschleunigung und das gute Gefühl, mit einem umweltfreundlichen Auto unterwegs zu sein.

Albrecht-Geschäftsführer Kraft erläutert das generelle Ladungsprocedere: „Das Fahrzeug ist trotz normalem Ladestecker problemlos nach Feierabend in maximal 7 Stunden wieder aufgeladen.“

Was das Fassungsvermögen des Modells „Work Box“ angeht, zeigt sich Kraft zufrieden. „Immerhin hat der Laderaum eine Länge von zwei Meter.“ Fahrzeugausrichter Sortimo hat dazu ein passendes Regalsystem eingebaut. „Dachaufbauten oder sonstige Eigenkonstruktionen schließen sich für die Fahrzeugeinrichtung aber aus.“ Das könnte die GFK-Hülle oder die Akkus des Fahrzeugs beschädigen.

Für Kraft und sein Team heißt es jetzt erstmal abwarten, wie sich das Fahrzeug im Winter verhält. Im nächsten Jahr wird dann entschieden, ob die Fahrzeugflotte des Fensterbauers entsprechend angepasst wird, „denn einige Service-Fahrzeuge müssen demnächst ersetzt werden“.—

GLASWELT Tipp: Sollten Sie Interesse an einer elektromobilen Fuhrparklösung haben, Sebastian Kraft steht für weitere Informationen zur Verfügung: sebastian.kraft@arta.de

Daniel Mund

  • Igor Djekic, der das Fahrzeug nutzt, zeigt sich nach einem einwöchigen Arbeitseinsatz begeistert.

  • Sebastian Kraft ist Geschäftsführer der Albrecht Fensterbau GmbH, einem Unternehmen der ARTA-Gruppe.

Foto: Daniel Mund / GLASWELT

Foto: Daniel Mund / GLASWELT

  • zurück
  • Druckansicht
  • Versenden

Weitere Artikel zum Thema

GLASWELT-Newsletter

Ja, ich möchte folgenden Newsletter abonnieren:

GLASWELT-Newsletter
» Weiter Informationen zum GLASWELT-Newsletter
Kommentare

Energiesparen steht nicht mehr auf der Agenda

Ich habe eine Vorschlag für das Unwort des Jahres: #Dieselgipfel. Jetzt werden wir über die... mehr

Alle Kommentare