GLASWELT Ausgabe: 02-2019

Gutes Klima ist Ehrensache

Ein besonderes Highlight des Headquarters von Sasol ist seine Ökobilanz, die mit dem sogenannten „Green Star SA“ vom Green Building Council South Africa zertifiziert wurde. Es ist eines der 75 Mitglieder des World Green Building Council, die in Afrika, Australien, USA und Großbritannien Auszeichnungen vergeben.

_ Das futuristisch anmutende Headquarter des Industriegiganten Sasol ist Realität gewordener Science-Fiction-Traum. Einem gläsernen Raumschiff gleich schwebt der von der Paragon Group aufwendig konstruierte Prestigebau geradezu über den Straßen Johannesburgs. Doch er sieht nicht nur atemberaubend aus, sondern ist auch funktional voll am Puls der Zeit. Auf zehn Büroetagen mit über 70 000 m2 bietet das 47 m hohe Gebäude ausreichend Platz für 2500 Mitarbeiter. Der Hauptgeschäftsbereich befindet sich in der Mitte des Gebäudes in Johannesburg. Von dort aus erreicht man alle anderen Business Units über spacige Brückenkonstruktionen. Die Arbeitsbereiche selbst sind bewusst offen gestaltet, um den kommunikativen Austausch der Mitarbeiter anzuregen.

Ein besonderes Highlight ist zudem seine Öko-bilanz, die mit dem sogenannten „Green Star SA“ zertifiziert wurde. Auch das Gebäudedesign erhielt eine Auszeichnung. Es wurde mit dem renommierten SAPOA Award in gleich drei Kategorien bedacht: Overall Winner, Interiors Winner sowie Office Development Corporate.

Neben der kurzen Ausführungszeit war die komplexe, dreidimensionale Fassadengeometrie die größte Herausforderung an diesem Projekt. Die insgesamt etwa 3000 Raffstoren, 600 Verdunkelungsanlagen mit ZIP-Führung sowie 1000 Kassetten-Rollos, verteilt auf 75 unterschiedlich geneigte Fassaden.

Aber auch unter energetischen Gesichtspunkten konnte Warema mit der sogenannten LONWorks-Technologie die passende Lösung für die komplexe Architektur des Gebäudes anbieten. Die Steuerungslösung sorgt dafür, dass der Sonnenschutz unter Berücksichtigung des Sonnenstands und der Eigenverschattung des Gebäudes alle Fassaden verschattet – schräge und gerade Flächen gleichermaßen.—

www.warema.de

  • Die Sonnenschutzanlagen wurden innerhalb von 12 Monaten nach Auftragserteilung technisch ausgearbeitet, produziert, per Seefracht nach Südafrika geliefert und vor Ort montiert.

  • Über LON-Works gesteuert werden immer optimale visuelle und thermische Bedingungen geschaffen.

  • Perfekt verschattet: die 75 unterschiedlich geneigten Fassaden des 47 m hohen Gebäudes.

  • Vom Raffstore über Verdunklungsanlagen bis Kassetten-Rollos wurden ca. 4600 Einheiten montiert.

Foto: Warema

Foto: Warema

Foto: Warema

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