GLASWELT Ausgabe: 07-2019

Tischlerwerkstätten Franz Knoche aus Wuppertal

Feinste Innenausbauten und Türen


Im Zentrum der Vorwerk Academy in Wuppertal steht eine 1902 im englischen Landhausstil erbaute Villa. Das Interieur wurde von den Tischlerwerkstätten Franz Knoche komplett aufgearbeitet und dabei teils mit neuen Funktionstüren von Schörghuber ausgestattet.

Im Zentrum der Vorwerk Academy in Wuppertal steht eine 1902 im englischen Landhausstil erbaute Villa. Das Interieur wurde von den Tischlerwerkstätten Franz Knoche komplett aufgearbeitet und dabei teils mit neuen Funktionstüren von Schörghuber ausgestattet.

Seit über 150 Jahren sind die Tischlerwerkstätten Franz Knoche erfolgreich am Markt. Heute leitet das Ehepaar Valeska und Jens Schütt gemeinsam den Familienbetrieb in Wuppertal. Neben dem gehobenen Innenausbau ist die Renovation ein starkes Standbein. Wir waren vor Ort, um zu erfahren, warum der Betrieb in beiden Segmenten bei hochwertigen Funktionstüren auf Produkte von Schörghuber setzt.

  1. Teil: Feinste Innenausbauten und Türen
  2. Teil: Support für Verarbeiter in NRW
  3. Teil: Massivholztüren ohne Glasleisten

_ „Die Schreinerei und insbesondere der Innenausbau sind unsere Leidenschaft”, so Jens Schütt beim Besuch in Wuppertal. „Wir sind spezialisiert auf den Innenausbau und die Möblierung von Großprojekten und bieten das gesamte Leistungsspektrum aus einer Hand. Das fängt bei der Konzeption und Planung an, geht über die Fertigung in unseren Werkstätten bis hin zur Lieferung und Montage vor Ort.“

Schütt ist seit über 21 Jahren im Betrieb und man spürt, dass sein Herz für die Arbeit brennt.

Vor einigen Jahren haben seine Frau Valeska und er das Geschäft (www.tischler-knoche.de) von ihren Eltern übernommen und führen es erfolgreich weiter. Sie ist für den kaufmännischen Bereich zuständig und als Innenarchitektin berät sie darüber hinaus die Geschäfts- und Privatkunden bei gestalterischen Fragen.

Jens Schütt verantwortet die Projektplanung sowie die Akquisitionen, die Angebotsstellung und die Kundenbetreuung, wobei der Denkmalschutz sein persönliches Steckenpferd ist. In der Arbeitsvorbereitung werden die beiden von drei Schreinermeistern unterstützt, die seit vielen Jahren im Unternehmen sind.

Nicht nur bei hochwertigen Innenausbauten übernimmt der Betrieb immer öfter auch die gesamte Abwicklung eines Auftrags und steuert dabei die eingebundenen Gewerke.

Dazu erläutert Jens Schütt: „Wir kümmern uns nicht nur um die Umsetzung, sondern auch um Planungsaufgaben, die sonst klassischerweise von Architekten übernommen werden, denn die Kunden wollen das. Sie wollen am liebsten einen einzigen Ansprechpartner. Und das machen wir gerne, denn wir haben das notwendige Know-how hier im Betrieb, darüber hinaus haben wir den Projektablauf und das Zeitmanagement besser im Griff, was uns wieder mehr Flexibilität verschafft.“

Insgesamt verteilen sich die Aufträge zu je einem Drittel auf öffentliche Projekte sowie größere, private im Innenausbau (mit Architekten) und last but not least auf Kleinkunden. Schütt: „Auch wenn viele Kollegen es nicht glauben, wir reparieren auch einen Stuhl, wenn ein Kunde kommt.“ Zu öffentlichen Projekten sagt der Schreinermeister: „Leider ist es heute üblich, dass Handwerker bei Aufträgen der öffentlichen Hand einen langen Atem brauchen. Aber den haben wir. Und wir scheuen uns nicht, uns durch öffentliche, 150 Seiten dicke Ausschreibungen zu arbeiten. Das habe ich von der Pike auf gelernt.“

Gutes Geschäft, zu wenig Fachkräfte

Angesprochen auf die aktuelle Auftragslage meint Jens Schütt: „Wir sind mit unseren Aufträgen auf Kante. Die Auftragslage ist hoch erfreulich. Doch die Kapazitäten kommen jetzt langsam an ihre Grenzen. Unter anderem, da es an Mitarbeitern fehlt, um noch mehr Aufträge umzusetzen zu können.“

Um die Zukunft des Unternehmens sowie auch des Berufsstands zu sichern, bildet der Betrieb seit vielen Jahren Lehrlinge über den eigenen Bedarf hinaus aus, jeweils zwei Azubis pro Lehrjahr, also insgesamt sechs. Bei 22 Mitarbeitern eine hohe Zahl für die mittelständische Tischlerei.

Darum Türen von Schörghuber

„Das Angebot von Schörghuber ist unglaublich“, so Jens Schütt, der bereits seit vielen Jahren mit Schörghuber zusammen arbeitet, da er die hohe Qualität der hochwertigen Funktionstüren des Anbieters aus Bayern schätzt. Und Schütt weiter: „Viele unserer Aus- und Umbauten sind im Objektgeschäft sowie im hochpreisigen Wohnbau-Segment. Dort werden häufig zusätzlich zu den Funktionen wie Schallschutz oder Brand- und Rauchschutz auch ausgefallene Designs und seltene Holzoberflächen gewünscht. Auch bei solchen Anfragen haben wir in dem Zulieferer einen starken Partner, der uns in all den Jahren nie enttäuscht hat. Ganz im Gegenteil, wenn das scheinbar Unmögliche doch machbar ist, dann schaffen das die Bayern.”

Dazu Frank Schmitz, Berater bei der Schörghuber-Werksvertretung Christian Haller, die NRW mit betreut: „Wir hatten vor kurzem einen Fall, wo ein Rio-Palisander-Furnier vom Planer verlangt wurde, das es eigentlich in ganz Deutschland nicht (mehr) gab. Unsere Leute haben aber noch etwas davon ausfindig gemacht und wir konnten dann die Türen für den Konzertsaal in Aachen in der geforderten Oberfläche liefern.“

Eine Brandschutztür in 8 Tagen

Neben diesem Angebot schätzt der Schreinermeister die schnellen Lieferzeiten. Jens Schütt: “Wo sonst als bei Schörghuber bekomme ich Brandschutztüren innerhalb von acht Arbeitstagen? Diese kurzen Lieferzeiten geben uns einen wichtigen Wettbewerbsvorteil.“ Gerade diese kurzen Vorlaufzeiten schätzten die Architekten sowie die Geschäfts- und Privatkunden, so dass dies schnell zum ausschlaggebenden Argument bei der Auftragsvergabe werden kann, wie der Schreinermeister unterstreicht.

Dazu ergänzt Fachberater Frank Schmitz: „Speziell für solche Expressaufträge wurde unser Schnellschussprogramm entwickelt. Wenn es ‚brennt‘, können Verarbeiter so Türen, inklusive Schallschutzklassen 1–3 und als RC-Türen, innerhalb von 8 bis 15 Arbeitstagen bekommen. Und das ganz ohne Aufschläge. Wir fertigen hierbei Türen in den Breiten von 625 bis 1250 mm, und zwar in Millimeterschritten!“

Das Schnellschussprogramm werde gerne in Anspruch genommen, da viele Handwerkskunden heute oft nicht mehr die Zeit hätten, um aufwendige Türsysteme selbst zeitnah umzusetzen.

Gern genutzte Serviceangebote

Schmitz: „Durch unser rein auf Holztüren spezialisiertes Werk in Bayern verfügen wir über ein fundiertes Know-how in Bezug auf Ausstattung und Produktion. Und die Mitarbeiter in unseren bundesweit 11 Werksvertretungen verfügen zudem über vielfältige Expertisen in Fragen der Planung, Kalkulation und Montage. Bei komplexen Planungen helfen wir auch bei den Zeichnungen und gehen wir schon einmal mit dem Schreiner zu einer Besprechung mit Architekten, Bauherren oder GUs. Weiter unterstützen wir bei Ausschreibungen. Gerade mit diesem Support punkten wir – neben den hochwertigen Türen und kurzen Lieferzeiten – bei unseren Kunden.“

Viele Handwerker schätzen diese Art des Supports und greifen gerne auf das Angebot zu.

Digitalisierung im Betrieb

Die Digitalisierung ist bei Jens Schütt und seinem Team ein großes Thema: „Wir planen heute schon alles in CAD, denn damit haben wir die Materiallisten und die Produktionsdaten (Zuschnitt etc.) mit hinterlegt.“

Für die Angebotserstellung und die Arbeitsvorbereitung arbeitet der Schreinermeister gerne mit einem Türen-Kalkulationsprogramm: „Das macht mir die Arbeit leicht, da bei Änderungen der Konstruktion alle Maße automatisch angepasst werden, inklusive der Preise. Zudem senden wir unseren Kunden einen Code für die zugehörige App, damit er seinen Auftrag auf dem iPad in 3D ansehen kann. Über die entsprechenden Schnittstellen sendet er dann die Produktionsdaten als DXF-Files zu Schörghuber.

Berater Frank Schmitz: „Auch BIM wird im Türenbereich immer wichtiger. Wir bearbeiten das jetzt mit Hochdruck, um die nötigen Daten in unser Kalkulationsprogramm mit aufzunehmen.“

Auf die Frage der GLASWELT nach den großen Trends im Innenausbau meint Jens Schütt: „Glas ist ein ganz großes Thema. Zudem liegen stumpfe Türen mit Schattenfugenzargen im Trend.“—

Matthias Rehberger

  • Frank Schmitz von der Schörghuber-Werksvertretung Christian Haller

  • Tischlermeister Jens Schütt, GF der Tischlerwerkstätten Franz Knoche

  • Vielfältiges Portfolio: Ob mit Brand-, Rauch-, Schall-, Einbruch- oder Strahlenschutz, ob für Nass- und Feuchträume oder für barrierefreie Räume bietet Schörghuber für jede Gebäudeart die passenden Türen ab Losgröße 1 an.

Foto: Matthias Rehberger/GLASWELT

Foto: Matthias Rehberger/GLASWELT

Foto: Schörghuber

Literatur

  1. Teil: Feinste Innenausbauten und Türen
  2. Teil: Support für Verarbeiter in NRW
  3. Teil: Massivholztüren ohne Glasleisten
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