Schüco plant spektakulären Neubau

18.05.2017 -

Das Systemhaus Schüco erweitert seine bestehende Unternehmenszentrale in Bielefeld: Der Neubau sieht ein offenes Raumkonzept mit kommunikativer Arbeitslandschaft vor. Fünf Stockwerke bilden eine Brücke über die Schücostraße und schaffen die direkte Verbindung zur bisherigen Unternehmenszentrale, deren vorderer Teil im Anschluss der Neubauphase kernsaniert wird.

Seit über 60 Jahren prägt die Schüco Unternehmenszentrale das Stadtbild in Bielefeld an der Karolinenstraße. Im Laufe der Jahrzehnte ist der Standort sukzessive zu einem großflächigen Campus mit Bauten aus unterschiedlichen Stilperioden erweitert worden. An seinem nordwestlichen Rand wird das Areal jetzt durch das Architekturbüro 3XN aus Kopenhagen geplanten Neubau ergänzt. Auf sieben Ebenen mit einer Geschossfläche von 7.200 m² wird eine moderne Bürolandschaft entstehen. Der Baubeginn ist für das erste Quartal 2018 geplant. 

Dynamik der Fassade

Die Planer haben einen Baukörper mit einer eleganten Fassade vorgesehen, der mit seiner Kubatur die Höhen und Fluchtlinien der umgebenden Gebäude aufgreift und einen markanten architektonischen Akzent in Richtung der vielbefahrenen Herforder Straße schafft.

Mit einem verbindenden Anschluss an die bestehende Unternehmenszentrale wird gleichzeitig eine gläserne Brücke über die im Zuge des Neubaus verlängerte Schücostraße entstehen: „Im Zusammenspiel der beiden Gebäude schaffen wir ein einladendes Eingangstor zum rückwärtig angrenzenden Schüco Campus“, erklärt 3XN-Partnerarchitekt Jan Ammundsen das Konzept.

Offenes Atrium als Mittelpunkt

Als zentrales Rückgrat und als Herz des Gebäudes fungiert das über sämtliche Ebenen aufsteigende, über eine gläserne Kuppel belichtete Atrium mit seinen dynamisch übereinander geschichteten, dabei leicht vor- und zurückspringenden Geschossebenen. Im Zusammenspiel der verschiedenen Elemente entsteht ein organisch fließendes Raumkontinuum mit überraschenden Sichtachsen durch das gesamte Gebäude.

Im frei zugänglichen Erdgeschoss sind neben einem offenen Empfang mehrere flexible Konferenzräume für Seminare und Besprechungen vorgesehen. Ein wichtiges Element ist außerdem die breite Treppe zum ersten Obergeschoss, die gleichzeitig auch als Ort der Begegnung gestaltet ist und die bei Bedarf auch als Tribüne für Festivitäten oder Ausstellungen nutzbar sein wird. Hier wie in sämtlichen anderen Bereichen des Gebäudes verfolgen die Architekten den Anspruch einer modernen kommunikationsfördernden Büroorganisation, die Raum für unterschiedliche Arbeitsformen und Möglichkeiten der spontanen Begegnungen bietet.

Ganz bewusst besitzt der Neubau keine Korridore, sondern ist als offene Arbeitslandschaft konzipiert. Die Mitarbeiter bewegen sich dabei in einer Schleife um das zentrale Atrium, so dass ein kontinuierlicher "Flow" ohne Sackgassen entsteht. Die enge Verbindung der unterschiedlichen hier verorteten Bereiche soll dabei einen lebendigen Wissensaustausch ermöglichen und so nachhaltig den Arbeitsalltag sämtlicher Schüco Mitarbeiter bereichern. Für konzentriertes Arbeiten werden Möglichkeiten entlang der Außenfassade geschaffen.

Nachhaltigkeit groß geschrieben

Für einen nachhaltigen und energiesparenden Betrieb erfolgt die Lüftung im Neubau über ein Quelllüftungssystem und integriert eine effiziente Wärmerückgewinnung. Darüber hinaus soll das Gebäude mit öffenbaren Fensterelementen natürlich belüftet werden können. Ein weiterer wichtiger Baustein zur Senkung der Kühllast ist eine passive/aktive Nachtkühlung. Durch ein effizientes Zusammenspiel der verschiedenen Maßnahmen und Schüco Systemtechnik wird der Neubau die drei Zertifizierungen LEED, BREEAM und DGNB erhalten – als Beleg beispielsweise für weitsichtige Planung, hochwertige Ästhetik, energiesparenden Betrieb und ein ganzheitliches, modernes Arbeitsumfeld.

www.schueco.de 

 

 

 

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