Glasernachwuchs: Bundes- und Landessiegerinnen aus Rheinbach

08.12.2014 - Beim praktischen Leistungswettbewerb der Handwerksjugend stehen auch in diesem Jahr mit Hanna Heilmann und Francine Bigott wieder zwei Auszubildende des „Staatlichen Berufskollegs Glas Keramik Gestaltung, Rheinbach“ auf dem Siegertreppchen.
Das Berufskolleg Rheinbach freut sich, dass auch in diesem Jahr wieder zwei Schülerinnen der Berufsfachschule für Glastechnik und Glasgestaltung als Bundessieger in ihrem Handwerk ausgezeichnet wurden.

Die Jury wählte im Fachbereich „Kanten- und Flächenveredlung“ Hanna Heilmann zur 1. Landessiegerin und zur 2. Bundessiegerin. Heilmann überzeugte mit ihrer gläsernen Harfe aus farbigem und transparentem Floatglas. Die einzelnen Scheiben wurden von ihr als Modellscheiben geschnitten, geschliffen und poliert. Die kunstvoll geschliffenen Scheiben wurden anschließend mit einer UV- Verklebung mit der Bodenplatte verbunden. Dabei wurden im Detail neue Lösungen umgesetzt und traditionelle mit modernen Techniken kombiniert. Dies wird besonders durch die Verspannung mit den einzelnen Harfenseiten unterstützt.

Bei der Entscheidung im Fachbereich „Kanten- und Flächenveredlung“ Fachrichtung „Glasmalerei und Kunstverglasung wählte die Jury Francine Bigott zur 1. Landessiegerin und 1. Bundessiegerin. Bigott präsentierte eine farbige Bleiverglasung mit Glasmalerei.
Neben der klassischen Glasmalerei kommen hier Ätztechnik, Maltechnik mit Transparentfarben und die Verbleiung zum Einsatz.

Auch das Berufskolleg Rheinbach erhielt eine Auszeichnung. Am 1.12.2014 wurde es von Europaministerin Schwall-Düren im Landtag in Düsseldorf für seine europaorientierte Ausbildung und Projektarbeit als „Europaschule in NRW“ prämiert.

Autorin: G. Linden

www.bkrheinbach.de
  • zurück
  • Druckansicht
  • Versenden

Weitere Artikel zum Thema

GLASWELT-Newsletter

Ja, ich möchte folgenden Newsletter abonnieren:

GLASWELT-Newsletter
» Weiter Informationen zum GLASWELT-Newsletter
Kommentare

Ich habe keine Zeit …

Die Wirtschaft floriert, die Auftragsbücher sind voll und Handwerker ein rares Gut. Sogar von... mehr

Alle Kommentare

Seite drucken