Internorm: 6 % Wachstum, Märkte in Deutschland und Frankreich unterdurchschnittlich

Engelbert König (l.), Leiter Produktentwicklung bei Internorm und Hermann Haller, GF Internorm Deutschland auf der BAU 2017
17.03.2017 - Die Internorm International GmbH habe im letzten Jahr in fast allen Märkten mehr Volumina verkaufen können - abgesehen von den wichtigen Märkten in Deutschland und Frankreich. Man liege beim Wachstum über dem Branchendurchschnitt und baue die Marktführerschaft in Österreich weiter aus, so das Unternehmen. 2017 will der selbsternannte Branchenprimus ein Investitionspaket in Höhe von 26 Mio. Euro stemmen.

Mit einem deutlich gesteigerten Auftragseingang (+ 5 %) konnte 2016 mit einem Gesamtumsatz von 322 Mio. Euro ein Plus von fast 5 % (2015: 307 Mio. Euro) erreicht werden. „2016 war ein sehr gutes Jahr für Internorm. Wir liegen mit unserem Wachstum erneut über dem Branchendurchschnitt und wollen diesen Trend auch 2017 weiter fortsetzen. Dabei steht die Stärkung der Positionierung im Premium-Bereich mit Produktinnovationen ganz oben auf unserer Agenda“, erläutert Unternehmenssprecher und Miteigentümer Christian Klinger.

Zuwachs auch am Heimmarkt Österreich

Im mengenmäßig größten Markt Österreich habe man ein Plus von 5 % erwirtschaften können. Zuwächse verzeichnen auch die Märkte in der Schweiz (+ 3 %) und Italien (+ 2%). Die Aufträge aus Deutschland sind in etwa gleich geblieben, nachdem 2015 noch ein Wachstum von 7 % verbucht werden konnte. In Frankreich kam es in der Berichtsperiode sogar zu einem leichten Rückgang, nachdem im Jahr zuvor noch ein Auftragsplus in Höhe von 6 % generiert wurde. Erfolgreich zeigt sich der sonstige Export mit einem Zuwachs von 54%. Insgesamt verzeichnete das Unternehmen ein Auftragsplus von 5 %. Die Exportquote blieb 2016 mit rund 55 % gegenüber den Vorjahren konstant.

Aufgrund der höheren Wertigkeit der Produkte konnte bis auf Italien in allen Märkten ein Umsatzplus verzeichnet werden. „Die Steigerungen in unserem Heimmarkt freuen uns natürlich sehr. Und auch bei Neubau und Sanierung konnten wir 2016 reüssieren. Mit einem umfangreichen Netz an Vertriebspartnern sind wir sowohl in Österreich, als auch in Europa sehr gut aufgestellt“, so Internorm-Geschäftsführer Johann Pichler.

Für 2017 plant das Unternehmen ein Investitionspaket in Höhe von rund 26 Mio. Euro. Mit rund 13 Mio. Euro geht der größte Teil davon in Investitionen der Fertigungsanlagen für neue Produkte, gefolgt von der Modernisierung der Werke (ca. 8 Mio.). Auch in den Vertrieb wird mit knapp 4 Mio. Euro wieder kräftig investiert. Und eine Million Euro stehen für sonstige Investitionen zur Verfügung. Die Fenstermarke hat seit 2005 circa 270 Mio. Euro investiert – das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Investition von 22,5 Mio Euro.

Im heurigen Jahr liege der Fokus auf der Stärkung der Positionierung im Premium-Bereich mit Produktinnovationen sowie auf der Expansion des europäischen Händlernetzes. 

Lesen Sie in diesem Zusammenhang auch den Beitrag in der aktuellen GLASWELT-Ausgabe: Mit PVC-Profilen sich nach dem Mond strecken

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