Was will die Herstellerinitiative „Bauprodukte Digital“?

Bei der Veranstaltung am 16. März stellte sich die Herstellerinitiative mit ihren Zielen und Projekten interessierten Firmen vor.
27.03.2018 - BIM, die digitale Bauwerksmodellierung wird im Bauprozess immer wichtiger. Jedoch fehlen in Europa noch einheitliche Standards. Um hier aktiv mitzuarbeiten, wurde 2017 die Herstellerinitiative „Bauprodukte Digital“ gegründet. Am 16. März fand eine Veranstaltung bei Hörmann statt. Lesen Sie, was die Ziele der Initiative sind.

Hinter der Herstellerinitiative steht die Erkenntnis, so die Verantwortlichen der Initiative, dass nur gemeinsam die digitalen Chancen und Herausforderungen erschlossen werden können. So geht es um einen ganzheitlichen Ansatz, nicht nur um einzelne Produkte.

Die Initiative, die Teil des Bundesverbandes Bausysteme e.V. ist, möchte praxiskonforme digitale Produktdaten und Services gestalten, Informationen und Erfahrungen untereinander austauschen, Hersteller und Kunden vernetzen und digitale Wertschöpfungsketten erweitern.  

So hat man das Ziel, die Entwicklung von den meist noch klassischen, noch nicht durchgängig digital unterstützten Abläufen hin zu einer durchgängigen Methode BIM mit großem Erfolg mitzugestalten. Um dies zu erreichen, müssen reale Produkt-Planungsdaten erstellt und anwendergerecht verfügbar gemacht werden.  

Dabei müssen die Vorteile ihrer Verwendung herausgearbeitet werden, so dass die Anwender der Planungsdaten diese gut verstehen und nutzen können. Zwischen den beteiligten Akteuren in Planung, Bauen und Betrieb, aber auch zwischen den verschiedenen Gewerken, müssen klare Arbeitsweisen und Regeln etabliert werden, wie Produktinformationen genutzt werden sollen, wie die Initiative unterstreicht.

Wohin geht die Reise?

Übergeordnetes Ziel von „Bauprodukte Digital“ ist es, dem jeweils Verantwortlichen einen optimalen Umgang mit den Bauprodukten während Planung, Ausführung und Bewirtschaftung zu ermöglichen. Alle Teilnehmer stellen sich den Herausforderungen der Digitalisierung und blicken gemeinsam in die Richtung einheitlicher Produktdaten, einfacher Zugänglichkeit und praxisnaher Gestaltung.  

Mit dem Label „productsforbim“ steht die neue Initiative konsequent für die Nutzung der Methode BIM, im konkreten Bezug zu den realen Produkten. Mit den gemeinsamen Erfahrungen soll auch viel zukünftiges Neuland von BIM erkundet und die aktive Mitarbeit an der erfolgreichen Entwicklung von BIM mit den Produktdaten der Hersteller gefördert werden. 

Bei der Veranstaltung am 16. März stellte sich die Herstellerinitiative mit ihren Zielen und Projekten interessierten Firmen vor. Thema waren auch die Vorteile der Mitgliedschaft im Bundesverband Bausysteme.   

Mitglieder bisher sind die Unternehmen dormakaba, Hilti, Hörmann, Jansen Building Systems, Knauf, Schüco, Xella und Forbo Flooring.

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