Hanic wird Hegla-Tochter

Freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit(v. l.): Bernhard Hötger (GF Hegla), Klaus Engel (Geschäftsführender Gesellschafter Hegla-Hanic), Jochen H. Hesselbach (Lewag AG), Heinz-Dietmar Hantke (GF Hegla-Hanic GmbH), Dr. Jan Schäpers (Geschäftsführender Gesellschafter Hegla-Hanic), Frank Schürmann (Lewag Holding AG).
27.06.2018 -

Die bisherige Hanic GmbH wird zukünftig als Hegla-Hanic GmbH firmieren, agiert jedoch weiterhin als selbstständiges Unternehmen der Hegla-Gruppe. Lesen Sie, was hinter dem Zusammengehen des Maschinenanbieters Hegla und dem Softwarehauses Hanic steckt.

„Mit der Hegla-Hanic GmbH können wir den von beiden Firmen eingeschlagenen Entwicklungskurs auf das Thema Industrie 4.0 und die damit verbundene ganzheitliche Betrachtung und Optimierung der Wertschöpfungskette unserer Kunden in idealer Weise bündeln und weiter stärken“, beschreiben Jochen H. Hesselbach (Vorstand Lewag Holding AG) und Heinz-Dietmar Hantke (Gründer und Gesellschafter Hanic) den strategischen Hintergrund für diese Entscheidung.

Man profitiere gegenseitig vom Know-how und der fachspezifischen Perspektive des Anderen, betonen auch Frank Schürmann (Vorstand Lewag Holding AG) und Hegla-Hanic-Geschäftsführer Klaus Engel. Hegla verfüge als einer der Technologieführer der Branche über mehrere Jahrzehnte Erfahrung und Wissen im Maschinen- und Anlagenbau für die Lagerung, die Beschickung, den Zuschnitt, die automatische Restblattverwaltung und die Sortierung von Flachglas.

Hanic ist in der glasverarbeitenden Industrie für intelligente Fertigungssteuerungen, effiziente Softwarelösungen zur Verschnitt- und Ablaufoptimierung und für MES- und ERP-Systeme bekannt, ergänzt Bernhard Hötger (Geschäftsführer Hegla und Geschäftsführer Hegla-Hanic GmbH).

Potentiale von Industrie 4.0 nutzen

Gemeinsam sind für Glasverarbeiter solche Themen wie Maschine Learning, Digitaler Zwilling und neue innerbetriebliche Logistikkonzepte nun noch schneller umsetzbar. „Das definierte Ziel der neuen Unternehmung ist, gemeinsam die Potentiale der Industrie 4.0 noch effizienter und über sämtliche Bereiche und Prozesse zu erschließen und die Maschinen und Anlagen, die betrieblichen Prozesse sowie die interagierenden Softwarelösungen noch tiefgreifender zu optimieren“, erläutert Dr. Jan Schäpers (Hegla-Hanic-Geschäftsführer).

Offene Schnittstellen als Schlüssel

Das umfassende Steuerungs- und Fertigungskonzept der Hegla-Hanic GmbH werde mit der Maßgabe klar definierter und offener Schnittstellen dahingehend stetig weiterentwickelt, dass es bei allen Neuerungen und Verbesserungen als offenes System sowohl zu den Anlagen- als auch zu den Softwarelösungen von Drittanbietern kompatibel bleibe. Die Kunden der neuen GmbH können zukünftig sowohl von den Vorteilen in der Beratung und Betreuung aus einem Haus profitieren als auch sich von den einzelnen Partnern Hand-in-Hand unterstützen lassen.

Die meue Firma bleibt am bisherigen Hanic-Standort Bochum-Wattenscheid, wobei alle bisherigen Hanic-Mitarbeiter übernommen werden.  Die Hanic-Ansprechpartner im In- und Ausland stehen den Kunden unverändert zur Verfügung und werden zudem auf dem nationalen Markt sowie den internationalen Märkten von den Kolleginnen und Kollegen der Hegla-Gruppe unterstützt.  

www.hegla.de

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