Fenster-Folienreparatur leicht gemacht

16.05.2019 - Am 9. Mai wurde der neue Standort für den Renolit Folienservice eingeweiht. Im Servicezentrum in Worms können Fensterbauer lernen, wie man beschädigte Folien wieder tiptop hinbekommt und hier kann man auch die passende Folie für den kleinen Reparaturfall bestellen und – wenn es ganz schnell gehen soll – auch abholen.

„Wir wollen mehr als hochwertige technische Folienprodukte anbieten“, so hat Vorstandsvorsitzender Michael Kundel die Einweihung und damit den Ausbau des Folienservices begründet. Schon vor der Nutzung der neuen Geschäftsräume gab es diesen Folienservice in begrenzteren Räumlichkeiten. Jetzt hätte man die ideale Immobilie für den Nutzen gefunden. 

„Neben der Kundenschulung für Folienreparaturen produzieren wir hier auch jene Abmessungen unserer Folienrollen, die die industrielle Massenproduktion nicht zulässt“, beschrieb Geschäftsbereichsleiter Stefan Friedrich die Aktivitäten der Abteilung, die künftig noch weiter ausgebaut werden sollen.

Die ersten Schritte zum heutigen Folienservice hatte das Unternehmen bereits Ende der 1980er-Jahre getan. „Im Rahmen der Qualitätssicherung haben wir uns damals mit selbstklebenden Außenfolien beschäftigt, um damit die Kaschierfolie auf Profilen zu reparieren“, berichtete Harald Neunzehn. Der Leiter des Renolit Folienservice hat das heute so erfolgreiche Reparaturverfahren von der ersten Minute an begleitet und entwickelt.

Einbruchsschäden eliminieren

Er berichtet auf der Einweihung gegenüber der GLASWELT, dass heute im Wesentlichen 2 Schadensarten auftreten: „Zum einen sind es Montageschäden vor der Nutzungsphase eines Fensters oder einer Tür. Im Laufe der Nutzungsphase sind dann die Folgen von Einbruchsdelikten, die unsere Kunden beschäftigen.“ Witterungsbedingte Folienschäden würden dagegen so gut wie gar nicht mehr auftreten und somit würde die Reparatur solcher Schäden auch kaum mehr vorkommen, so der Experte.

1999 ist aus der Phase des Experimentierstadiums ein Reparaturservice entstanden. „Mit dem Ziel, unser Expertenwissen allen interessierten Kunden zugänglich zu machen und über Workshops weiterzuvermitteln, haben wir schließlich 2012 den Folienservice gegründet“, blickte Stefan Friedrich zurück.
Dabei werden Fensterbauer und Montagebetriebe selbst zu Folien-Experten ausgebildet. In der eintägigen Schulung (Kosten: 185 Euro) wird vermittelt, wie Folienschäden jeder Art in 6 Schritten behoben werden können. Anschließend darf der autorisierte Folienreparaturbetrieb die Reparaturfolien beziehen und selbst Reparaturen durchführen.

Ein Vorort-Bericht von Daniel Mund. Mehr Informationen über den Folienservice und welche Möglichkeiten sich für den Fensterbauer noch bieten, wenn ein Kratzer im Fensterrahmen ist, lesen Sie in der Juliausgabe der GLASWELT, die am 04. Juli erscheint. 

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