Ammon: Was andere über Wetterschenkel denken

15.05.2019 - Einen besonderen Fenstertag erlebten Kunden des Beschlagshändlers Ammon am 10. Mai - diesmal mit Beteiligung des Beschlagshauses Siegenia. Doch zunächst blickte Dieter Ammon zurück auf ein sehr zufriedenstellendes Geschäft 2018. Für den virtuellen Ausblick sorgte ein VR- und AR-Experte. Werden solche Brillen den Verkaufsprozess der Zukunft bestimmen?

Nur ganz knapp verfehlte die Fachgroßhandlung Ammon mit seinem Netzwerk die 100 Mio. Euro im letzten Jahr. 2019 will man sogar noch eine ordentliche Schüppe auf 120 Mio. Euro drauflegen, schließlich ist das Ammon-Netzwerk mit dem neuen Partner Adam Berkel aus Fulda noch einmal deutlich größer geworden.

Und das ist wahrlich kaum vorstellbar: 3000 Pakete verlassen täglich die Lagerhallen, 30 LKWs sorgen für den hohen Branchenumschlag - inklusive einem 24 h Lieferservice. Im gesamten Netzwerk würden aktuell 400 Personen beschäftigt und Ammon freut sich, wenn man auch die Kunden "noch erfolgreicher“ machen könne. Dazu zählen auch solche Serviceangebote wie den Shop, dem man just ein neues Update mit verbesserter Suchfunktion und der Anzeige von Alternativprodukten verpasst habe.

Dieter Ammon und sein Team seien immer wieder dabei, die Liefer- und Bestellprozesse schlanker, schneller und sauberer machen und diese auch zu digitalisieren.

Kopfkino mit "Wetterschenkel"

Andreas Volkmer, Produktmanager Portal bei Siegenia lieferte im Anschluss einen Gesamtüberblick über das Produktportfolio des Beschlagshauses. Auch der Begriff "Wetterschenkel" wurde von ihm benutzt, was seinen Nachredner, Prof. Dr. Guido Ellert von der Hochschule Macromedia gerne aufgriff. Als branchenfremder Redner amüsierte er sich über diesen Begriff, ohne aber die Inhalte seines Kopfkinos preiszugeben. Aber: Das Kopfkino der Menschen ist sein Wissensgebiet, schließlich müssen Verkaufsprozesse ständig weiterentwickelt werden. "Wir denken, dass man gute Kundenbeziehungen nicht noch weiter pflegen und optimieren muss." Diese Annahme sollte man umgehend revidieren, so seine Warnung.  

Der weitere Verlauf der Tagung war der Digitalisierung von Verkaufssituationen gewidmet. Dazu hatte Ammon Christoph Ostler, Gründer und CEO von Connected reality eingeladen. Das Unternehmen beschäftigt sich mit digitaler und interaktiver Visualisierung - insbesondere mit den Themen Virtual Reality, Augmented Reality und Mixed Reality (XR).

Der Experte habe über 5.000 Personen unterschiedlichste VR/AR-Brillen aufgesetzt und mit ihnen getestet. Aus der Erfahrung und nach den Bedürfnissen des Marktes wurden spezielle Software- und Hardwaretools entwickelt. Und Ostler glaubt an die Zukunft der digitalisierten Realitäten - für den Bereich Fenstervermarktung kann er sich entsprechende Konfiguratoren vorstellen, die die Bauelemente in das Wohnzimmer des Kunden virtuell erlebbar machen.

  • zurück
  • Druckansicht
  • Versenden

Weitere Artikel zum Thema

GLASWELT-Newsletter

Ja, ich möchte folgenden Newsletter abonnieren:

GLASWELT-Newsletter
» Weiter Informationen zum GLASWELT-Newsletter
Kommentare

Ich habe keine Zeit …

Die Wirtschaft floriert, die Auftragsbücher sind voll und Handwerker ein rares Gut. Sogar von... mehr

Alle Kommentare