Berufsschule Vilshofen: Glaser und Fensterbauer freigesprochen

14.08.2019 -

Nach ihrer dreijährigen Ausbildung wurden am 8. August 40 Junggesellen der Glaser und Fensterbauer freigesprochen. Hier lesen Sie, wer die Jahrgangsbesten waren und welcher der Absolventen sowohl Theorie als auch Praxis mit der Traumnote 1,0 abschloss.

Auf der Feier würdigten neben Christa Jungwirth, Schulleiterin der Berufsschule Vilshofen, auch der Bürgermeister der Stadt Vilshofen Florian Gams sowie Landrat Franz Meyer die besonderen Leistungen, die die Junggesellen mit ihrer bestandenen Prüfung erbracht haben. 

Nach der Verleihung der Gesellenbriefe wurden die Prüfungsbesten besonders ausgezeichnet. In der von Abteilungsleiter Frank Dullinger moderierten Feier konnten sich alle Anwesenden selbst vom hohen Leistungsstand des Glasernachwuchses überzeugen. Andreas Hart, Glaserlehrer und Prüfungsvorsitzender zeigte während der Feier Bilder sämtlicher Gesellenstücke, die Bleiverglasungen und Glasmöbel darstellten. Nach der Feier konnten die Stücke in den Ausstellungsräumen in Augenschein genommen werden.

Die Prüfungsbesten

Prüfungsbester war Lukas Schrettl (20 Jahre), ein Glaser aus Pfronten, der sowohl in Theorie und Praxis jeweils eine 1.0 geholt hat. Dazu Fachoberlehrer Andreas Hart: „Das hatten wir schon über 20 Jahre nicht mehr.“

Lukas Schrettl: „Während meiner Ausbildung habe ich eine große Leidenschaft für den Werkstoff Glas entwickelt. Die drei Jahre Ausbildung vergingen sehr schnell. Durch meinen Betrieb war ich immer gefordert und dadurch auch motiviert das Beste aus der Ausbildung herauszuholen.“

Er wechselt jetzt für ein Jahr in die Glasindustrie. Anschließend komme er wieder nach Vilshofen und mache eine Weiterbildung zum Glasbautechniker und Glasermeister.

Die Nummer Zwei war Marcel Berger (20 Jahre) Glaser aus Erding: „Die Ausbildung war für mich als Abiturient sehr sinnvoll. Handwerkliches Geschick, Berufserfahrung und die Einblicke in die praktische Umsetzung sind für mich die wichtigsten Punkte. Ich werde im Herbst ein Architekturstudium an der TU München beginnen und mich immer gerne zurück an die Ausbildung erinnern.“

 

 

Der Beste bei den Fensterbauern war Tim Bäuerlein (18 Jahre) aus Dingolshausen: „Die Ausbildung hat mir sehr gut gefallen! Die drei Jahre waren sehr abwechslungsreich und spannend. Ich werde nach meiner Ausbildung erst mal in meinem Betrieb weiter arbeiten. Vielleicht mache ich eine Weiterbildung zum Meister oder Techniker. Das weiß ich aber noch nicht.“

Schwere und leichte Etappen auf dem Weg

Der Landesinnungsmeister des bayerischen Glaser- und Fensterbauhandwerks Thomas Strobl verglich auf der Feier die Ausbildung mit einem Radrennen mit schweren und leichteren Etappen. Mit Ehrgeiz und harter Arbeit seien auch die bevorstehenden Etappen zu meistern. Symbolisch überreichte er jeden Absolventen ein gelbes Trikot nach dem Vorbild der Tour de France.

Tobias Stadler

 

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