CDU will Meisterpflicht wieder einführen

06.12.2016 - Auf dem heutigen CDU-Parteitag in Essen standen neben der Wahl der Parteivorsitzenden Themen wie die Flüchtlingspolitik und Steuerfragen im Mittelpunkt. Besonders interessant ist eine spätere Abstimmung der Partei über die Wiedereinführung der Meisterpflicht im Handwerk. Im Detail will die CDU dabei die Wiedereinführung der Meisterpflicht bei Betriebsneugründungen durchsetzen, die im Zuge der Handwerksreform für 53 Berufe im Jahr 2004 abgeschafft wurde.

Den für das Handwerk sehr wichtigen Antrag stimmen die Parteimitglieder aber erst zu einem späteren Zeitpunkt auf der Agenda des CDU-Parteitages am 6. und 7. Dezember in Essen ab. Der Antrag mit der Nummer C 51 – BV MIT befasst sich mit der Wiedereinführung der Meisterpflicht in 53 Gewerken, und bildet so eine wichtige Zukunftsfrage für das Handwerk.

Die Meister sollen durch die Einführung von Zugangsmöglichkeiten zu Master-Studiengängen zugelassen werden, und so auch die Möglichkeit haben einen höheren Bildungsabschluss zu erreichen. Mit einer verbesserten Förderung der Berufsbildungs- und Kompetenzzentren durch Bund und Länder soll auch eine notwendige Qualitätssicherung und -verbesserung durch bundesweite Standards für die Meisterschulen erreicht werden. Das soll auch erhöhte Leistungen beim Meister-BAföG beinhalten.

Die Partei plant, eine Arbeitsgruppe (CDU/CSU) einzusetzen, die es ermöglichen soll, das Vorhaben in der neuen Wahlperiode umzusetzen.

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