Klare Worte zum Meisterbrief von ZDH-Präsident Wollseifer auf der Kölner Innungsfeier

ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer zeigte sehr engagiert, dass er um den Meisterbrief kämpfen wird.
13.12.2017 - Eine gelungene Innungsversammlung und Jubiläumsfeier lieferte die Kölner Innung Rollladen und Sonnenschutz Anfang Dezember im traditionsreichen Brauhaus Früh ab. Viele Gäste und Redner wie z.B. ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer waren aus ganz Deutschland und Europa gekommen, um sozusagen im Schatten des Doms an der Veranstaltung zum 70-jährigen bestehen teilnehmen zu können.

So ließ es sich BVRS-Präsident Heinrich Abletshauser in seinen Grußworten auch nicht nehmen, neben einem Ausflug in die Historie des Handwerks und der Innung, auch auf die Anekdote hinzuweisen, wie es 2007 nach harten Verhandlungen mit der Innung zu den Dom-Spitzen im Kölner Innungslogo gekommen ist, dass mit der grafischen Ergänzung ein Alleinstellungsmerkmal hat.

ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer verpackte in seinen Grußworten neben einer deutlichen Kritik an den derzeitigen politischen Geschehnissen bei der Regierungsbildung eine sehr klare und ausgesprochen deutliche Botschaft: Er kämpfe wie bei einigen anderen Handwerken auch dafür, dass das R+S Handwerk wieder in die Anlage A des Meisterbriefes zurückkehren solle. Eine Botschaft, die von den Anwesenden sehr erfreut und wohlwollend zur Kenntnis genommen wurde.

Den Reigen der fünf Kölner Obermeister führte Hans-Dieter Hertel mit einer launigen kölschen Rede über die Gründung der Innung am 3. September 1947, seinen Vorgänger Adolf Donath, der bereits 1994 verstorben war, und seine Amtszeit von 1972 bis 2004 aus. Sein Nachfolger Olaf Vögele berichtete über die Modernisierung der Innung, wie z.B. Zeitungsbeilagen im Kölner Stadtanzeiger zum Rollladen und Sonnenschutz, und den Einsatz von Instrumenten wie Marketing und Schulungen. Ein Dienstleistungskonzept, das sein Nachfolger Thorsten Görmar erfolgreich bis 2015 weiterführte. Als amtierender Obermeister beendete Andre Urban den Reigen, und verwies auf weitere neue Konzepte der Kölner Innung, die z.B. zusammen mit den Düsseldorfern die Initiative gestartet haben, „bis 2020 ein Elektrofahrzeug pro Innungsfachbetrieb“. Auch das Thema Aus- und Weiterbildung will Urban noch weiter ausbauen und so intensiver auf den Fachkräftemangel eingehen.

Einen ganz besonders inspirierenden Fachvortrag zum Abschluss des fachlichen Teils lieferte Dr. Jens Wegmann vom Institut für Serviceprozessoptimierung ab. So brauchte der ein oder andere Gast schon eine längere Zeit, um zu erkennen, dass es sich anfangs um eine gut getarnte Comedyrede handelte, die bei allem Spaß doch viele Funken von Wahrheit hatte. Mit gut gelaunten Gästen war der Übergang zum geselligen Teil so gesehen eine sehr leichte Übung. Angekündigt hatte Urban vorher schon die nächste Feier: Die sechzigste Jahrestagung des BVRS 2020 in Köln.

Bilder zur Veranstaltung finden Sie auf der Facebookseite der Kölner R+S Innung

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