Inhaltsverzeichnis 01-2005

Branchen-Ticker

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Firmen & Fakten

Marktchancen erschließen

Explodierende Energiepreise, ein steigendes Umweltbewusstsein und staatliche Förderprogramme haben zu einem Boom beim Absatz von Photovoltaikanlagen geführt. Doch wie nachhaltig ist diese Entwicklung? Wie kann das Fachhandwerk die derzeit günstigen Bedingungen nutzen und die Marktchancen erschließen? Wie kann der Glaser und Fensterbauer sein „Geschäft mit der Sonne“ ankurbeln? Antworten hierauf gibt der 4. glaswelt-Kongress am 24. und 25. Februar in Marbach/Neckar.

Eine starke Marke

Aus ganz Deutschland und der Schweiz waren Ende letzten Jahres Systemgeber und Verarbeiter angereist, um an dem Dienstleistungstag des HolzAluForums teilzunehmen. Im Mittelpunkt der Tagung, die bei der Firma Leitz in Oberkochen stattfand, stand die „Marke HolzAlu“. Um diese zu stärken, wurde ein neues umfangreiches Werbe- und PR-Paket vorgestellt.

Zusammenrücken lohnt sich

Mit der neuen Richtlinie für Anschlüsse an Fenstern und Rollläden bei Putz, Wärmedämm-Verbundsystemen und Trockenbau gibt es erstmalig eine Gewerke übergreifende Richtlinie, die die „Schnittstellen“ zwischen Fenster- und Rollladen-Anschlüssen an angrenzende Wandbereiche beschreibt.

Hohe Transparenz

Eigentlich hatte man gedacht, dass mit den klassischen „1,1“er Isoliergläsern die k-Wert-Olympiade friedlich zu Ende gegangen war. Lange Zeit schien das auch so zu bleiben. Bis mit der Einführung neuer europäischer Standards – und damit verbundenen Verschärfungen bei der Ermittlung der U-Werte – sowie der in Deutschland seit 2002 gültigen Energieeinsparverordnung ein neues Zeitalter des Wettrüstens eingeleitet wurde.

Wohlfühlen ist im Trend

Wenn von einer Fassadensanierungsmaßnahme an einem knapp zehn Jahre alten Bauwerk die Rede ist, gerät man leicht ins Staunen und denkt unwillkürlich zuerst einmal an bauliche Mängel. Beim Wissenschaftspark Gelsenkirchen dagegen verhielt es sich ganz anders: Für die jetzt ausgeführte Maßnahme an der Glasfassade gab es Gründe, die in der Planungsphase des Gebäudes noch nicht offensichtlich waren.

Züricher Würfel

Einen neuen und sehr besonderen Blickfang Zürichsee bilden acht in Holz gefasste des Schweizer Architekturbüros Camenzind Evolution. Auf gut 6000 m2 Nutzfläche beherbergen sie großzügige Büros, aber auch luxuriöse Wohnungen in den Obergeschossen mit schönem Blick auf den See. Speziell dieses Bauvorhaben hat Okalux ein Isolierglas entwickelt, in dessen Scheibenzwischenraum SZR) sich Holzfurniere befinden.

Solaraktive Flächen in Fassaden

Die Fassade ist das Gesicht von Gebäuden und so ein wichtiges Element der Architektursprache. Solarmodule können das Gestaltungsrepertoire von Architekten bereichern, ihr Einsatz sollte jedoch wohl überlegt sein – es ist die gleiche Umsicht notwendig wie bei den klassischen Fassadenmaterialien. Eine ganze Reihe von gelungenen Photovoltaik- Fassaden zeigen, dass Solarmodule schon fast wie Standard-Fassadenbekleidungen eingesetzt werden können.

Filigran und sicher

Eine neuartige Verglasungstechnologie von Wuppermann Staba ermöglicht jetzt auch die Direktmontage auf verschiedenste Unterkonstruktionen wie T-Profile und Stahlhohlprofile.

Hält dicht

Von BTI stammt das nach eigenen Aussagen erste auf dem Markt erhältliche System, das die Abdichtung „Raum- und Außenseitig“ und die Befestigung gemäß den Vorgaben nach RAL erfüllt.

Die Zukunft hat begonnen

Auf einen außerordentlich erfolgreichen glasstec-Messeauftritt blickt die Firma Bystronic zurück. Neben zahlreichen Vertragsabschlüssen mit international renommierten Unternehmen wurden zahlreiche vielversprechende Kontakte geknüpft, so dass die Geschäftsführung sehr zuversichtlich weiteren erfolgreichen Messenachgeschäften entgegensieht.

Edelstahl-Look ist in

Technolook im Wohnumfeld entspricht dem Zeitgeist. Edelstahl ist das dazu passende, vielgefragte Trendmaterial. An Schubladenfronten in der Küche, bei Türdrückern und bei Möbelgriffen finden wir es wieder. Hawa, der Spezialist für Schiebebeschlagtechnik, hat sich mit einer aktuellen Neuentwicklung dem Thema angenommen und lanciert ein neues Schiebebeschlagsystem für Ganzglastüren mit durchgehendem Profil und zeitgemäßen Oberflächen. Es bringt Zeitgeist, Qualität und Wirtschaftlichkeit perfekt unter einen Hut.

WK 2 ist kein Problem

Holz ist wieder im Kommen. Und mit dem zunehmenden Interesse für diesen natürlichen Werkstoff steigen auch die Anforderungen. Sicherheit für Fenster und Fenstertüren ist sehr gefragt. Für diesen Bereich bietet Siegenia-Aubi gegen eine Gebühr eine Lizenz mit Prüfzeugnissen und einer ausführlichen Systembeschreibung, die Herstellern sofort Zugang zu diesem wachsenden Marktsegment erlaubt. Denn zum Nachweis der einbruchhemmenden Wirkung für die Klassen WK1 und WK2 sind entsprechend den strengen Anforderungen der DIN V ENV 1627 bis 1630 diese Prüfzeugnisse erforderlich. Wer sie nicht vorweisen kann, darf nicht mit diesen Eigenschaften werben und auch keine entsprechenden Angebote machen. Dieses Problem ist jetzt schnell zu lösen.

Fassadenkunst made in Germany

Der neue Museumsbau des New York Museum of Modern Art, der am 20. November eröffnet wurde, wirbt u. a. für Fassadenkunst made in Germany. Die Josef Gartner GmbH hat das MoMA mit einer einzigartigen Fassade verkleidet. Die Gebäudehülle besteht aus 22 verschiedenen Fassadentypen u. a. aus Glas, Alu, Stahl. Vorgefertigt wurde die Fassade in Gundelfingen an der Donau, die jetzt rechtzeitig zur Eröffnung fertiggestellt wurde – Kostenpunkt der Fassade rund 30 Mio. Euro.

Fenster im maurischen Stil

Andere Länder, andere Sitten – und andere Fenster. Einen außergewöhnlichen Auftrag bearbeitete die Firma Nestle in Tumlingen (Nordschwarzwald). Dort sind 17 Fensterrahmen in orientalischem Stil für eine Villa in Gibraltar, der 4,6 km langen Halbinsel an der Südspitze Spaniens, entstanden. Diese ungewöhnlichen Fenster hat sich ein dort lebender Engländer für sein Domizil extra in Deutschland anfertigen lassen.

Der richtige Schliff

Bei der Vorbereitung von Holzoberflächen für die industrielle Beschichtung gibt es unterschiedliche Methoden: Wie zum Beispiel das Finieren, Hydro-hobeln und Hobeln. Zu über 90 % werden die Hölzer gehobelt und anschließend manuell geschliffen.

Wie von Geisterhand

Ein ganz besonderes Highlight präsentierte Hegla im November anlässlich der glasstec 2004: das kompakte Sortierkonzept „SortJet“. Der „SortJet“ kommt mit relativ wenig Platz aus und ermöglicht zudem noch einen schlanken Produktionsfluss.

Messe der Superlative

Die BAU 2005 wird die größte Baustoff-Schau, die je in München stattgefunden hat. Vom 17. bis 22. Januar 2005 werden sich in 16 Messehallen auf rund 170 000 m² Fläche mehr als 1800 Aussteller aus 40 Ländern präsentieren. Ein erweitertes Produktangebot und Werkstoff übergreifende Trendthemen sollen neue Zielgruppen erschließen und die Messe noch attraktiver machen.

Schaufenster der Innovationen

Mit einem fabelhaften Ergebnis konnte die glasstec 2004, die weltweit größte internationale Glasfachmesse, abschließen. Zufriedene Aussteller und Besucher blickten auf fünf äußerst lebhafte Messetage zurück. Besonders angetan waren die Aussteller von der Qualität und Quantität der Besucher. Und dafür hatte man sich auch mächtig ins Zeug gelegt, wie der nachstehende Rückblick zeigt.

Umgang mit Mängelrügen

Mängelrügen belasten die Geschäftsbeziehung zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer. Der Kunde hält Geld zurück, was für den Betrieb zu einer Existenzfrage werden kann. Ausgesprochen ärgerlich wird es, wenn es dabei nur darum geht, den Preis zu drücken. Hier können vertragliche Regelungen helfen, die Situation wesentlich zu entspannen.

Was tun mit den Fenstern?

Nachdem speziell angefertigte Fenster auf einer Baustelle abgeladen worden waren, kündigte der Auftraggeber den Werkvertrag, der sich noch auf andere Arbeiten erstreckte, fristlos wegen Verzugs. Der Auftragnehmer machte dem Auftraggeber daraufhin das vorbehaltlose Angebot, die noch nicht eingebauten Fensterelemente zu übernehmen; was jedoch abgelehnt wurde. Daraufhin beanspruchte der Auftragnehmer Schadensersatz wegen Verstoßes des Auftraggebers gegen die Schadenminderungspflicht.

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Kommentare

Manchmal sollte man zweimal hinschauen

Bei einer Fachzeitschrift ist es wie mit der Fensterproduktion: Wenn Sie nichts zu verbergen... mehr

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