Inhaltsverzeichnis 03-2005

Branchen-Ticker

Inhalt

Firmen & Fakten

Kosten sparen und Kunden binden

Ein klarer Nutzeneffekt im Sinne von Kostenminimierung und Kundenbindung steht im Mittelpunkt des 5. glaswelt-Kongresses am 26. April im Nixdorf-Museum in Paderborn. Unter dem Thema „Optimierte Arbeitsabläufe in der Glasbe- und -verarbeitung – vom Lieferanten zum Kunden“ zeigen und diskutieren ausgewiesene Experten innovative Lösungsansätze für eine schlanke, flexible und wirtschaftliche Produktion.

Sinnvolles Angebot

Der BHKH bietet Fensterbau-Betrieben künftig eine besondere Leistung: Sie erhalten bei ihm ein baurechtlich gefordertes Allgemeines Bauaufsichtliches Prüfzeugnis (ABP). Es besagt, dass Holzfensterrahmen für absturzsichernde Verglasungen eingesetzt werden können, wenn sie dem System IV 68 nach DIN 68 121 entsprechen. Dabei handelt es sich um die gängigen Rahmengrößen und -materialien.

Ortschaum unzulässig?

Mit der Überarbeitung der Allgemeinen Technischen Vertragsbedingungen (ATV) für Tischlerarbeiten (DIN 18 355 – VOB/C) wurden Änderungen zum Einbau von Fenstern und Türen vorgenommen. Die Dämmung mit Mineralfaserdämmstoffen wird zur Regelausführung erklärt.

„Efficiency“ gibt Antworten

In Altbauten geht durch Uralt-Fenster viel Heizenergie verloren. Grund dafür ist häufig Einfachglas oder veraltetes Isolierglas. Der Tausch gegen Fenster mit modernem Warmglas lohnt sich: Der Heizenergie-Bedarf sinkt und damit die Kosten.

Verlässlicher Kontrolleur

Im modernen Isolierglas-Produktionsprozess ist eine zuverlässige visuelle Qualitätskontrolle unumgänglich zur Vermeidung teurer Kundenreklamationen. Dazu verlässt man sich heute fast ausschließlich auf manuelle Kontrollen. Solche menschlichen Kontrollen sind äußerst kostspielig bei gleichzeitig nur eingeschränkter Zuverlässigkeit. Dabei wird es zunehmend wichtiger, dass man sich auf die Qualität 100 % verlassen kann.

Prüfungen bestanden

Die Anforderungen an einen qualitativ hochwertigen Oberflächenschutz sind extrem. Denn die Glasoberflächen verlieren aufgrund von Schmutzablagerungen und Umweltbelastungen häufig ihr stilvolles Aussehen.

Zweifellos ein Blickfänger

Der Wunsch nach zunehmend mehr Transparenz in der Architektur führt zu insgesamt immer filigraneren Konstruktionselementen. Einen Grenzwert erreicht die Bauglas-Architektur beispielsweise in der konstruktiven Ausführung der Ganzglasecke aus Isolierglas.

„Wärmekanister“ an der Wand

Genial einfach, dauerhaft, ohne Installation und Wartung. Wie soll das funktionieren? Die „Solare Umweltwand“ mit zwei Systemen soll es beweisen. Als Teil der Fassadendämmung wird Sonnenwärme einfach in Heizenergie umgewandelt.

Verhängnisvolles Dilemma

Die Mitteilung eines Berichterstatters des Senates vom OLG Köln war bemerkenswert. Er berichtete von einem bereits über sechs Jahre anhängigen Prozess. Objekt der langjährigen Debatte: ein desolater Wintergarten. Zwei Sachverständige waren bereits involviert. Ergebnis: lückenhafte Gutachten.

Beachtliche Bandbreiten

Die Sanierung von Bewegungsfugen ist eine technisch anspruchsvolle Herausforderung. Bewegungen dürfen nicht eingeschränkt und dennoch muss die Fuge abgedichtet werden. Umfassende Erfahrung mit vielen Bauvorhaben sind nur ein Garant für das Gelingen der Sanierungsarbeiten.

Gemischte Verbindung

Ein Neuanfang birgt immer die Chance, seine Fertigungskonzepte zu überdenken und sich besser zu positionieren. Bei der Firma Striegel in Bad Saulgau beispielsweise wurden die Räumlichkeiten Mitte 2000 durch einen Brand zerstört. Doch bereits im November desselben Jahres wurde die Produktion wieder gestartet.

Kräftige „Sauger“

Die technischen Aufsichtspersonen der Maschinenbau- und Metall-Berufsgenossenschaft sind auf den Baustellen „zuhause.“ Für die Männer vom Fach ist eine sachgerechte Überprüfung der Maschinen und Geräte Voraussetzung für effektives Arbeiten.

Komfort-Oase

Mit zeitgemäßer Steuerungstechnik ausgerüstete Wintergärten bieten mehr Wohnkomfort. In erster Linie sorgt die Wintergartensteuerung für eine gleichbleibend angenehme Wohntemperatur im Wintergarten, indem sie Beschattung und Belüftung automatisch richtig ansteuert.

Ein Auftrags-Plus

Unweit von Heilbronn, im ländlichen Ort Güglingen, steht die Firma Schneider als Paradebeispiel für einen Handwerks-Betrieb, der die Zeichen der Zeit nicht nur verstanden, sondern tatkräftig umgesetzt hat. In seiner über 100-jährigen Geschichte ist der Betrieb kontinuierlich gewachsen. Die glaswelt sprach mit Thomas und Wolfgang Schneider, den Urenkeln des Firmengründers, über die Sorgen und Nöte sowie die Chancen eines mittelständischen Betriebes.

Stilvolles Domizil

Große Räume, mehr Wohnkomfort und oft auch etwas Nähe zur Natur sind Bedürfnisse, die man sich beim Umbau eines alten Hauses erfüllt. Mit der harmonischen Integration eines großflächigen Wintergartens lässt sich zumindest das „Grün“ optimal umsetzen.

Klassisches Element

Klappläden schützen vor Wind und Wetter sowie starker Sonneneinstrahlung. Fassaden lassen sich damit ebenso attraktiv wie effektvoll gestalten.

Erst montieren, dann rahmen

Textilien wie beispielsweise Gobelin-Stickerei müssen erst einmal gespannt und auf geeignetes Stützmaterial montiert werden, bevor man sie rahmen kann. Hartschaumplatten (Foamboard), Platten mit Hartschaumkern, Wabenplatten und dicke Passepartout-Kartons eignen sich für diesen Zweck sehr gut. Weitere Hilfsmittel für die Montierung sind Volumenvlies, Stecknadeln, Messband und Bleistift.

Ohne geht‘s nicht

Japanpapiere sind weich, geschmeidig und alterungsbeständig, zugleich aber auch zäh, widerstandsfähig und reißfest. Wegen dieser Eigenschaften werden sie auch bei der konservierenden Bildeinrahmung eingesetzt. Man macht daraus Falze für die Hängung graphischer Blätter in Passepartouts und Einlagen für Montage-Ecken aus Mylarfolie.

Neues zur Umsatzsteuer bei Bauleistungen

Eine „eilig“ beschlossene Gesetzesänderung verunsichert das Handwerk. Obwohl erst im April 2004 die Umsatzbesteuerung von Bauleistungen neu geregelt wurde, hat das Bundesfinanzministerium nachgebessert und zum Jahresbeginn die Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers auf bestimmte Bauleistungen erweitert.

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