Inhaltsverzeichnis 07-2005

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Firmen & Fakten

Tendenz negativ

Mit Sorge und großer Skepsis blickt der Bundesverband Glasindustrie e.V. auf das Jahr 2005. Ausbleibende Impulse aus dem Ausland und ein nach wie vor schwaches Inlandsgeschäft deuten auf einen negativen Jahresabschluss hin.

Kompromisslos gut sein

Keine guten Nachrichten gibt es von der Fenstermarkt-Front. Demnach setzt sich die Talfahrt auch 2005 und 2006 weiter fort. So die jüngsten Prognosen des VFF, vorgestellt auf dem Jahreskongress „Inside ’05“ am 3. und 4. Juni in Würzburg. Dennoch sieht der VFF Wege und Chancen für ein profitableres Wirtschaften der Fenster- und Fassadenbranche. Über 200 Führungskräfte von Mitgliedsunternehmen nahmen in diesem Jahr am Kongress des Verbandes der Fenster- und Fassadenhersteller e. V. teil.

Schöne neue Glaswelt

Einen Riesenerfolg feierte die Firma TGK mit ihrer diesjährigen Glasmesse. Kunden und Aussteller aus 17 Ländern sowie über 700 Besucher nahmen an der zweitägigen Veranstaltung in Schloß Holte-Stukenbrock teil. Wie schon in den vergangenen Jahren stand auch diesmal wieder jede Menge Informationen und Unterhaltung auf dem Programm.

Das kleinere Übel wählen

Vor einigen Wochen fand in der Gewerblichen Akademie für Glas-, Fenster- und Fassadentechnik, Karlsruhe, die 15. Sitzung des Arbeitskreises Technik (AKT) statt. Unter dem Vorsitz von Karl Kress gab es eine Fülle an Themen und zahlreiche Änderungen bzw. Neuerungen, die besprochen werden mussten.

Netzwerke ausbauen

Dort, wo viele Bundesbürger Urlaub machen, lässt sich auch vortrefflich arbeiten: Im Mai trafen sich die Geschäftsführer der Climalit- und Securit-Partner Mitgliedsbetriebe zu einem zweitägigen Arbeitstreffen in Palma de Mallorca. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Themen wie die Situation der Glasbranche und die Markt- und Marketingstrategie der Gruppen. Auch über den weiteren Ausbau der Partnerschaften wurde beraten.

Umleitung für Tageslicht

Die Architektur der Verwaltungs- bauten geht in Richtung farbneutrales Glas. Realisiert wird dies mit der zweischaligen Fassade, wobei der außen liegende Sonnenschutz in die dahinter liegende Ebene verbannt wurde.

Licht statt Schneiden

Die Methode des Ritzens und Brechens zum Trennen von Glas ist so alt wie der Werkstoff selbst. Die letzte Revolutionierung dieses bis heute überwiegend eingesetzten Trennverfahrens wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch die Erfindung des Ritzrädchens erreicht.

Aktive Bilder

Eine ganz neue Form von Kunst bieten holographisch- optische Elemente (HOE). Den Besuchern der British Council am Trafalgar Square wird seit kurzem eine besonders gelungene Installation geboten.

Pfiffige Kreationen

Traditionelle Bleiverglasungen und handgemalte Gläser, Verglasungen in Sandstrahl- und Klebetechnik oder raffinierter Schliffornamentik sind nur einige Beispiele für die unzähligen Bearbeitungs- und Veredelungstechniken von Glas. Das erfordert handwerkliches Geschick und Kreativität. Bei der Porta Glas Design GmbH hat man eine Menge davon und fertigt Glaselemente in kunstvollem Stil.

Auf Innovationskraft besinnen

„ Es ist uns eine besondere Ehre, in diesem Jubiläumsjahr hier zu sein – gratuliert wird natürlich aber erst in 114 Tagen am 2. Oktober“, so eröffnet Hans-Joachim Arnold die Große Isolar Tagung 2005. Das 100-jährige Bestehen des Hauses Glas + Spiegel Schulz war der Grund für den Tagungsort Kiel. Trotz historischem Anlass ist der Blick der Isolar Gruppe aber nach vorn gerichtet.

Für Blaumacher

Mit „Sunbelt Scandic 53/25“ hat der Feuchtwangener Hersteller nun ein neues und markantes Sonnenschutz- glas auf den Markt gebracht. Insbesondere die ins Blau gehende Reflexionsfarbe soll Architekten und Planern neue Gestaltungsspielträume eröffnen.

„Glaskrone“ aufgesetzt

Mit der Ausschreibung des Fassadensponsorings 2005, hat die Pilkington Deutschland AG bundesweit 6000 Architekten angesprochen. Ende Mai fiel die „Klappe“ und der Sieger des Wettbewerbs wurde ausgelobt. Den ersten Preis bekam das Büro Müller Architekten, Heilbronn, für den Entwurf zur Umgestaltung eines denkmalgeschützten Industriegebäudes.

Glaswerkstatt im Bahnhof

Man weiß gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll. Worauf der Blick auch fällt, überall leuchtet Glas in allen möglichen Farben. Besucher verharren vor Historischen Fensterbildern moderner Glasschmelzkunst und transparenten Skulpturen, die in der Glaswerkstatt Körner „zu Hause“ sind.

„Bewegte“ Werkstücke

Die Vakuum-Aufspannsysteme für Holzbearbeitungszentren haben sich längst sowohl in den handwerklichen als auch in den industriellen Bereichen durchgesetzt. Vor allem bei der Erstausrüstung von Maschinen kommt die Vakuum- Spanntechnik immer häufiger zum Zug. Bei der Nachrüstung hingegen bestehen des Öfteren noch Vorbehalte.

Risiken trägt der Verarbeiter

Tropenhölzer und lösemittelhaltige Lacke sind im Fensterbau in Verruf gekommen. Architekten, Bauherrn und auch die Politiker geben sich fortschrittlich und wünschen eine umweltfreundliche Beschichtung bzw. Lackierung, mit wasserverdünnbaren Lacken.

Unter der Schräge

Rund zwei Drittel der Hauseigentümer, die in den kommenden Jahren renovieren möchten, wollen ihr Haus nicht nur verschönern, sondern sich auch das Leben erleichtern, so das Institut für immobilienwirtschaftliche Studien (iST). Die Studie „Smarter Home – Smarter Aging“ des Berliner Instituts für Sozialforschung ergab zudem, dass auch die über 50-jährigen gegenüber moderner Technik aufgeschlossen sind.

Montage im 2-Minuten-Takt

Eine Beschlagmontage im Rahmen und zudem noch im Zwei-Minuten-Takt ermöglicht jetzt erstmals die neue Rahmenbeschlagstation „RBS“ von Urban. Neben der Schnelligkeit verweist der Hersteller auf die große Stabilität und die technische Ausgereiftheit der neuen Maschine.

Geprüft und für gut befunden

Einen etwas anderen Weg als in der Branche üblich geht die Firma Waldemar Knittel Glasbearbeitungs GmbH bei der Flachglasbearbeitung. Seit etwa zwei Jahren setzt das Braunschweiger Unternehmen für die Produktion im eigenen Haus auf die selbstentwickelte Robotertechnologie. Mit so gutem Erfolg, dass das Engineering von Robotersystemen zu einer eigenen Geschäftssparte wurde – mit steigendem Interesse und Erfolg.

Investition in Effizienz

Erst vor wenigen Monaten beschloss Adelio Lattuada verstärkt in Forschung und Entwicklung und in Konstruktions-Technologien zu investieren. Im Vordergrund stand dabei, die bekannte und erfolgreiche Produktreihe der „T.L.“-Kantenschleifmaschinen weiter zu modifizieren. Das Ergebnis ist nun eine neue Produktreihe – die „T.L.E.“. Bei diesem Modell sind die wichtigsten Maschinenteile unverändert geblieben. Dennoch konnte der italienische Hersteller den Anschaffungspreis senken, ohne – wie es heißt - dabei die Qualität des Produkts zu vernachlässigen.

Spezial

In- und Off-Line

Ursprünglich wurden die In-Line und Off-Line Inspektionssysteme zur Messung der Transmissionsoptik bei Windschutzscheiben entwickelt. Die In-Line Systeme „Screenscan-Faultfinder“ an Produktionslinien für Windschutzscheiben sind weltweit erfolgreich. Das System „Labscan-Screen“ dient der Off-Line Messung und wird vor allem in der Entwicklung neuer Modelle und Verfahren sowie für die Stichprobenkontrollen eingesetzt.

Vorsorge treffen für den Extremfall

„Die Ertragsausfallversicherung (Betriebsunterbrechungsversicherung) hat sich längst zu einem unverzichtbaren Bestandteil der betrieblichen Versicherungen entwickelt. Diese Lebensversicherung für den Betrieb leistet Entschädigung für den Ertragsausfall, der sich aus einer Betriebsstörung infolge eines Sachschadens ergibt“, formuliert ein Versicherer. Die Leistungsmerkmale der Angebote sind jedoch vielfältig. Betriebsinhaber sollten sich deshalb umfassend informieren, um Lücken im Versicherungsschutz zu vermeiden.

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