Inhaltsverzeichnis 08-2005

Branchen-Ticker

Inhalt

Firmen & Fakten

Große Einsparungen

Die 1972 gegründete Firma Wolff + Meier aus Langgöns zählt zu den innovativfreudigsten mittelständischen Isolierglasfabriken in Deutschland. Modernste Produktionstechnik und intelligentes Software-Equipement standen bei den Investitionen schon immer ganz oben auf der Liste. So auch jetzt wieder: Zum Tag der offenen Tür am 8. Juli stellte Wolff + Meier als Pilotanwender eine der modernsten Sortier- und Organisa-tionskonzepte für Zuschnitt und Isolierglasproduktion vor.

Aufbruchsignal

Das Motto der 33. Rosenheimer Fenstertage 2005 „Erfolg durch Qualität und Technik“ soll für die Fenster- und Fassadenbranche ein Aufbruchsignal sein. In Mitteleuropa können Hersteller nur mit einem kompromisslosen Bekenntnis zur Qualität bestehen.

Parität bestätigt

Bei der Diskussion um die nach VOB ATV DIN 18 355 „Tischlerarbeiten“, Ausgabe 2005-01 – geänderte Regelausführung der Dämmung der Bauanschlussfugen von Fenstern in „Mineralfaserdämmstoffe“ – hat es jetzt eine wesentliche Entspannung gegeben.

Trüber Blick

Eine schlechte Baukonjunktur und ein überschätzter Vorzieheffekt lassen den erhofften Aufwind am deutschen Fenstermarkt in weite Ferne rücken, so eine neue Studie.

Magie oder weltliche Ursache?

Für die Nutzer eines Einfamilienhauses treten unerklärlich nach einer Standzeit von 25 Jahren diverse Glasbrüche an einer Glasbausteinwand auf. Da mögliche äußere Einwirkungen nicht erkennbar sind, wird eine gutachterliche Stellungnahme in Bezug auf die höchstwahrscheinliche Schadensursache eingeholt, um der Schadensursache auf den Grund zu gehen.

Mit Luft, Sand und Computer

Die technischen Einsatzmöglichkeiten von Glas sind schier unbegrenzt. Die computergesteuerte Feinstrahltechnik bietet hier ideale Voraussetzungen für High-Tech-Lösungen. M&G Wäger aus München hat die Sandstrahltechnik über die Jahre perfektioniert. Mit einer weiterentwickelten CAD-Feinstrahlanlage werden hier Spezialgläser und Sensor-materialien bearbeitet.

Nutzen für Auftraggeber und Verbraucher

ESG und TVG werden die ersten transformierten Glasprodukte sein, für die ab 1. September 2005 die Koexistenzphase beginnt. Das heißt, spätestens ab dem 1. September 2006 wird die CE-Kennzeichnung dieser Produkte zur gesetzlichen Pflicht. Daher sollten die glasverarbeitenden Betriebe über die Notwendigkeit und die Voraussetzungen für die CE-Kennzeichnung informiert sein. Dipl.-Ing. Frank Rubbert, Leiter Forschung & Entwicklung Bau von Saint-Gobain Glass, erläutert im Gespräch, wie das Unternehmen diese Betriebe unterstützt.

Licht- und Farbspiel

Geschäftsräumen fehlt oft der Glanz. Ob kühler Empfangsbereich, trister Besprechungsraum oder rein weiße Arztpraxis – wohl fühlen sich Menschen so meist nicht wirklich. Abhilfe schaffen will die Glashütte Lamberts aus Waldsassen. Sie bietet mit ihren Lichttafeln (www.lichttafel.de) außergewöhnliche Lichtobjekte, die jeden Geschäftsbereich in neuem Glanz erstrahlen lassen.

Sprung im Glas

Auf Antrag des Klägers soll durch ein schriftliches Sachverständigen-Gutachten Beweis erhoben werden über folgende Behauptungen des Klägers: Die im Bereich des Herds von dem Beklagten eingebaute Glasplatte sei gerissen, da diese nicht ausreichend hitzebeständig oder der Einbau fehlerhaft sei.

Zugelassenes System

Mit der bauaufsichtlichen Zulassung für das „Swisswall“-Punkthalte-System von Glas Trösch soll die Umsetzung rahmenloser Glasfassaden künftig noch einfacher werden.

Für schnelle Schnitte

Eine effiziente Profilbearbeitung beginnt heutzutage schon beim Schnitt. Mit dem Sägeautomat „SAP 650“ bietet Elumatec eine leistungsstarke Lösung für das CNC-gesteuerte Sägen von Alu-Profilen.

Marktanteile sichern

Das Wissen über den Werkstoff Holz wurde bei der Firma Schiller über viele Generationen gesammelt, perfektioniert und transportiert. Inzwischen expandiert das Unternehmen im Bereich der Fertig- und Halbfertigprodukte zu einem kundenorientierten und leistungsfähigen Industriebetrieb – dazu zählen die wartungsfreien Holzfensterprofile.

Elegante Rundungen

Fenstersysteme aus Kunststoff dominieren nicht nur in Deutschland den Markt. Egal, welche Anforderungen gestellt werden oder Qualität im Umweltschutz gefordert wird – Kunststoffsysteme sind in den meisten Fällen erste Wahl. Dies gilt für den Neubau und die Althausmoder-nisierung gleichermaßen.

Spektrum ergänzt

Dass die optischen, funktionalen und technischen Anforderungen an Öffnungselemente für jedes Objekt individuell sind, versteht sich von selbst. Für die „Extras“ bei den Lösungen mit hohem Qualitätsanspruch ist unter anderem das Systemhaus Raico, vor allem bei Glasfassaden und Glasdächern in Aluminium, Stahl und Holz bekannt.

Gute Energiebilanz

In Zeiten steigender Energiepreise ist das Vermeiden unnötiger Energie-kosten geradezu ein Muss. Mit der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV) hat die Bundesregierung der Energieverschwendung den Kampf angesagt. Der Verordnungsentwurf erhöht die Anforderungen gegen-über dem bisherigen Standard um etwa 30 Prozent. Bei Neubauten soll ein Energiebedarfsausweis eingeführt werden, bei Altbauten werden Mindeststandards und Nachrüstungsverpflichtungen gelten.

Klare Ausrichtung

Die Jahre der Stagnation im Holzfenstersektor bei der Firma Höhbauer sind vorbei. Denn, so der Hersteller, „das Fenster in der Ausführung als Holz-Aluminium gewinnt bei uns verstärkt an Bedeutung.“

Produktion & Montage

Ökologisch sinnvoll

Altfenster, -türen und Rollläden dürfen heute nicht mehr auf Deponien gelagert werden. Eine wirtschaftliche Alternative zur Verbrennung der Altmaterialien aus PVC bietet die VEKA Umwelttechnik GmbH. Schon seit 1993 recycelt das Unternehmen mit modernster Technik ausgebaute Bauelemente und Produktionsabfälle zu hochwertigen Rohstoffen.

Leisten von der Rolle

Beim Thema Fenster sollte man in erster Linie auf eine fachgerechte Montage achten. Hierbei gilt, eine technisch einwandfreie Befestigung und Abdichtung der Elemente vorzunehmen. Zum einen, um eine dauerhafte Funktionsfähigkeit zu gewährleisten, und zum anderen um langfristig Schäden am Baukörper zu verhindern.

Ohne Sturzkästen

Bei der Entwicklung eines Rollladen- Aufsatzelements standen die Realisierung der Kostenvorteile, sowie die Vermeidung der Abstimmungsprobleme zwischen den Gewerken ganz oben auf der Prioritätenliste der Firma Gealan.

Leicht und leise

Glasschiebetüren liegen im Trend. Grund genug für die Entwickler bei der Firma Hawa, diesen Systemen besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Die „Junior“ Beschläge für Glastüren beispielsweise sind mit den vielfältigen Gestaltungsoptionen regelrechte Verwandlungskünstler. Typisch dabei ist die formschlüssige Trockenverglasung zur Verbindung von Glas und Beschlag.

Klemmfreie Türen

Die Nebenschließkanten von Türen sind für Kinderhände oft eine Gefahrenstelle. Denn besonders an den Scherstellen sind Verletzungen vorprogrammiert.

Beschläge und Sicherheitstechnik

Im Kollektiv

Die Firma Hewi entwickelte zwei „Panikstangen“, die im Bereich Beschläge an Flucht- und Rettungswegen das Sortiment des Herstellers komplettieren.

Beschläge und Sicherheitstechnik

Beschläge und Sicherheitstechnik

Beschläge und Sicherheitstechnik

Keine Kompromisse

Der Kampf um das liebe Geld ist insbesondere für Handwerksfirmen inzwischen zur Schwerstarbeit geworden. Verbraucherschützer und Schuldnerberatungsstellen sind längst dazu übergegangen, ihrer Klientel zu empfehlen, Handwerkerrechnungen kritisch ins Visier zu nehmen.

Tipps & Trends

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Kommentare

Manchmal sollte man zweimal hinschauen

Bei einer Fachzeitschrift ist es wie mit der Fensterproduktion: Wenn Sie nichts zu verbergen... mehr

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