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BF-Symposium: 3-fach-ISO als Planungsaufgabe
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Es reicht eben nicht, davon auszugehen, dass es sich hier um ein 2-fach-Isolierglas mit einer zusätzlichen Scheibe handelt. Dreifa-Iso ist ein hochwertiges Glaserzeugnis, dessen Herstellung und Verwendung sehr sorgfältig geplant und durchgeführt werden muss.
„Der Gesetzgeber ist dabei durch seine Gesetzesinitiativen 3-fach-ISO als Standardprodukt zu etablieren“, so Jochen BF-Geschäftsführer Grönegräss, aber was bringt die Zukunft?
Das Wärmegewinnfenster wird kommen
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Zur aktuellen Stand Lage wies er darauf hin, dass die Lüftung, gerade beim Bau von hochwärmedämmenden Gebäuden bei der Planung und Ausführung unbedingt zu berücksichtigen sei. Denn mit unzureichender Lüftung nehme beispielsweise die Radonbelastung zu Radonbelastung. Die Radonbelastung kann derart zunehmen, dass die Gesundheit der Bewohner beeinträchtigt werden kann.
Die Amortisationszeit besitze bei der Auswahl der Energieeffizienz nicht die höchste Priorität. Dies müsse der Verkäufer auch dem Endkunden kommunizieren. Zudem sei laut Feist bei den Produktpreisen noch genügend Spielraum nach unten. „Die Gewinnspanne bei einigen Produkten ist zu hoch“. Bei den aktuell niedrigen Glaspreisen stellt sich allerdings die Frage, wo die Spielräume liegen?
Ohne Planung geht es nicht!
Dr. Ensslen von Semcoglas richtete seinen Fokus auf die Planungsgrundlagen und der Bemessung von 3-fach-ISO. Sein Fazit: Klimatisch induzierte Belastungen ( Temperatur und Luftdruckunterschiede) führen zu hohen Beanspruchungen des Randverbundes und der Glasscheiben. Eine wesentliche Rolle spielen dabei Scheibenzwischenräume größer als 12mm sowie Glaskantenlängen ≤ 60 bis 70cm, teilweise auch Kantenlängen ≤ 90 bis 100cm.
Dies gelte auch für ungünstige Kantenverhältnisse („Handtuchformate“) und asymmetrische Aufbauten. Für 3-fach-Aufbauten, so seine Empfehlung, solle man standardmäßig mit einem erhöhten Rückschnitt von mindestens 12mm arbeiten. Dies diene der Sicherung eines dauerhaft funktionstüchtigen Randverbunds. Auch wenn dazu bislang keine wissenschaftlich abgesicherten Erkenntnisse vorlägen.
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Die Anforderungen an den Randverbund
Auf die Belastung von Randverbund und Glaskanten ging Dr. Wittwer von Kömmerling ein. Um z.B. die Kanten zu entlasten schlägt er folgende Strategien vor: kein Scheibenversatz, geringes Glasgewicht und die Verklotzung nicht zu weit in den Ecken. Um Lastspitzen zu vermeiden sei eine gute Kantenqualität wichtig, sowie weichere Klötze; positiv sei auch und eine Verklebung der Verglasung im Rahmen.
Ausblick
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Lutz Wiegand
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