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Glasdenkmal an der Barentssee: saniert vor Einweihung

08.07.2011 - Ende Juni wurde das Hexendenkmal in Vardo/Norwegen, das von einer Glaskonstruktion umfasst ist, durch die norwegische Königin Sonja im Beisein vom Architekt Peter Zumthor eingeweiht. Dabei erstrahlten die Fassadengläser wieder in neuem Glanz, nachdem sie kurz vor der Einweihung bereits saniert werden mussten. Vindico beseitigt die Schäden.
Das Denkmal namens Steilneset ist dem Gedächtnis an die Opfer der Hexenverfolgung in den Jahren 1598 und 1692 gewidmet, bei der 91 Frauen ermordet wurden. 2010 wurde mit dem Bau des Monumentes begonnen, das über eine umfassende Glasfassade verfügt (ca. 250 m² aus 2 x ESG 8 mm, schwarzgefärbt (Parsol) als VSG). Die tragende Stahlkonstruktion wurde in Cortenstahl ausgeführt. Die Glaskonstruktion realisierte die MBM Konstruktionen GmbH aus Möckmühl.

Aufgrund der der salzhaltigen Luft sowie der rauhen klimatischen Gegebenheiten der nahen Barentssee und der langen Bauzeit, waren die Fassadengläser kurz vor Fertigstellung bereits sehr stark korridiert und musste saniert werden.

Die Vindico Surface Technology wurde beauftragt, das angegriffene Glas aufzuarbeiten. Eine besondere Herausforderung bestand darin, dass die Gläser schwarz getönt sind und man diese nicht einfach mit der Maschine polieren konnte. So musste vorab von Hand die komplette Fassade mit einer Spezial Paste vorgereinigt werden, um zu verhindern, dass nach der Überarbeitung Maschinespuren im Glas zu sehen waren. Aufgrund der niedrigen Temperaturen (Durchschnittstemperatur ca. +5°C) waren zudem die Arbeitsbedingungen sehr hart.

Trotz dieser Herausforderungen schafften es die Glasspezialisten von Vindico die Fassadengläser innerhalb des eng gesteckten Zeitrahmens zu sanieren und mit einer Schutzschicht zu versehen. So erstrahlten die Gläser pünktlich zur Einweihung des Denkmals wieder in neuem Glanz.

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Schlagworte zu diesem Artikel:

Fassadenglas (45%)Hexenverfolgung (39%)Maschinespur (39%)

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