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Robl fordert: Mittel für energetische Gebäudesanierung verstetigen

04.03.2010 - Die nun geplante Aufstockung der KfW-Mittel für die energetische Gebäudesanierung auf insgesamt 1,5 Mrd. Euro ist ein positives Signal für Unternehmen und Mitarbeiter der mittelständischen Bauwirtschaft. Aber: Ausreichende KfW-Mittel sollten auch 2011 bereitstehen.

„Die nun geplante Aufstockung der KfW-Mittel für die energetische Gebäudesanierung auf insgesamt 1,5 Mrd. Euro ist ein positives Signal für Unternehmen und Mitarbeiter der mittelständischen Bauwirtschaft.“ Dies sagte Ende Februar Prof. Dr. Karl Robl, Geschäftsführer der Bundesvereinigung Bauwirtschaft in Berlin.

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„Deutschland steht an der Spitze der europäischen Anstrengungen zur Energieeinsparung im Gebäudebereich. Dies hat dazu geführt, dass seit 1990 der Energiebedarf der Haushalte um rund 22 % zurückgegangen ist. Bis 2020 will Deutschland insgesamt 40 % einsparen. Dies gelingt nur, wenn für die privaten Bauherren verlässliche Förderrahmenbedingungen bestehen. Hierzu leisten die Programme der KfW einen wichtigen Beitrag,“ so Robl. „Daher ist es von großer Bedeutung, dass die nun im Bundeshaushalt 2010 vorgezogenen Mittel aus der Haushaltsplanung 2011 in Höhe von 310 Mio. Euro, bei der Aufstellung des Haushaltsplanes 2011 durch eine echte Erhöhung des Ansatzes sicher gestellt werden, da andernfalls ein Absturz von 1,5 Mrd. Euro in 2010 auf 790 Mio. Euro in 2011 drohen würde.“

Robl abschließend: „Wir gehen davon aus, dass uns die Wirtschafts- und Finanzkrise erst 2011 mit voller Wucht treffen wird, da die Krise der Gesamtwirtschaft die Baubranche mit Verzögerung treffen wird. Daher sollte der private Wohnungsbau durch eine verlässliche und kontinuierlich wirkende Förderung gestützt werden.“


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Schlagworte zu diesem Artikel:

KfW-Mittel (53%)Förderrahmenbedingung (39%)Bauwirtschaft (35%)

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