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Im Gespräch mit Laurin Weidner von der Glastechnik Holger Kramp GmbH

Der menschliche Austausch ist entscheidend

GW – Was ist aus Ihrer Sicht für Glasverarbeiter das wichtigste Kriterium bei der Wahl eines Maschinenpartners?

Weidner – Für Glasverarbeiter muss ein wirklich guter Partner erst einmal zuhören können, um zu verstehen, was der Kunde will. Darüber hinaus muss er die Branche und den Markt in ihrer gesamten Breite verstehen. Dazu gehören nicht nur die technischen Aspekte, sondern auch ein Verständnis für den Markt, die Materie, die Qualitätsanforderungen und die Lieferketten. Dazu kommt Verlässlichkeit und eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Genau das bildet die Grundlage für stabile, langfristige Partnerschaften.

GW – Bitte sagen Sie etwas zur Erreichbarkeit und zu Reaktionszeiten?

Weidner – Im Tagesgeschäft sind schnelle Entscheidungswege und direkte Ansprechpartner für Glasverarbeiter von zentraler Bedeutung, insbesondere wenn es Probleme gibt. Denn selbst kurze Stillstände können schnell erhebliche Auswirkungen auf Termine und Kosten haben. Der Service muss nicht nur gut organisiert sein, er muss vor allem schnell erreichbar sein, um so Stillstände zu minimieren. Hier erwarten Glasverarbeiter zudem eine klare Zuständigkeit und eine schnelle technische Unterstützung.

GW – Was bedeutet das bei Störungen?

Weidner – Zuverlässigkeit ist der entscheidende Faktor, gerade wenn ungeplante Störungen auftreten. In solchen Situationen erwarten Glasverarbeiter, dass der Service-Partner sofort Verantwortung übernimmt und strukturiert sowie lösungsorientiert handelt, um das Problem zu beheben. Vertrauen entsteht vor allem dann, wenn auch unter Zeitdruck professionell und technisch fundiert an der Lösung eines Problems gearbeitet wird.

Trotz digitaler Systeme und auto­matisierter Abläufe bleibt der persönliche Ansprechpartner für den Glasverarbeiter heute und auch in Zukunft unverzichtbar.

GW – Wie setzt Glastechnik das in der Praxis um?

Weidner – Klare Kommunikation und fundierte technische Erfahrung sind die Voraussetzung, um Probleme präzise zu analysieren und zielgerichtet anzugehen und zu lösen. Mit unserem Team und unseren Lieferanten sind wir in der Lage, genau das umzusetzen. Wir haben nicht nur das technische Know-how, sondern sind auch schnell erreichbar und können flexibel reagieren. Prozesskenntnis, praktische Erfahrung sowie ein fundiertes Verständnis für das Zusammenspiel von Software, Maschinen, Werkzeugen und Materialeigenschaften sind die Basis für einen guten Service. Nur so lassen sich Prozesse schnell wieder in Gang bringen. Und genau dieses Wissen ist die Basis unserer Arbeit.

GW – Welche Rolle spielen heute neben dem Service weitere After-Sales-Leistungen und präventive Betreuung?

Weidner – Service und After-Sales sind für Glasverarbeiter längst mehr als eine ergänzende Dienstleistung; sie sind ein wichtiges Element, um Produktionssicherheit zu erhalten. Präventive Wartung und regelmäßige Anlageninspektionen helfen, ungeplante Stillstände zu vermeiden sowie Stillstände generell zu minimieren. Durch die offene Kommunikation von unserer Seite erhalten Glasverarbeiter eine realistische Einschätzung, wenn sich nach der Installation einer Anlage dann Fragen ergeben. Damit schaffen wir Transparenz und Vertrauen. Nachhaltige Servicekonzepte, ergänzt durch Schulungen und professionelle Betreuung, sichern den langfristigen Betrieb der Anlagen.

GW – Wie verändert die zunehmende Automatisierung die Prozesse von Glasverarbeitern und was bedeutet das für den After-Sales-Service?

Weidner – Automatisierung ist für Glasverarbeiter ein zentraler Hebel zur Steigerung von Effizienz, Qualität und Wettbewerbsfähigkeit und gewinnt weiter an Bedeutung. Das Ergebnis sind zunehmend komplexere, vernetztere Abläufe in der Produktion, was Maschinen und Software betrifft. Wichtig ist dabei nicht nur die Implementierung, sondern auch die weitere Optimierung automatisierter Prozesse, und das erfordert eine steigende Flexibilität beim Service.

GW –  Warum ist es im Zeitalter der Digitalisierung für Glasverarbeiter ein persönlicher, erfahrener Ansprechpartner so wichtig?

Weidner – Trotz digitaler Systeme und automatisierter Abläufe bleibt der persönliche Ansprechpartner für Glasverarbeiter auch heute und in Zukunft unverzichtbar. Es reicht nicht aus, wenn ein Verarbeiter beim Service anruft und dann ein Ticket für die Bearbeitung seiner Anfrage erhält. Die Betriebe wollen einen direkten Ansprechpartner, der ihnen zuhört und sie versteht, und diesen brauchen sie sofort, ohne langes Warten.

Dazu kommt, dass die persönliche Betreuung eine schnellere Abstimmung ermöglicht, Bürokratie reduziert und für klare Verantwortlichkeiten sorgt. Ein erfahrener Ansprechpartner kennt die individuellen Anforderungen, Produktionen und technischen Rahmenbedingungen seiner Kunden. Diese Nähe schafft eine effiziente Zusammenarbeit und unterstützt eine langfristige Weiterentwicklung der Produktion. Und ein solcher Partner ist die Glastechnik Holger Kramp (www.glastechnik.com) für die Glasverarbeiter.

Das Interview führte Matthias Rehberger

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