„Effektiv, individuell anpassbar und nachhaltig – so sollen die Sonnenschutzlösungen der Zukunft sein“, weiß CEO und geschäftsführender Gesellschafter der Hella Gruppe Andreas Kraler. Mit dem neuen Lamellendach liefert sein Unternehmen künftig genau das. Die modulare Lösung kann auch mit Glaselementen ergänzt werden, um jede Art von Außenbereich optimal vor zu viel Sonne, Wind und Regen zu schützen. Außerdem kann die gemeinsam mit einem namhaften Designstudio entwickelte Pergola optional mit Photovoltaik-Elementen auf den Lamellen ausgestattet werden. Das neue Modell schließt nahtlos an unterschiedliche Wandkonstruktionen an oder kann freistehend montiert werden. Dazu kommen durchdachte, revisions- und reparaturfreundliche Details, die eine lange Lebensdauer garantieren. Das Produkt-Launch- Event findet in wenigen Wochen in Stuttgart statt.
Marktdaten und Prognosen
Die aktuellen Marktdaten zeigen eine klare Entwicklung: Mit der erwarteten Erholung der Baubranche 2026 profitiert auch der Sonnenschutz deutlich. Besonders im Outdoor-Living-Segment bleiben die Prognosen positiv. Der Wunsch nach privaten Rückzugsorten und zusätzlichem Wohnraum im Freien treibt die Nachfrage weiter an. Die Vorhersagen für das Marktwachstum bewegen sich zwischen einem Plus von knapp 4 % (IMARC) bis rund 13 % (MarketGrowthReports), gestützt durch steigendes Umweltbewusstsein und den Bedarf an langlebigen, flexiblen Lösungen wie Lamellendächern mit optionaler PV. Auch energetische Anforderungen sowie Förderprogramme verstärken diesen Trend zusätzlich.
Investitionen und Kapazitäten
Hella nutzt diese Dynamik für gezielte Investitionen in seine Standorte. Am Standort Werne werden 2026 Produktions- und Logistikflächen um rund 35 % erweitert. Damit entstehen zusätzliche Kapazitäten für Lamellendächer und textile Fassadenprodukte, während zugleich Durchlauf- und Lieferzeiten spürbar reduziert werden. Gleichzeitig stärkt das Unternehmen seine Position als Premium-Vollsortimenter und reagiert flexibel auf steigende Nachfrage. Die Investitionen sichern zudem langfristig Wettbewerbsfähigkeit, Effizienz und Innovationskraft.
Energie und Nachhaltigkeit
Hella verfolgt das Ziel, den eigenen ökologischen Fußabdruck weiter zu minimieren. Parallel treibt man seine Energieziele konsequent voran. Standorte wie Abfaltersbach arbeiten bereits energiepositiv. Weitere Investitionen in Photovoltaik, Dachsanierung und Infrastruktur stärken die Energieautarkie und sichern eine nachhaltige Versorgung auch für andere Standorte. Das Energiekonzept „Energie sparen, erzeugen und speichern“ wird dabei kontinuierlich ausgerollt und weiterentwickelt und unterstreicht den strategischen Fokus auf nachhaltiges Wachstum und verantwortungsbewusstes Handeln.
„Die letzten Jahre waren für die Baubranche und ihre Zulieferer von großen Herausforderungen geprägt“, resümiert Kraler. „Umso wichtiger ist es jetzt, positiv nach vorne zu blicken und weiterhin mit Weitblick zu investieren, damit wir die Chancen, die sich abzeichnen, für unser Unternehmen nutzen können.“