GLASWELT Ausgabe: 09-2017

Elektrostatik-Lackierungen

Für kleine und mittlere Betriebe interessant

Nach der Theorie zum Thema E-Statik folgte der Praxisteil an der neuen Aqua Coat Lackieranlage im Kompetenzzentrum Holzoberfläche bei Remmers.

Nach der Theorie zum Thema E-Statik folgte der Praxisteil an der neuen Aqua Coat Lackieranlage im Kompetenzzentrum Holzoberfläche bei Remmers.

Chic angezogen musste man nicht sein beim gemeinsamen „E-Statik-Schulungsevent“ der drei Partner Wagner Aqua Coat, Großhändler Kötter+Siefker aus Osnabrück und Hausherr Remmers im Kompetenzzentrum Holzoberfläche am Standort Löningen Anfang März. Aber neugierig sein, das durfte man. Schließlich gilt Wagner als ein Marktführer der Applikationstechnik und die Neuentwicklung des elektrostatischen Handlackierens noch als wenig bekannt. Vorgeführt wurde die Technik von Lutz Seupt (Firma „Airless Technik Lutz Seupt“), der nach einer theoretischen Schulung und einer Produktvorstellung des Herstellers Wagner, diese Technik in ausführlichen Praxisversuchen demonstrierte. Besonders gut harmoniere die neue Technik mit den wasserbasierten Induline-Produkten der Firma Remmers. Bis zu 20 Prozent Materialersparnis sei möglich, sagt Remmers. Neben einem feineren Spritzbild und einer intensiveren Porenbenetzung, reduziere das neue Verfahren deutlich den Overspray-Effekt und ermögliche einen nahezu perfekten Umgriff um das Werkstück – auch in Fälzen und Vertiefungen sind bis zu 75 µm Schichtstärke realisierbar.

Die Resonanzen aus der Schulung waren so positiv, dass Remmers dieses Verfahren dauerhaft im hauseigenen Kompetenzzentrum in Löningen vorstellen wird, um auch anderen Besuchern die ideale Verbindung von Induline-Beschichtungen und der neuen Wagner Aqua Coat E-Statik-Technologie zu demonstrieren.

www.remmers.de

  • Bei der Kundenschulung im Kompetenzzentrum Holzoberfläche auf dem Remmers-Gelände wurde auch die manuelle Applikation demonstriert.

Fotos: Remmers

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