GLASWELT Ausgabe: 08-2019

Festfelder und Öffnungselemente sind nicht zu unterscheiden

Der Fenstergriff macht den Unterschied


Fassadenversprung durch den Einsatz des Parallel-Ausstellfensters Schüco AWS 114

Fassadenversprung durch den Einsatz des Parallel-Ausstellfensters Schüco AWS 114

Das Adina Apartment Hotel in Hamburg bietet neben Studios und Apartments einen 4*-Hotelservice, Wellness- und Fitnessbereich sowie Tagungs- und Veranstaltungsräume – und kann auch durch seine Fassade beeindrucken: Diese verfügt über besonders filigrane Ansichten.

_ Das 2017 eröffnete Adina Apartment Hotel schließt als 100 m langer Riegel das Quartier zur Willy-Brandt-Straße ab. Direkt gegenüber befindet sich das IBM-Hochhaus. Auch nebenan: Das Spiegel-Verlagshaus. Im Hotel befinden sich auf acht Ebenen 202 Studios und Apartments, Veranstaltungsräume, ein Restaurant und ein Schwimmbad. Nach außen wird der Neubau durch seine großflächig verglaste, lediglich durch die Geschossdecken unterbrochene Rasterfassade geprägt, die mit ihrer strengen Symmetrie das Gestaltungskonzept der beiden Hochhäuser aufgreift.

Vielfältige Fassadenlösungen von Schüco

Um die Anforderungen an hohe Schall- und Wärmedämmung zu erfüllen und eine harmonische Ansicht zu erhalten, die trotzdem den Einbau von Fensterflügeln zuließ, kam das neue Schüco Fassadensystem FWS 60 CV zum Einsatz: „Eine Besonderheit des Systems ist, dass die Festfelder und die Öffnungselemente mit einer Ansichtsbreite von nur 60 mm von außen nicht zu unterscheiden sind“, erklärt Schüco Key Account Manager Michael Spranger. „Und auf der bündig geschlossenen Innenseite sind die Fensterflügel nur durch eine filigrane Schattenfuge und den Fenstergriff erkennbar.“

Je nach gewünschter Transparenz und Möglichkeit zur Belüftung kamen Elemente mit opaken und transparenten Festfeldern sowie mit entsprechenden Kippflügeln zum Einsatz. Sämtliche Elemente wurden mit einer 3-fach-Verglasung ausgeführt, lediglich bei den Flügeln wurden spezielle Sonderprofile für eine 2-fach-Verglasung integriert, um eine optimale Bedienbarkeit der Flügel zu erreichen. In Teilbereichen wurde für eine optimierte natürliche Belüftung das Parallel-Ausstellfenster AWS 114 verbaut.

Eine abweichende Gestaltung zeigt das erhöhte Sockelgeschoss des Hotelbaus. Hier wurde die Pfosten-Riegelkonstruktion FWS 60.HI mit 1300 × 3400 mm großen Elementen umgesetzt.

Eine Besonderheit sind die im Kopfpunkt der Konstruktion verdeckt eingebauten ZIP-Markisen, die eine windfeste Führung im innovativen Reißverschlussverfahren ermöglichen. Trotz hochwertiger Technik wurde so ein homogenes Fassadenbild ohne störende Details erreicht.—

www.schueco.de

  • 1 Die transparente Glasfassade des Hotelneubaus greift die Gestaltung des Bestandes auf.

  • 2 Harmonisches Zusammenspiel der Hotelfassade mit der sanierten Fassade des Spiegel-Verlagshauses.

  • 3 Die schlanken Fassadenprofile des Systems Schüco FWS 60.HI ermöglichen ungestörte Aussichten.

  • 4 Für eine optimierte natürliche Belüftung kam das Parallel-Ausstellfenster Schüco AWS 114 zum Einsatz.

Foto: Schüco International KG // Fotograf: Felix Löchner

Foto: Schüco International KG // Fotograf: Felix Löchner

Foto: Schüco International KG // Fotograf: Felix Löchner

Foto: Schüco International KG // Fotograf: Felix Löchner

Foto: Schüco International KG // Fotograf: Felix Löchner

  • zurück
  • Druckansicht
  • Versenden

Weitere Artikel zum Thema

GLASWELT-Newsletter

Ja, ich möchte folgenden Newsletter abonnieren:

GLASWELT-Newsletter
» Weiter Informationen zum GLASWELT-Newsletter
Kommentare

Ich habe keine Zeit …

Die Wirtschaft floriert, die Auftragsbücher sind voll und Handwerker ein rares Gut. Sogar von... mehr

Alle Kommentare