Deceuninck vervierfacht PVC-Recyclingkapazität auf 45.000 Tonnen pro Jahr

Die Deceuninck Group gab im Januar die Inbetriebnahme einer neuen Recyclinganlage am Recycling- und Aufbereitungsstandort Diksmuide (BE) bekannt.
12.02.2019 - Die Deceuninck Group gab Ende Januar die Inbetriebnahme einer neuen Recyclinganlage am Recycling- und Aufbereitungsstandort Diksmuide (BE) bekannt. Durch die Hightech-Recyclingstraße kann das Unternehmen bis zu 45.000 Tonnen PVC pro Jahr recyceln.

Das eingehende Material wird sich aus Industrieabfällen (eigene Reste und Verschnitt von Kunden) sowie PVC-Fenstern der ersten Generation zusammensetzen, die nun nach 30 bis 40 Jahren Nutzungsdauer in großer Zahl ausgetauscht werden.

Mit dieser Investition unterstreicht Deceuninck die Überzeugung des Unternehmens, dass PVC für die Bauindustrie ein nachhaltiges und zukunftssicheres Material darstellt. Schießlich sei dank seiner hohen Recycelbarkeit das PVC ohne Qualitätseinbußen nahezu endlos wiederverwendbar. VinylPlus geht davon aus, dass durch jedes recycelte Kilo PVC 2 kg CO2-Emissionen eingespart werden können. Aber am wichtigsten: Mithilfe der Deceuninck Recyclinganlage lässt sich vermeiden, dass mehr als 2 Mio. Fenster pro Jahr auf Deponien und in Verbrennungsanlagen landen.

Deceuninck kann mit der Anlage PVC-Profile aller Farben und Zusammensetzungen recyceln, auch solche mit Glasfaseranteil. Während des Recyclingprozesses werden alle Kontaminationen entfernt. Anschließend wird das Material gemahlen und farblich sortiert. Nach Abschluss des Prozesses wird das recycelte PVC-Granulat zur Extrusion neuer PVC-Fensterprofile genutzt.

Francis Van Eeckhout, CEO: „Die verstärkte Nutzung von Recyclingmaterial wird die Ökobilanz unserer Produkte und des gesamten Produktionsprozesses weiter verbessern. Außerdem werden wir so unabhängiger von Neumaterial und reduzieren damit bis zu einem gewissen Grad die negativen Auswirkungen von Preisschwankungen am Rohstoffmarkt.“

www.inoutic.de

www.deceuninck.com 

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