Was macht die Familienministerin Giffey beim Sonderfensterbauer Ventana?

11.03.2019 -

Als Vorzeigeprojekt bezeichnete Ministerin Giffey die Großtagespflegestelle "Glücksfabrik", in der derzeit neun Kinder zwischen 1 und 3 Jahren unter dem Dach des Sonderfensterherstellers Ventana betreut werden. Gleichzeitig ließ sich die Ministerin die Produktion zeigen und nutzte viele Gelegenheiten, sich mit Mitarbeitern und der Geschäftsleitung auszutauschen.

Ministerin Dr. Giffey anlässlich ihres Besuches beim Hersteller für Sonderfenster und Hebe-Schiebe-Türen aus Kunststoff in Vreden: „Ventana ist ein Unternehmen im deutschlandweiten Vergleich, das wirklich Vorreiter ist und hier beispielhafte betriebliche Kinderbetreuung anbietet.“

Dr. Giffey besuchte zunächst zusammen mit der Geschäftsleitung die Glücksfabrik. Sichtlich beeindruckt von den großzügig und kindgerecht gestalteten Räumlichkeiten suchte sie das Gespräch mit Erzieherinnen und Kindern. Flexible Öffnungszeiten waren ein wichtiges Thema, ebenso wie eine gute frühkindliche Bildung und die berufliche Qualifizierung der Betreuerinnen, die bei Ventana ausgebildete Erzieherinnen sind.

Beim anschließenden Gespräch mit Gästen und Eltern betonte Geschäftsführerin Judith Pennekamp, auf deren Initiative die 2013 eröffnete Glücksfabrik zurückgeht, dass ein gutes pädagogisches Konzept neben guter Ausstattung unabdingbar sei. „Unser Anspruch bei unseren Produkten ist höchste Qualität, bei den Services höchste Zuverlässigkeit und Prozesssicherheit. Diese Werte hatten für uns auch höchste Priorität in der Planung unserer Glücksfabrik“ ergänzte Geschäftsführer Stefan Schwanekamp.

Zusätzlich ließ es sich die Ministerin nicht nehmen, auch noch die Sonderfensterproduktion zu besuchen. In der Biegeabteilung ließ sie sich das Biegen von Kunststoff-Profilen erklären, in der Abteilung für Hebe-Schiebe-Türen das Zusammenspiel vom hohen Automatisierungsgrad und handwerklichem Know-how.

Dabei zeigte sich die Ministerin erstaunt, dass Ventana derzeit acht Azubis zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ausbildet. „Wir sind wie so ziemlich jedes Unternehmen hierzulande vom Fachkräftemangel betroffen. Um Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten, sind wir als Unternehmer gefordert, ein attraktives Arbeitsumfeld für unsere Mitarbeiter zu schaffen. Die Glücksfabrik ist ein wichtiger Baustein und wird von unseren Mitarbeitern sehr gut angenommen“, erklärte Geschäftsführer Stefan Schwanekamp der Ministerin beim Gang durchs Unternehmen.

Mit dem Versprechen, die Entwicklungen in NRW in punkto Ausbau und Verbesserung der betrieblichen Kinderbetreuung zu unterstützen, verabschiedete sich Dr. Franziska Giffey.

Mit einem Augenzwinkern legte Geschäftsführer Schwanekamp der Ministerin zum Abschied noch eine Vorgabe ans Herz, „dass in jede neu gebaute Kita zwei Kreisfenster eingebaut werden müssen, das wäre doch eine gute Idee“.

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