So ticken die Märkte in Frankreich und in der Schweiz

20.03.2019 -

Aufwärts geht es mit den Fenstermärkten in Frankreich und in der Schweiz, wenngleich die Impulse völlig unterschiedlich sind: In der eidgenössischen Alpenrepublik konnten die Anbieter Preiserhöhungen der Zulieferer an die Endkunden durchreichen, während in Frankreich der Renovierungsmarkt für eine robuste Marktentwicklung sorgte. Beiden Märkten ist gemeinsam, das schlechte Abschneiden eines Fensterwerkstoffes.

Der Aufschwung am Fenstermarkt in Frankreich setzte sich im vergangen Jahr mit beschleunigtem Tempo fort. 2018 erhöhten sich die Herstellererlöse um vier Prozent auf 4,8 Mio. Euro. Für die positive Entwicklung sorgte neben dem Neubau auch wieder in verstärktem Ausmaß das Austauschgeschäft. Im Vergleich zu 2017 wuchsen die Erlöse im Neubau um 4,3 %, der Umsatz in der Renovierung um 3,9 Prozent.

Mit Ausnahme von Holzfenstern stieg der Umsatz mit allen Rahmenmaterialien signifikant um vier bis fünf Prozent gegenüber Vorjahr. Bei Holzfenstern reichte es indessen nur zu einer Seitwärtsbewegung (+0,6%).

Schweizer Fenstermarkt entdeckte die Preisspirale

Dank steigender Preise wuchs der Schweizer Fenstermarkt 2018 signifikant um mehr als drei Prozent. Holz/Alu und Aluminium wurden stärker nachgefragt, zeigen die Daten der Marktstudie zu Fenstern von branchenradar.com in einer weiteren Analyse zum Markt in der Schweiz.

Wenngleich sich auch im vergangenen Jahr die Nachfrage nach Fenstern nur seitwärts entwickelte, wuchs der Markt erlösseitig nach langem wieder signifikant. Denn im Durchschnitt stiegen die Preise um drei Prozent gegenüber Vorjahr und dadurch die Herstellererlöse insgesamt um 3,3 Prozent gegenüber Vorjahr auf 742,4 Mio. Euro. Angeschoben wurden die Preise zum einen von steigenden Herstellkosten, erhöhten sich doch die Einkaufspreise für beispielsweise Kunststoffprofile, Aluschalen oder Fensterbeschläge zum Teil erheblich. Zum anderen wurden höherpreisige Produkte stärker nachgefragt. als im Jahr davor. Am Ende des Jahres stand dann ein erkennbarer Absatzrückgang bei Holzfenstern (-4,4%) und ein moderates Mengenminus bei Kunststoff-Fenstern (-0,6%) deutlichen Zuwächsen bei Holz/Alu Fenstern (+3,2%) und Aluminiumfenstern (+2,5%) gegenüber. 

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