Übernahme von Sachsenfenster: German Windows wird zum Vollsortimenter

Nach erfolgreicher Übernahme von Sachsenfenster durch German Windows freuen sich (v.l.n.r.): Marc Schiffer (Gesamtvertriebsleiter), Helmut Paß (Prokurist/ kfm. Geschäftsführung), Andreas Langhammer (Geschäftsführer Sachsenfenster) und Falko Siegert (Produktionsleiter Rammenau).
11.06.2019 - Fensterhersteller German Windows (Südlohn-Oeding) hat den insolventen Holzspezialisten Sachsenfenster (Rammenau) übernommen – und präsentiert sich damit als Vollsortimenter. Lesen Sie, warum der PVC-Fensterhersteller jetzt auch auf Fenster aus Holz setzt.

Nach Übernahme der seit 2018 insolventen Sachsenfenster GmbH & Co. KG  führt German Windows jetzt – neben Kunststoff und Aluminium – auch Fenster und Türen aus Holz.

Zuvor war der Holzspezialist Sachsenfenster nach knapp 30 Jahren am Markt in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Wie es heißt, werden bei der nun erfolgten Eingliederung in die German Windows-Firmengruppe mit dem Werk in Rammenau auch alle Mitarbeiter übernommen.

Der Startschuss zum Vollsortimenter fiel für German Windows bereits am 1. Juni, scheinbar genau zur richtigen Zeit: „Wir haben die Marktentwicklungen eine ganze Weile beobachtet und Holz ist als Bau- und Werkstoff gefragt. Das hängt sicher auch mit einem wachsenden ökologischen Bewusstsein bei den Verbauchern zusammen“, schlussfolgert Paß. „Daher war die Übernahme von Sachsenfenster für uns besonders attraktiv: Wir können unser Portfolio erweitern und dabei auf jahrzehntelanges Know-How im Bereich der Holzelemente-Fertigung zurückgreifen.“

Mit der Produktion von German Windows-Holzelementen wolle man seinen Fachhandelspartnern ermöglichen, alles aus einer Hand zu erhalten: „Wir haben bereits ein breites Händlernetzwerk, welches nun schrittweise auch mit Holzelementen beliefert werden kann“, fasst Paß zusammen.

Die Expansion ist für German Windows auch eine Investition in die eigene Zukunft: Künftig sollen mehr als 400 Mitarbeiter an sechs innerdeutschen Standorten täglich bis zu 1.400 Fenstereinheiten produzieren – aus Kunststoff, Aluminium und nun eben auch aus Holz.

„Starten werden wir bei den Holzelementen mit einem Liefergebiet rund um Sachsen und die angrenzenden Bundesländer. Schrittweise erweitern wir dann unseren Lieferradius“, so Helmut Paß. „Aber erst einmal heißt es: Ärmel hochkrempeln und anfangen! (dm)“

Hintergrundinfo: www.glaswelt.de/Archiv/Meldungsarchiv/article-829718-105484/sachsenfenster-personalmangel-im-vertrieb-fuehrt-zur-insolvenz-.html 

 

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