Mit einem gemeinsamen Großprojekt treiben Saint-Gobain und die AGC Group die Dekarbonisierung der Floatherstellung voran: Im spanischen Avilés entsteht ein hybrider Schmelzofen, dessen Schmelzprozess zu 75 % mit Strom betrieben werden soll. Der Bau startet im Januar 2027, die Glas-Produktion soll in der zweiten Jahreshälfte 2027 anlaufen.
Das 1989 in Belgrad, Serbien, gegründete Unternehmen Profiglass hat sich von einem kleinen Familienbetrieb zu einem verlässlichen Lieferanten von Isolierglas entwickelt. Heute konzentriert sich der Zulieferer für Fensterbauer auf ein zentrales Prinzip: eine gleichbleibende Produktqualität zu liefern, auf die sich Kunden in ihrer eigenen Serienproduktion verlassen können.
Mit der Online Stress Calculation (OSC) bringt Glaston eine neue Methode auf den Markt, mit der sich die Sicherheit von thermisch vorgespanntem Glas (ESG) lückenlos nachweisen lässt. Die Lösung ist direkt in das Betriebssystem der Vorspannlinie integriert und liefert für jede produzierte Scheibe Messwerte zu Oberflächenspannung, Mittelzonenzugspannung sowie eine Abschätzung des Bruchbildes – ohne das Glas zu zerstören.
Beim Einstieg in die eigene ESG-Fertigung setzte die Flachglas Schweiz von Anfang an auf eine lückenlose optische Prüfung ihrer Gläser. Die Wahl fiel auf den Temper Scanner 5D von Viprotron, der seither fest in den Produktionsablauf eingebunden ist. Er liefert präzise Messdaten zu Verwerfungen, Anisotropien und White Haze und unterstützt so eine durchgängig hohe Fertigungsqualität.
AGC Glass Europe hat die Umweltkennwerte seiner Low-Carbon- und Standardgläser erneut verbessert. Sowohl das Treibhauspotenzial (GWP) als auch der Recyclinganteil wurden nach Unternehmensangaben deutlich optimiert. Die aktualisierten Werte sind durch von unabhängigen Stellen verifizierte EPDs bestätigt.
Mit der Montage des letzten Kreuzsegments auf dem Turm Jesu Christi der Sagrada Família in Barcelona hat Gartner eines der anspruchsvollsten Fassadenbauprojekte der vergangenen Jahre abgeschlossen. Das begehbare, rund 100 t schwere Kreuz aus Glas, Edelstahl und Ultra-Hochleistungsbeton entstand in Gundelfingen und wurde dann in sieben Bauteilen in Barcelona montiert. Gartner CEO Wax erläutert hier die Details.
Beim Softwarehersteller CSG Aupos aus Altenberge steht ein geplanter Generationenwechsel an: Patrick Schulze (32) und David Schulze (29) übernehmen künftig noch mehr Verantwortung im Familienunternehmen. Der Anbieter von Branchensoftware für die Glasindustrie setzt damit auf eine Kombination aus bewährter Erfahrung und frischen Impulsen.
Sollingglas hat sein 50-jähriges Bestehen gefeiert. Seit der Gründung 1976 hat sich das Unternehmen aus Derental vom regionalen Glasmontagebetrieb zu einem europaweit anerkannten Spezialisten für Restaurierungsverglasungen, historische Fenstergläser und technisch anspruchsvolle Sonderlösungen entwickelt. Die Referenzen reichen von der Hamburger Speicherstadt bis zum Dresdner Zwinger.
Der Glas-Softwareanbieter Synerglass-Soft löst sich aus der Sprimogroup und agiert nun unabhängig. Mit einer neuen Gesellschafterstruktur, in die auch das Management persönlich investiert, sowie zwei belgischen Beteiligungsgesellschaften. So will Synerglass sein internationales Wachstum beschleunigen und die digitale Transformation der Glasindustrie weiter vorantreiben. Peter Dixen ist als Gesellschafter mit dabei.
Nachdem im ersten Teil des Interviews das neue BF-Merkblatt 019/2015 AE2 im Mittelpunkt stand, geht es nun um die inhaltlichen Änderungen der DIN 18008 selbst. In den vergangenen beiden Jahren wurden mehrere Teile der Norm überarbeitet – mit teils weitreichenden Konsequenzen für Bemessung, Ausführung und Nachweisführung. Steffen Schäfer, Referent für Normung und Technik beim Bundesverband Flachglas, ordnet die wichtigsten Neuerungen ein und erläutert, worauf Verarbeiter in der Praxis besonders achten sollten.
Mit dem bevorstehenden Eurocode Glas, der Überarbeitung der DIN 18008 zu einer Anwendungsnorm sowie den neu überarbeiteten Teile 3-6 der DIN 18008, ändern sich die Rahmenbedingungen für die Glasbemessung spürbar. Hierzu gibt es ein BF-Merkblatt sowie Tipps von Steffen Schäfer, wie sich Stolperfallen vermeiden lassen.
Der Flachglas MarkenKreis startet mit nexmaster.ai eine neue digitale Plattform, die mittelständischen Unternehmen einen strukturierten Weg in die Nutzung Künstlicher Intelligenz eröffnet. Das Spektrum reicht vom einfachen Prompting bis zur vollständigen Einbindung von KI-Systemen in operative Abläufe – modular aufgebaut und am jeweiligen Bedarf orientiert. Hier die Details.
Die Eckelt Glas GmbH in Steyr hat einen neuen Eigentümer. Seit Juni 2026 gehört der österreichische Glasspezialist zur IproD Invest GmbH. Hier erfahren Sie, durch wen das Unternehmen jetzt vertreten wird.
Mit dem Tod von Georg F. Hesselbach verliert die heimische Glasbranche einen ihrer bedeutendsten Unternehmer und Innovationsführer. Der Interpane-Gründer prägte die Entwicklung moderner Isolierglas- und Beschichtungstechnologien über Jahrzehnte. Sein langjähriger Wegbegleiter Bernd Kramer blickt in einem persönlichen Nachruf auf Hesselbachs Lebenswerk zurück.
Mit einem neuen Konfigurator für Winiso 3D vereinfachen die Systea GmbH und die Sommer Informatik GmbH die thermische Planung vorgehängter hinterlüfteter Fassaden. Das Tool ermöglicht eine normgerechte Berechnung des effektiven U-Werts und beschleunigt Planung, Beratung und Projektbearbeitung. Hier die Details.
Beim italienischen Glasmaschinen-Spezialisten Forel geht es nicht nur um Maschinen und Produktion, im Fokus stehen Ideen, Menschen und eine gelebte Firmenkultur. Im Rahmen der „Forel Week“ zum 50-jährigen Jubiläum sprach GW-Redakteur Matthias Rehberger mit CEO Riccardo Vianello, Sohn des Forel-Gründers Fortunato Vianello. Lesen Sie, wie das Unternehmen für die nächsten 50 Jahre aufgestellt ist.
AGC Interpane modernisiert am Standort Hildesheim einen Vorspannofen aus dem Jahr 2001 statt in eine neue Anlage zu investieren. Umgesetzt wird das umfassende Retrofit gemeinsam mit Glaston. Das Ergebnis: geringerer Energieverbrauch, höhere Kapazität und erweiterte Möglichkeiten bei beschichteten Gläsern.
Mit glass365 hat Hegla-Hanic ein neues, modular aufgebautes ERP-System vorgestellt, das auf Microsoft Dynamics 365 Business Central basiert und speziell auf die Anforderungen der Flachglasbranche zugeschnitten ist. Die browserbasierte Software verbindet alle Unternehmensbereiche miteinander und ermöglicht den Zugriff auf aktuelle Daten – unabhängig vom Endgerät.
KI entfaltet ihren Nutzen vor allem dort, wo sie auf belastbare Daten und klar definierte Prozesse trifft. Doch wie sieht der Weg vom Erkenntnisgewinn zur praktischen Umsetzung aus? Im abschließenden Teil widmet sich Hegla-Hanic CEO Jan Schäper der Frage, wo Glasbetriebe ansetzen sollten, um KI erfolgreich zu nutzen und warum die Verantwortung dafür nicht allein bei der IT liegen darf, sondern Chefsache ist.
In diesem Teil der Serie geht es um die Datenbasis als entscheidende Voraussetzung für den sinnvollen Einsatz von KI. Denn bevor Künstliche Intelligenz wirklich Nutzen stiftet, muss eine andere Frage geklärt werden: Wie steht es um die Qualität der eigenen Daten? Diesmal zeigt Jan Schäpers, CEO von Hegla-Hanic, wie KI ihre volle Wirkung entfalten und wie der richtige Einstieg für mittelständische Glasunternehmen aussieht.
Die Diskussion über die Themen Digitalisierung und künstliche Intelligenz in der flachglasverarbeitenden Industrie wird häufig zwischen Euphorie und Skepsis geführt. Die einen erwarten den nächsten Effizienzsprung, die anderen sehen nur Aufwand und einen weiteren Hype. Beide Sichtweisen greifen jedoch zu kurz. Warum, das erfahren Sie hier.
Nach einer mehrmonatigen Kaltreparatur hat das Saint-Gobain Werk in Porz Ende Mai 2024 die Schmelzwanne wieder angefeuert. Die erste Glasproduktion ist für Ende Juni geplant.
Saint-Gobain hat eine CO2-Roadmap aufgelegt und will bis 2050 klimaneutral sein! Für einen Glashersteller mit einer sehr energieintensiven Glasproduktion ist das eine große Herausforderung. Grundsätzlich blickt er optimistisch in die Zukunft, da neue Gläser wie das CO2-optimierte Oraé, helfen, noch mehr CO2 einzusparen.
Mitten im Umzug der Vetrotech-Produktion von Aachen nach Würselen realisierte A+W am neuen Standort eines der anspruchsvollsten Softwareprojekte seiner Firmengeschichte. Neue Halle, hoch automatisierte neue Maschinen, neue Software? Hier erfahren Sie, wie das geklappt hat.
Hersteller Guardian Glass hat angekündigt, im polnischen Czestochowa ein zweites Floatglaswerk zu bauen. Am Standort soll darüber hinaus auch eine Glasbeschichtungsanlage entstehen. Die GLASWELT befragte Guus Boekhoudt, Vizepräsident und General Manager von Guardian Glass in Europa, nach den Details. Weiter wollten wir wissen, ob sich in Europa jetzt die Glasproduktion mehr und mehr nach Osten verschiebt.