GLASWELT Ausgabe: 04-2018

Reflexion mit Durchlässigkeit gepaart

Bewegendes Glas


Die Architektur des Neubaus setzt gleichermaßen auf Reflexion und Transparenz.

Die Architektur des Neubaus setzt gleichermaßen auf Reflexion und Transparenz.

_ Kaum ein anderes Schiebefenster schafft es so wie cero, großflächiges Glas mit den Ansprüchen moderner Architektur zu kombinieren. Wie leichtgängig das Schiebefenster trotz dieser Dimensionen bleibt, zeigt die Praxis: Dort überzeugt cero nicht nur in puncto Design, sondern auch mit seiner komfortablen Bedienung.

Der hier gezeigte Neubau, der 2015 auf einem der begehrten Grundstücke fußläufig des Starnberger Sees entstanden ist, fällt mit seiner ungewöhnlichen Architektur auf. Entworfen hat das Wohnhaus in Berg die Architektin Uta Di Simone: „Ziel war es, einen Solitär mit etwas provokanter Note zu schaffen.“

Die Materialauswahl beschränkt sich auf wenige Komponenten: Sichtbeton, Sichtestrich für den Bodenbelag, weiß gekalkte Eiche und schwarzes Linoleum für Möbel und Türen.

Der konsequente Einsatz der Materialien lässt den Wohnraum ruhig und klar wirken, die Einrichtung spiegelt diesen Minimalismus wider.

Zwischen innen und außen

Die Idee, mit dem Schiebefenster cero zu arbeiten, kam von Di Simone selbst. „Die Wahrnehmung des Außenraumes im Innenraum ist von zentraler Bedeutung. Der Bezug zur Natur, zur Umgebung, der freie Himmel – das Äußere nach innen zu holen entspricht dem Bedürfnis der meisten Menschen. Um diesen Effekt noch zu verstärken, wurden bei diesem Objekt überall raumhohe Fenster eingesetzt – die Trennung und Verbindung nach draußen bildet nur noch das rahmenlose Schiebefenster cero.“ Dank der hohen Glasscheiben ist der Blick ins Grün der Natur nahezu von jedem Winkel des Hauses aus möglich. „Wir verbringen heute viel Zeit in Innenräumen, unsere Arbeitswelt spielt sich hauptsächlich drinnen ab. Daher wird es für uns alle immer wichtiger, viel Zeit in der Natur zu verbringen.“

Die über 2,5 m hohen Glaselemente von cero lassen sich leicht bedienen. Ein Element kann bis zu 1000 kg schwer und 15 m² groß sein. Die Verglasung lässt sich dennoch leicht per Hand öffnen und schließen, jedoch auch ganz komfortabel mit der motorischen Steuerung. Bei der Wahl für die recht offene Architektur des Hauses stand der Sicherheitsaspekt ganz besonders im Fokus: Alle Elemente sind RC3 zertifiziert und können zudem mit Spezialgläsern ausgestattet und an eine Alarmanlage angeschlossen werden.

Wie komfortabel die mit cero erreichte Transparenz ist, lässt sich an seinem hohen Grad an Wärmedämmung ablesen: So ist die dreifach verglaste cero III-Variante auf Passivhaus-Niveau mit einem U-Wert  0,80 W/(m²K).

Insgesamt sieben cero Anlagen wurden bei diesem Bauvorhaben verbaut, sie wurden als Öffnungen und Festverglasungen sowohl über Eck als auch in dem schmalen, innen liegenden Lichthof realisiert.—

www.solarlux.de

  • Auch der Lichthof wurde mit cero realisiert. Die Verglasung setzt einen Kontrast zum Sichtbeton.

  • Der Wohnraum verbindet sich gleichermaßen mit dem Lichthof sowie dem Garten.

  • Der Blick von innen heraus zeigt, wie gekonnt die großflächige Verglasung die Umgebung integriert.

Foto: Solarlux

Foto: Solarlux

Foto: Solarlux

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