Lisec: Die Digitalisierung ist in der Glasbranche auf dem Vormarsch

15.05.2019 -

Heute starten die Lisec-Technologietage in Zeulenroda-Triebes. Dort stehen neben einem interessanten Fachprogramm auch die neuesten Maschinenentwicklungen sowie die Digitalisierung im Fokus. Die GLASWELT hat das zum Anlass genommen, um Jürgen Wuchter, dem neuen Deutschlandchef von Lisec, ein paar Fragen zu stellen.

Auf den diesjährigen Technologie-Tagen zeigen die Lisec-Experten nicht nur die neueste Maschinentechnik sondern auch die Möglichkeiten der Vernetzung von Maschinen und Anlagen via Software auf. Dazu sprach die GLASWELT mit Jürgen Wuchter, der heute die deutsche Niederlassung des Maschinen- und Software-Anbieters leitet. (mr)

GLASWELT: Herr Wuchter, Sie leiten als Geschäftsführer seit kurzem  die Lisec-Niederlassung in Deutschland, wie ist diese aktuell aufgestellt?

Jürgen Wuchter: Lisec Deutschland ist eine Service- und Vertriebsgesellschaft, die im Wesentlichen aus Servicetechnikern und technischen Kundenberatern (Service/Vertrieb) besteht. Wir beraten Kunden in allen Belangen ihrer täglichen Arbeit. Zusätzlich halten wir in unserer zentralen Niederlassung in Kassel (www.lisec.com) die wichtigsten Ersatzteile auf Vorrat, um von dort aus Kunden schnellstmöglich bedienen zu können.

GLASWELT: Wo setzen Sie besondere strategische Schwerpunkte?

Wuchter: Allem voran setzen wir auf eine sehr enge Kundenbindung Wir möchten unsere Servicekapazitäten ausbauen, weiterhin den besten Service bieten und insgesamt natürlich wachsen und neue Kunden erreichen. Wir wollen in allen Facetten der Flachglasbearbeitung sowie bei der Software die erste Anlaufstelle für jeden Kunden sein, egal ob Kleinstbetrieb oder Großkonzern.

GLASWELT: Noch ein Frage zur Digitalisierung, einem, wenn nicht dem Schwerpunkt-Thema der Lisec Techologie-Tage. Welche Rolle spielt heute die Software zur Produktionssteuerung mit der Sie die Verarbeiter unterstützen?

Wuchter: Die Digitalisierung ist in der Glasbranche auf dem Vormarsch. Das ist auch notwendig, denn im Zuge vom Industrie 4.0 wird die enge Verkettung von Maschinen und Software noch wichtiger als bisher. Es geht jetzt nicht mehr nur um die Steuerung von Maschinen und Abläufen im Betrieb, sondern auch um deren Echtzeitüberwachung sowie die Optimierung der Produktivität. Dies ist wesentlich einfacher, wenn Maschine und Software aus einer Hand kommen. Der große Vorteil bei uns ist, dass wir von Lisec neben den Maschinen auch die Software selbst entwickeln, diese vorab in unserem eigenen Produktionsbetrieb testen, bevor wir sie dann dem Kunden anbieten.

Das Interview führte GLASWELT Redakteur Matthias Rehberger

Tipp der GLASWELT Redaktion: Das ausführlichen Interview mit Jürgen Wuchter finden Sie in der kommenden Juni-Ausgabe der GLASWELT.  

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