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Nach Insolvenzantrag: Maschinenbauer Stürtz gerettet

Das Traditionsunternehmen Willi Stürtz Maschinenbau GmbH aus Neustadt/Wied-Rott ist drei Monate nach Insolvenzantragstellung gerettet. Insolvenzverwalter Jens Lieser aus Koblenz sei es gelungen, nach schwierigen und aufwendigen Verhandlungen den Geschäftsbetrieb und die USA-Niederlassung an ein Investorenkonsortium zu verkaufen.

Damit sei die Fortführung der Produktion und die Auftragsabwicklung im In- und Auslandsgeschäft sichergestellt. Im Rahmen der übertragenden Sanierung des Anlagenbauers für die Kunststofffenster-Fertigung würden - von aktuell 155 Beschäftigten - 140 Mitarbeiter übernommen. Weitere 15 Mitarbeiter hätten das Angebot erhalten, für sechs Monate in eine Transfergesellschaft zu wechseln. Damit hätte ein Großteil der Arbeitsplätze gesichert werden können.

Der Gläubigerausschuss hat dem Verkauf, der am 6. März 2013 notariell beurkundet wurde, einstimmig zugestimmt. Das Investorenkonsortium aus "Familienbeteiligungsgesellschaften erfahrener Industrieexperten" übernimmt den Geschäftsbetrieb rückwirkend zum 1. März 2013, heißt es in der Pressemitteilung des Insolvenzverwalters.

„Ich freue mich, dass wir dem Unternehmen durch den Verkauf einen Neustart ermöglichen können. Das qualitativ hochwertige und innovative Produktportfolio, die vertrauensvollen Kundenbeziehungen im In- und Ausland sowie Zugeständnisse der hochqualifizierten Mitarbeiter haben maßgeblich zu diesem Erfolg geführt“, sagt Insolvenzverwalter Lieser.

 

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