Manuel Stanglechner, Leiter der Entwicklung Steuerungssysteme und Produktmanager bei Hella brachte seine Expertise zu Automation und vernetztem Sonnenschutz ein. Maik Wiegelmann, geschäftsführender Gesellschafter von Becker-Antriebe, beleuchtete die Herstellerperspektive auf Antriebe, Steuerungen und Smart-Home-Lösungen. Der unabhängige Sachverständige und Branchenkenner Olaf Vögele ergänzte die Runde mit seinem Blick auf Rollläden, Sonnenschutz und technische Standards.
Der CRA macht Cybersicherheit zu einer verbindlichen Anforderung für Produkte mit digitalen Elementen. Seit dem 11. September 2026 gelten Meldepflichten für aktiv ausgenutzte Schwachstellen und schwerwiegende Sicherheitsvorfälle. Die wesentlichen Produktpflichten greifen ab dem 11. Dezember 2027. Die EU-weiten Vorgaben erfassen auch importierte Produkte und nehmen Hersteller außerhalb der EU sowie die verantwortlichen Importeure in die Pflicht. Das kann fairere Wettbewerbsbedingungen schaffen und die Sicherheit vernetzter Lösungen stärken.
Für Fachbetriebe und Händler gewinnt damit die Auswahl ihrer Lieferanten an Bedeutung. Nachvollziehbare Konformität, verlässliche Sicherheitsupdates, transparente Supportzeiträume und klare Zuständigkeiten werden zu wichtigen Kriterien. Mit Anwendung der entsprechenden CRA-Anforderungen wird Cybersicherheit auch Bestandteil der Voraussetzungen für die CE-Kennzeichnung. Bei Verstößen können Vertriebsbeschränkungen, Rücknahmen oder Rückrufe folgen. Händler müssen ihren eigenen Prüfpflichten nachkommen und dürfen Produkte bei begründetem Verdacht auf Nichtkonformität nicht weiter vertreiben.
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Der demnächst erscheinende Podcast greift diese Fragen auf und beleuchtet, worauf sich die Sonnenschutzbranche einstellen muss.