GLASWELT Ausgabe: 08-2016

Warema SecuTex-Gewebe A2

Optimaler Schutz vor Brandweiterleitung und giftigen Rauchgasen


Im Zwischenraum von Fenster und Blendschutz wird die erwärmte Luft durch einen gelenkten Abluftstrom über die mechanische Belüftung des Gebäudes abgeführt.

Im Zwischenraum von Fenster und Blendschutz wird die erwärmte Luft durch einen gelenkten Abluftstrom über die mechanische Belüftung des Gebäudes abgeführt.

Brandschutz ist bei der Planung und Ausstattung von Objekten ein wortwörtlich lebenswichtiges Thema. Nicht nur vom Feuer selbst, sondern insbesondere auch von giftigen Verbrennungsgasen geht für die Menschen im Gebäude im Ernstfall große Gefahr aus. Mit textilen Sonnenschutzprodukten aus nicht brennbarem Spezialgewebe will der Sonnenlicht-Manager Warema einen entscheidenden Beitrag zur Risikominimierung leisten.

Eines der am häufigsten verwendeten Materialien für den Sonnenschutz ist Polyester. Dieses erfüllt zwar seine wichtigste Aufgabe, indem es den Raum verschattet, kann aber im Brandfall zu einer ernsthaften Gefahr für den Menschen werden. Polyester ist entflammbar, setzt beim Verbrennen toxische Gase frei und begünstigt eine Ausbreitung des Feuers. Damit ist dieses Gewebe für den präventiven Brandschutz denkbar ungeeignet und wird auch den Anforderungen im Objektbereich nicht gerecht. Um Sonnen- und Brandschutz optimal zu vereinen fertigt Warema das SecuTex-Gewebe A2, das nach DIN 4102-1 als nicht brennbar zertifiziert ist. Dieses lässt sich flexibel sowohl im Innenbereich in Form von Blendschutz-Rollos als auch im Außenbereich bei Fenster-Markisen einsetzen.

„Das mit Silikon beschichtete Glasfaser-Gewebe hat den entscheidenden Vorteil, dass es nicht brennt“, sagt Uwe Burs, Textilingenieur bei Warema. „Daher können auch keine giftigen Gase entstehen und es kommt nur zu einer minimalen Rauchentwicklung. Im Gegensatz zu anderen textilen Sonnenschutzbehängen wird das SecuTex-Gewebe A2 damit nicht zum zusätzlichen Brandbeschleuniger und verhindert lebensbedrohliche Rauchgasvergiftungen.“ Gleichzeitig erfülle das Gewebe auch den Anspruch an die Nachhaltigkeit von Gebäuden, da es weder PVC enthält noch Geruchsemissionen freisetzt. Stattdessen leiste es als modernes Sonnenschutzprodukt seinen Beitrag zur Förderung eines optimalen Raumklimas. Die aluminiumbedampfte Seite reflektiere Wärmestrahlung bei ausreichender Transparenz und helfe im Winter die Wärme im Innern zu erhalten. Dank seiner ökologischen Unbedenklichkeit und umweltverträglichen Qualität eigne sich das SecuTex-Gewebe A2 auch für den Einsatz in sensiblen Bereichen. Die Behänge seien sehr emissionsarm, abwaschbar und beständig gegenüber Reinigungs- und Desinfektionsmitteln.

So könne das Gewebe im Objektbereich, beispielsweise in Krankenhäusern und Kantinen sowie in privaten Gebäuden, problemlos für die Kinder- und Schlafzimmerverschattung verwendet werden. Ein Unternehmen, das sich voll und ganz auf das SecuTex-Gewebe A2 verlässt, ist Festo, weltweit führend in der Automatisierungstechnik und Weltmarktführer in der technischen Aus- und Weiterbildung.

Das architektonisch innovative Festo AutomationCenter in Esslingen besitzt eine Ganzglasfassade, die eine ästhetische Verschattung sowie ein nachhaltiges Energiekonzept erforderlich macht. Sonnenschutzverglasung allein reicht hier nicht aus, um den geltenden Bestimmungen gerecht zu werden. Stattdessen fungiert der innen liegende Blendschutz-Screen aus nicht brennbarem SecuTex-Gewebe A2 als Sonnenschutz und Trennschicht zum Innenraum.

Im Zwischenraum von Fenster und Blendschutz wird die erwärmte Luft durch einen gelenkten Abluftstrom über die mechanische Belüftung des Gebäudes abgeführt.

www.warema.de

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