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5130 Glaselemente für die 90 Fenstertypen im neuen Henninger Turm

Die Architektur der neuen Großüberbauung „Henninger Turm“ in Frankfurt-Sachsenhausen wird u.a. von mehr als 90 verschiedenen Fenstertypen bestimmt, die in Bezug auf die Fassadengläser und Formate stark variieren. Lesen Sie, wie diese Vielfalt auch den Glasanbieter vor besondere Herausforderungen stellte.

Der Henninger Turm ist mit seinen 140 m Höhe einer der höchsten Wohnbauten in Deutschland. - Olaf Rohl/Saint-Gobain Glassolutions - © Olaf Rohl/Saint-Gobain Glassolutions
Der Henninger Turm ist mit seinen 140 m Höhe einer der höchsten Wohnbauten in Deutschland. - Olaf Rohl/Saint-Gobain Glassolutions
Mehr als ein halbes Jahrhundert ragte der Henninger Turm hoch über den Frankfurter hinaus: Der 1961 von Karl Emil Lieser entworfene Turm war mit seinen 119,5 m über viele Jahre sogar das höchste Bauwerk der Stadt.

Einst erbaut als Getreidesilo für die Henninger-Bräu AG, wurde der Turm mit seinem aufgesetzten Drehrestaurant schnell zum Wahrzeichen. 2013 wurde das Frankfurter Wahrzeichen abgerissen. An seiner Stelle entstand mit dem neuen Henninger Turm ein Komplex mit 150 Wohnungen.

Die Architekten wollten ­keine Einheitsfassade, sondern eine abwechslungsreiche Gebäude­hülle gestalten. Bei der Fertigung der Fassadengläser arbeiteten drei Standorte der Saint-­Gobain ­Glassolutions Gruppe eng ­zusammen. - Olaf Rohl/Saint-Gobain Glassolutions - © Olaf Rohl/Saint-Gobain Glassolutions
Die Architekten wollten ­keine Einheitsfassade, sondern eine abwechslungsreiche Gebäude­hülle gestalten. Bei der Fertigung der Fassadengläser arbeiteten drei Standorte der Saint-­Gobain ­Glassolutions Gruppe eng ­zusammen. - Olaf Rohl/Saint-Gobain Glassolutions

Mit seiner Höhe von 140 m zählt er heute zu den höchsten Wohnhäusern Deutschlands.  Bei der praktischen Umsetzung des Entwurfs galt es, den besonders hohen Anforderungen an Glasproduktion und Herstellung der insgesamt 5130 einzelnen Elemente sowie deren Montage am Gebäude gerecht zu werden.

Die einzelnen Elemente weisen viele verschiedene Formate und Glastypen auf und müssen alle gleichermaßen Anforderungen bezüglich Absturzsicherung, Sonnen-, Wärme- und Schallschutz erfüllen.

Die erfolgreiche Realisierung gelang schließlich durch die Zusammenarbeit von drei Standorten der Unternehmensgruppe Saint-Gobain Glassolutions mit dem Fassadenkonstrukteur Rupert App aus Leutkirch.

Um die Glasqualität der gebogenen Fenster für das „Fass“ zu definieren, begutachteten Architekten, Bauherrschaft, Fassadenplaner und Metallunternehmer gemeinsam 1 : 1-Referenzmuster beim Verarbeiter – dem SGG Objekt-Center am Standort Döring Berlin.

Brillante Glasoptik

Die planen Scheiben für den Turm wurden im SGG ­Objekt-Center am Standort Radeburg gefertigt. - Olaf Rohl/Saint-Gobain Glassolutions - © Olaf Rohl/Saint-Gobain Glassolutions
Die planen Scheiben für den Turm wurden im SGG ­Objekt-Center am Standort Radeburg gefertigt. - Olaf Rohl/Saint-Gobain Glassolutions
Bei den Gläsern legten die Projektverantwortlichen höchsten Wert auf eine brillante Optik und verzerrungsfreie Durchsicht der Isoliergläser. Man einigte sich auf eine Glasspezifikation aus Dreifach-Isolierglas mit Mehrscheiben VSG-Float-Kombinationen.

Neben dem Henninger Turm werden bis 2019 mehrere fünfgeschossige Stadtvillen mit 110 Wohneinheiten auf dem Areal entstehen, entworfen von verschiedenen Architekten.

www.glassolutions.de