Mit heroal, Aluminium-Systemgeber aus Verl, und Alumat aus Kaufbeuren treiben zwei Familienunternehmen aus der Fensterbranche gemeinschaftlich die barrierefreie Ausstattung von Wohn- und Geschäftsimmobilien voran.
Beide leitet die Überzeugung, dass das Fenster in vielfältiger Hinsicht Einfluss auf den Nutzerkomfort und die Zugänglichkeit zeitgemäßer Gebäude hat – naheliegenderweise insbesondere hochwertige Hauseingangs- und zum Beispiel barrierefrei ausgeführte Terrassentüren.
Marc Salomon, Produktmanager Fenstersysteme bei heroal, ist überzeugt: „Über kurz oder lang wird die Nullschwelle im DACH-Markt, auch durch die Normen getrieben, die herkömmlichen 20 mm-Bodenschwellen nahezu verdrängen.“
Zwar würden die bisher üblichen Schwellenhöhen weiterhin Nachfrage erfahren, doch gebe es kaum mehr Ausschreibungen für den öffentlichen Bereich ohne geforderte, niveaugleiche Übergänge: „Beinhaltet das LV indes nur eine Nullschwelle, verlieren unsere Verarbeiter gegebenenfalls den ganzen Auftrag, weil sie dieser Anforderung nicht nachkommen können. Deshalb haben wir von heroal uns bewusst im Interesse unserer Kunden dazu entschieden, Alumat ins Portfolio aufzunehmen“, erläutert der Produktmanager.
Sein Pendant bei der Alumat-Frey GmbH in Kaufbeuren ist Stefan Anwander. Mit seinen Kollegen wie Thomas Pitzal (Technischer Leiter), Stefan Gaschler (Objektberatung & Vertrieb) und Henning Hild (Vertriebsleiter) lautet sein Credo, für Verarbeiter aller Rahmenmaterialien den Einsatz barrierefreier Lösungen für den Zugang ins Haus oder nach draußen so einfach wie möglich zu gestalten.
Gleichzeitig legt der Nullschwellen-Spezialist aus Süddeutschland sein Augenmerk auf gemeinsam mit Systemgebern wie heroal geprüfte Schwellen-Entwicklungen, die bautechnisch in Hinblick auf die Anforderungen an Luftdichtheit, Windlasten und Schlagregendichtheit die entsprechenden normativen Vorgaben erfüllen.
Dazu kommt, dass das mittelständische Unternehmen für ein hohes Maß an Flexibilität in der Kundenbetreuung bekannt ist.
Anpassungen jederzeit möglich
„Im Fall der heroal Profile haben wir für die perfekte Kompatibilität unseren Obermagnetträger an die Flügelgeometrie des Fenstersystems heroal W 72 auch geringfügig konstruktiv angepasst und bearbeiten ebenfalls die Ausklinkungen entsprechend. Da können wir eigentlich auf alle Wünsche unserer Marktpartner respektive in dem Fall der heroal Verarbeiter eingehen“, sagt der Profi für Produktmanagement und Prüfwesen.
Zusätzlich wichtig, in Hinblick auf die bereits angesprochene Bedeutung energetischer Eigenschaften im Rahmenmaterial Aluminium bzw. Metall: Alumat verfügt mit seinen Nullschwellen über die Zertifizierungen seitens des Passivhaus Instituts, die ähnlich wie ein breites Portfolio an Prüfzeugnissen auf der Website des Herstellers abrufbar sind.
Warum hat sich nun heroal bei der Komplettierung des Portfolios um das Zukunftsthema niveaugleiche Übergänge für die Produkte aus Kaufbeuren entschieden?
„Alumat greift auf langjährige Erfahrung zurück, das reduziert den Entwicklungsaufwand. Zugleich sehen wir für den technischen Ansatz des Magnetstreifens verglichen mit alternativen technischen Lösungen hinsichtlich der Verarbeitung und der Kosten Vorteile und sind natürlich bestrebt, unseren Verarbeitern ein stimmiges Gesamtkonzept aus Planung, Wettbewerbsfähigkeit, Herstellung und Funktion anzubieten.“
Niveaugleiche Übergänge sind aus der Marktrealität nicht mehr wegzudenken. Auch Alumat mit der patentierten Magnet-Doppeldichtung hat der Branche maßgeblich den Weg hin zu mehr Lösungen ohne Barrieren geebnet – auf dieses Know-how greift im Systemhaus heroal nun ein weiterer bedeutender Multiplikator in der Welt der Bauelemente zu.
Foto: Alumat