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Tardis aus Neuwied

Made in Germany – hier wird Beschlagtechnik neu gedacht

Den Markt bewertet Geschäftsführer Thomas Breuer differenziert, denn Tardis ist in den Bereichen Fachhandel, DIY und Objektgeschäft aktiv, die sich derzeit unterschiedlich entwickeln. Positiv sieht er den Renovierungsmarkt.

„Im Fachhandel sehen wir eine positive Entwicklung. Gerade der Umbau bestehender Bäder und der Wunsch nach barrierefreien Lösungen sorgen für kontinuierliches Wachstum“, sagt Breuer.

Stabil entwickelt sich nach seinen Angaben auch das DIY-Geschäft. Im Objektbereich zeigt sich der Markt dagegen noch zurückhaltend. Dennoch blickt er vorsichtig optimistisch auf die kommenden Monate und erwartet eine leichte Belebung.

Ein wesentlicher Treiber bleibt die demografische Entwicklung. Immer mehr Bauherren und Modernisierer investieren in Bäder, die langfristig nutzbar und optisch ansprechend sind.

„Im Badbereich beobachten wir einen klaren Trend zu altersgerechten Umbauten. Gleichzeitig möchten die Kunden eine ansprechende Gestaltung. Barrierefreiheit muss sich harmonisch in ein hochwertiges Bad integrieren und darf keine Kompromisse beim Design bedeuten“, so Breuer. Dabei werden klassische Badewannen häufig durch großzügige, bodengleiche Duschen ersetzt. Gerade in kleineren Bädern entstehen so offenere und großzügiger wirkende Bäder.

Stark gefragt seien etwa transparente Duschen mit Weißglas sowie mit beschichteten oder getönten Gläsern, kombiniert mit hochwertigen Beschlägen in Schwarz, Gold oder Silber.

Die Tardis-Spezialisten (www.tardis.com) haben auf diese Entwicklung mit der neuen Schiebetürserie K9 reagiert, die Ende des Jahres auf den Markt kommen soll. Das System verbindet eine barrierefreie Ausführung ohne Schwelle mit einer Dichtheit, die es so bis dato noch nicht gibt.

„Nach unserem Kenntnisstand sind wir derzeit der einzige Anbieter, der eine barrierefreie Schiebetür entwickelt hat, die gleichzeitig die Anforderungen an die Dichtheit erfüllt“, betont Breuer.

Ein weiteres Merkmal ist die flächenbündige Konstruktion. Sie erleichtert die Reinigung und schafft gleichzeitig ein dezentes Design.

Weltweite Patente für K9

Technisch basiert die K9 auf einer von Tardis patentierten dreidimensionalen Bewegung. Dabei wird das Prinzip der Hebe-Senk-Technik klassischer Drehtüren erstmals auf eine Schiebetür übertragen.

Für diese Entwicklung verfügt Tardis über erteilte Patente in Europa, Großbritannien, mehreren asiatischen Märkten sowie in amerikanischen Märkten. Erste Lizenzpartner konnten bereits gewonnen werden.

Doch das Einsatzspektrum geht über den Badbereich hinaus. Aufgrund ihrer Schalldämmung eignet sich die neue Schiebetür auch für Raumtrenn-Systeme im Innenausbau und eröffnet damit zusätzliche Einsatzmöglichkeiten.

Fokus auf individuelle Produkte

Auch die Anforderungen an Hersteller haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Neben Design und Qualität erwarten Kunden heute zunehmend individuelle Lösungen und kurze Reaktionszeiten. Dabei spielen auch Langlebigkeit und Reinigungsfreundlichkeit eine zentrale Rolle; ebenso wächst der Wunsch nach nachhaltigen Produkten.

„Viele Kunden fragen heute ganz bewusst nach Produkten, die in Deutschland gefertigt werden. Kurze Lieferwege und eine verantwortungsvolle Produktion gewinnen zunehmend an Bedeutung“, erklärt Breuer. Hier kann Tardis mit seiner heimischen Produktion und kurzen Lieferketten punkten.

„Unsere Fertigungstiefe von rund 80 Prozent ermöglicht es uns zudem, sehr flexibel auf Kundenwünsche einzugehen und individuelle Lösungen wirtschaftlich umzusetzen“, so Breuer weiter.

Dies kommt auch den Wünschen von Verarbeitern und Fachhändlern entgegen, für die Vielfalt und Individualisierung zu immer wichtigeren Verkaufsargumenten werden. Hier ist Tardis sehr gut und vor allem auch kundenorientiert aufgestellt.

Für die Zukunft sieht Geschäftsführer Breuer den Trend eindeutig in Richtung hochwertiger, langlebiger und komfortabler Lösungen.

„Unser Anspruch ist es, patentierte Technik mit hochwertigem Design zu verbinden. Seit über 20 Jahren entwickeln wir unsere Systeme kontinuierlich weiter, um kundengerechte Produkte anzubieten“, unterstreicht Thomas Breuer.—

Matthias Rehberger

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