Mit Blick vom Garten auf das Haus stehen drei Varianten zur Wahl: Glas- und Lamellenflächen können als zwei separate Zonen nebeneinanderliegen, sich von links nach rechts mehrfach abwechseln oder hintereinander angeordnet werden, wobei sich das Lichtband auf der Hausseite befindet.
Glasdach am Übergang zur Fassade
Der Vorteil der dritten Variante ist, dass weiter viel Tageslicht ins Haus fällt. Ein komplett flächiges Lamellendach schützt zwar optimal vor (zu viel) Sonne, durch den Schattenwurf bleiben allerdings die Wohnräume dunkel. Aluminium vereint die Vorteile beider Welten innerhalb eines Daches.
Als Anbau oder freistehend reichen die Gesamtmaße bis 4,5 m Tiefe und 7 m Breite, entsprechend einem Dach mit 26 Lamellen, die über einen Antrieb laufen können.
Mit einem weiteren Motor plus Mittelstütze lassen sich auch größere Breiten realisieren. Scheiben aus 10 mm Verbundsicherheitsglas (VSG) können bis zu einem Meter breit sein. Wird der Glasteil zur Fassade hin positioniert, ist auch die Tiefe der Scheiben anpassbar, für die Wahl zwischen mehr Lamellen- oder mehr Glasfläche.
Schutz bei jedem Wetter
Geschlossen trägt das Dach bis 350 kg/m2. So bleibt es auch bei starkem Regen oder Schneefall stabil und hält dicht, sodass die Terrasse trocken bleibt. Geöffnet mit einem Winkel bis 135 Grad lassen die extrabreiten Lamellen bis 30 % mehr Tageslicht durch als vergleichbare Konstruktionen. So lassen sich das Klima und Schatten auf ganz natürliche Weise regulieren: Warme Luft steigt nach oben, frische Luft strömt von unten nach – kein Hitzestau entsteht.
Dank der modularen Bauweise zeigen sich die Vorteile des durchdachten Systems auch bei der Montage: Das Glas-Lamellen-Kombidach ist als vorkonfektionierter Bausatz mit werkseitigem Zuschnitt verfügbar – dies erlaubt einen einfachen und zeitlich optimierten Aufbau.