Für den gemeinsamen Erfolg beim Endkunden sieht es Weinor als notwendig an, dass sich auch die Fachpartner mit ihrem Marktauftritt neu ausrichten, denn es geht heute um mehr als eine Box an der Wand und Schatten auf der Terrasse. Entscheidend ist hier der Trend, den weinor mit dem Begriff Draussenwelten charakterisiert: Immer mehr Hausbesitzer verlagern größere Teile ihrer Zeit zuhause nach draußen und möchten die Saison dort dauerhaft genießen – also im Frühjahr eher starten und im Herbst länger bleiben. Markisen, Terrassendächer und Glasoasen werden so zu prägenden Gestaltungselementen für Wohlfühl-Lebensräume.
GW – Herr Schmidt, warum wird der Fachpartner heute immer mehr zum Vermittler von Werten?
Tobias Schmidt – Wir fertigen aus unserer Sicht ein perfektes Produkt. Sein eigentlicher Wert entsteht jedoch erst im Moment der Nutzung durch den Endkunden. Genau dort, wo aus einer Markise oder einem Terrassendach ein Stück Lebensqualität wird, schlägt das Herz unseres Geschäfts. Diese besonderen Momente auf Balkon, Terrasse oder im Garten müssen bereits im ersten Gespräch zwischen Fachpartner und Endkunde greifbar werden. Dadurch hat sich die Rolle des Fachpartners weiterentwickelt: Neben technischer Beratung und Preiskalkulation geht es heute vor allem darum, den Wert unserer Lösungen für das Leben der Endkunden zu vermitteln. Wer dieses wertorientierte Denken beherrscht, stärkt die Effektivität seines Verkaufs und damit seine unternehmerische Leistungsfähigkeit. Genau darauf arbeiten wir mit unserem Angebot für die Fachpartner hin.
GW – Herr Heck, wie unterstützen Sie den Fachpartner auf dem Weg zum Draussenwelten-Gestalter?
Pierre Heck – Eine neue Rolle erfordert neues Können. Deshalb begleiten wir den Fachpartner durch Befähigung statt Belehrung. Wir investieren gezielt in Schulungen – nicht nur rund um Produkte, sondern in alles, was den Fachpartner als Gestalter stärkt: Wie erkenne ich im Kundengespräch die eigentliche Erwartung? Wie wird aus einem Beratungstermin eine durchdachte Draussenwelt? Wie präsentiere ich Lösungen, die begeistern? Unsere Partner profitieren von einer höheren Abschlussqualität, zufriedeneren Endkunden und einer klaren Differenzierung im Wettbewerb. Wer eine ganze Draussenwelten gestaltet, steht nicht im Preisvergleich mit dem Wettbewerb vor Ort – er bietet etwas, das es so nur bei ihm gibt. Genau diese Position wollen wir ihm verschaffen und dauerhaft absichern.
GW – Herr Heck, warum gehen Ihre Schulungen weit über klassisches Produktwissen hinaus?
Heck – So wichtig Produktwissen bleibt – die wirksamste Unterstützung setzt oft beim Menschen hinter dem Betrieb an. Viele unserer Fachpartner sind aus dem Handwerk gewachsen und führen heute ein Unternehmen mit Mitarbeitern, Verantwortung und unternehmerischen Herausforderungen. Deshalb behandeln unsere Seminare bewusst auch Unternehmer-Themen: Wie kalkuliere ich wirtschaftlich? Wie finde und binde ich gute Mitarbeiter? Wie delegiere ich Verantwortung, ohne Qualität zu verlieren? Und wie organisiere ich meine Zeit so, dass das Unternehmen nicht allein von meiner Anwesenheit abhängt? Es geht dabei weniger um fertige Antworten als um das Handwerkszeug, mit dem jeder Unternehmer seine eigenen Strategien entwickelt. Wer hier vorankommt, gewinnt nicht nur Umsatz, sondern Souveränität – und die spürt am Ende auch der Endkunde.
GW – Herr Schmidt, wie unterstützt weinor seine Fachpartner im Marketing?
Schmidt – Damit der Fachpartner diese Rolle vor Ort ausfüllen kann, braucht er mehr als gute Produkte – er braucht Sichtbarkeit in seiner Region und Werkzeuge, die ihn als Gestalter von Draussenwelten erkennbar machen. Für die regionale Werbung stellen wir fertig gestaltete Vorlagen bereit, die sich mit wenigen Handgriffen auf das eigene Unternehmen anpassen lassen – von der Zeitungsanzeige über Plakate bis zum Instagram-Beitrag, einheitlich in der Bildsprache der Draussenweltenund dennoch individuell. Wer seine Ausstellung weiterentwickeln möchte, erhält von uns nicht nur Musterprodukte, sondern ein durchdachtes Konzept für den Verkaufsraum – vom ersten Eindruck bis zur erlebbaren Inszenierung einer fertigen Draussenwelt. Und weil Kaufentscheidungen heute oft am Bildschirm beginnen, liefern wir auch Bausteine für die sozialen Medien – Bild- und Videomaterial, vorbereitete Beiträge und Kampagnenideen, die regional eingesetzt werden können.
GW – Frau Bitterlich, welche Rolle spielen neue Technologien für die Zukunft der Fachpartner?
Katharina Bitterlich – Wie konsequent wir diese Entwicklung vorantreiben, zeigt sich dort, wo wir das Geschäft strategisch weiterdenken. Unsere Aufgabe ist es, frühzeitig zu erkennen, wohin sich Markt, Erwartungen und Technologien entwickeln, und unsere Fachpartner darauf vorzubereiten. Schulungen sind dabei ein wichtiger Hebel: Wir geben Wissen weiter, damit aus einem guten Verkäufer ein Gestalter wird. Ein weiterer Hebel ist die Technologie. Rund um KI und Sprachmodelle entsteht derzeit viel Bewegung, und wir setzen diese gezielt dort ein, wo sie einen echten Mehrwert schafft. Entscheidend ist, dass wir vorangehen. Wer mit uns zusammenarbeitet, soll einen Partner an seiner Seite wissen, der die Zukunft nicht abwartet, sondern aktiv gestaltet.“