Forel ist mehr als nur ein Maschinenbauer – es ist ein Unternehmen, das auf Vertrauen, Partnerschaft und kontinuierliche Weiterentwicklung setzt. Von der ersten Idee bis zur modernen Smart Factory steht Forel für technologische Exzellenz, Nachhaltigkeit und eine starke Unternehmenskultur. Hierfür investiert Forel kontinuierlich in neue Materialien und Prozesse.
Die Anfänge: Alles begann 1976 mit einer einfachen, aber revolutionären Idee. Fortunato Vianello, der Gründer von Forel, erkannte, dass die Glasindustrie spezielle Maschinen benötigte, die es damals so noch nicht gab. Als gelernter Mechaniker mit einer Leidenschaft für Glas, entwickelte Fortunato die ersten Maschinen in einer kleinen Werkstatt. Zusammen mit seinem Bruder Elio gründete er Forel (FOREL = FORtunato + ELio).
Ein entscheidender Moment war die Einführung von vertikalen Glasbearbeitungsmaschinen. Während Glas traditionell horizontal verarbeitet wurde, setzte Forel auf eine vertikale Anlagentechnik, die effizienter und platzsparender war.
Fortunatos Überzeugung: „Glas wird horizontal geboren, lebt vertikal und stirbt vertikal.“
Diese Innovation machte das Unternehmen in den 1980er-Jahren bekannt. Auf Messen wie der glasstec in Düsseldorf präsentierte das Forel seine Maschinen und etablierte sich mehr und mehr als starker Player im Markt.
Ein weiterer Schlüsselerfolg war eine automatische Profilbiege-Maschine für Abstandhalter, die 1983 auf der Vitrum in Mailand vorgestellt wurde.
Der Aufstieg war nicht immer einfach. Mehrfach gab es Patentklagen, doch Forel setzte sich dank seiner technischen Qualitäten und seiner juristischen Standfestigkeit durch. Trotz solcher Hindernisse wuchs Forel kontinuierlich – dank Innovationskraft, Kundenorientierung und einem starken Team.
Wer steht heute hinter Forel?
Die Familie Vianello: Tradition und Innovation
Forel ist bis heute ein Familienunternehmen, das von der zweiten Generation geführt wird.
- Fortunato Vianello (Gründer) – Der Visionär, der Forel mit Mut und technischem Know-how aufgebaut hat.
- Riccardo Vianello (Vizepräsident) – Fortunatos Sohn, der das Unternehmen seit seiner Kindheit kennt und heute die Internationalisierung vorantreibt.
- Stefano Savian (Geschäftsführer) – Ein langjähriger Mitarbeiter, der seit 1982 bei Forel ist und die technische Entwicklung leitet.
- Nadia Davanzo (Mitglied des Verwaltungsrats) – Fortunatos Ehefrau, die das Unternehmen von Anfang an administrativ und strategisch unterstützt.
Starker Teamgeist - Mitarbeiter als Erfolgsfaktor
Forel beschäftigt heute über 300 Mitarbeiter, von denen viele seit Jahrzehnten dabei sind. Das Unternehmen legt großen Wert auf Ausbildung, Weiterentwicklung und eine familiäre Arbeitsatmosphäre. Forel bildet junge Talente aus und bietet ihnen langfristige Perspektiven. Neben klassischen Benefits wie einer betriebseigenen Kantine gibt es Sportanlagen (Fußball, Tennis, Fitnessstudio), soziale Initiativen und kulturelle Projekte.
Nah am Kunden: Vertrauen und langfristige Zusammenarbeit
Forel versteht sich nicht nur als Maschinenlieferant, sondern als strategischer Partner. Das Unternehmen legt großen Wert auf: Individuelle Lösungen – Jede Anlage wird nach den spezifischen Anforderungen des Kunden entwickelt. Dazu kommt der Service über den Forel weltweiten Support mit eigenen Niederlassungen und lokalen Partnern bietet.
„Der Kunde weiß, dass wir, egal was passiert, da sind. Das schafft Vertrauen.“ (Fortunato Vianello)
Starke globale Präsenz
Forel ist heute weltweit in über 70 Ländern aktiv und hat Niederlassungen in Europa – Mit Vertriebspartnern in Deutschland, Frankreich, Spanien und weiteren Ländern. In den USA (Minneapolis), wo man seit 2013 für den nordamerikanischen Markt aktiv ist sowie in Osteuropa und Zentralasien.
Ein Unternehmen mit Zukunft
Forel ist mehr als ein Maschinenbauer – es ist ein Innovationsführer, ein zuverlässiger Partner und ein familiengeführtes Unternehmen mit globaler Ausrichtung. Seit 1976 hat Forel bewiesen, dass Mut, Kreativität und Kundenorientierung der Schlüssel zum Erfolg sind.
Forel ist mehr als ein Maschinenbauer – es ist ein Innovationsführer, ein zuverlässiger Partner und ein familiengeführtes Unternehmen mit globaler Ausrichtung.
Foto: Forel
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Technologische Highlights
Forel führt hochautomatisierte Produktionslinien für Isolierglas im Programm, Maschinen zu Flachglasbearbeitung sowie Laminier-Anlagen. Dabei liegt der Fokus immer auf Vertikal-Anlagen.
Die wichtigsten Produktbereiche sind:
Isolierglas-Linien
- High-Tech-Linien – Für maximale Präzision und Flexibilität, auch bei komplexen Anforderungen.
- High-Speed-Linien – Optimiert für hohe Stück-zahlen ohne Qualitätsverlust.
- Thermoplastische Abstandhalter – Forel hat als ¬einer der ersten Hersteller patentierte Lösungen für Abstandhalter über 20 mm entwickelt, die die Energieeffizienz von Fenstern verbessern.
- Rahmen-Bieger, Butyl-Extruder, Trockenmittelfüller und weiteres Zubehör für die ISO-Produktion.
2. Vertikale Glasbearbeitung
- VSG-Zuschnitt
- Kantenbearbeitung – Säumen, Schleifen, Polieren
- Sortier-Systeme – Automatisierte Logistiklösungen für die Glaslagerung und -verteilung.
3. Zukunftstechnologien
- Nachhaltige Produktion und digitale Vernetzung:
- Warm-Edge-Lösungen für verbesserte Energieeffizienz bei Fenstern und Fassaden.
- Smart Factory & ERP-Integration: Die Produktionslinien sind mit Industrie 4.0-Technologien vernetzt, um Effizienz und Rückverfolgbarkeit zu steigern.
Foto: Forel