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Wie Digitalisierung, Innovation und Draussenwelten den Sonnenschutzfachhandel verändern

„So machen wir unsere Fachpartner erfolgreich“

Die Anforderungen an eine moderne Kundenberatung haben sich grundlegend verändert. Endkunden erwarten heute nicht nur hochwertige Produkte, sondern eine einfache, schnelle und nachvollziehbare Customer Journey – vom ersten Interesse bis zur fertigen Lösung. Genau hier setzt die digitale Strategie von weinor an. Mit dem Portal my weinor und dem virtuellen Kauferlebnis weinorVision entsteht ein durchgängiger digitaler Prozess, der Fachpartner und Endkunden entlang der gesamten Customer Journey begleitet und miteinander verbindet.

Interview mit Illja Krepper, Head of Digital Innovations bei weinor

GW – Herr Krepper, warum setzen Sie konsequent auf digitale Prozesse statt auf einzelne Insellösungen?

Illja Krepper – Im Mittelpunkt unserer digitalen Strategie steht my weinor als zentrale Plattform für die Zusammenarbeit zwischen Fachpartnern, Endkunden und weinor. Ziel ist es, Informationen, Werkzeuge und Services an einem Ort zusammenzuführen und durchgängige digitale Prozesse zu schaffen. Die Erwartungen der Kunden haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Informationen sollen jederzeit verfügbar sein, Prozesse schnell und transparent ablaufen und digitale Angebote nahtlos ineinandergreifen. Gleichzeitig müssen Fachpartner eine wachsende Zahl an Informationen, Produkten, Services und Kommunikationswegen effizient organisieren. Genau hier setzt my weinor an. Statt einzelner Insellösungen entsteht eine zentrale digitale Arbeitsumgebung. Relevante Informationen, Dokumente, digitale Services und künftige Anwendungen werden an einem Ort bereitgestellt und miteinander verknüpft. Unser Grundgedanke ist klar: Der Fachpartner soll sich möglichst wenig mit administrativen Prozessen beschäftigen und mehr Zeit für die Beratung und Betreuung seiner Kunden gewinnen.

GW – Welche Vision verfolgt my weinor entlang der Customer Journey?

Krepper –Unsere Vision reicht weit über die Bereitstellung einzelner Informationen hinaus. Ziel ist die digitale Begleitung der gesamten Customer Journey: vom ersten Interesse eines Endkunden bis weit über die Realisierung der Draussenwelt hinaus. Bereits in frühen Phasen unterstützen digitale Inhalte, Produktinformationen und Beratungswerkzeuge. Im weiteren Verlauf werden Planung, Beratung, Konfiguration und Kommunikation miteinander vernetzt. Nach dem Kauf stehen Serviceangebote, Dokumentationen und weitere digitale Leistungen zur Verfügung. So entsteht ein durchgängiger Prozess ohne Medienbrüche. Informationen müssen nicht mehrfach erfasst oder übertragen werden. Alle Beteiligten arbeiten auf einer gemeinsamen Datenbasis und können jederzeit auf relevante Informationen zugreifen.

Draussenwelten sind mehr als ein Produkt – sie sind eine Denkweise.

Tim Füldner,  Geschäftsführer weinor

GW – Wie verbindet my weinor Mensch, Produkt und Prozess?

Krepper –Eine besondere Stärke von my weinor liegt in der Verbindung unterschiedlicher digitaler Bausteine zu einem gemeinsamen Gesamterlebnis. Produkte, Dienstleistungen, Beratung und digitale Werkzeuge betrachten wir nicht isoliert, sondern als Bestandteile eines zusammenhängenden Ökosystems. Erkenntnisse und Entscheidungen aus der Beratung können perspektivisch direkt in weitere Prozesse überführt werden. Dadurch entsteht ein nahtloser Übergang zwischen Inspiration, Beratung, Planung und Umsetzung. Entscheidungen werden nachvollziehbarer, Abstimmungen einfacher und das gemeinsame Verständnis zwischen Fachpartner und Endkunde deutlich verbessert. Ein gutes Beispiel dafür ist die Integration von weinorVision. Die Mixed-Reality-Beratung verstehen wir nicht als eigenständige Anwendung, sondern als Erlebnisbaustein innerhalb der gesamten digitalen Customer Journey. Sie ermöglicht es Fachpartnern, zukünftige Draussenwelten direkt vor Ort erlebbar zu machen, noch bevor sie entstehen.

GW – Welchen Nutzen bietet die Visualisierung für Fachpartner und Endkunden?

Krepper –Viele Menschen können sich komplexe Lösungen für ihr Zuhause nur schwer vorstellen. Genau hier entsteht häufig Unsicherheit im Entscheidungsprozess. Durch die erlebbare Visualisierung wird aus einer abstrakten Idee eine konkrete Vorstellung. Der Endkunde versteht schneller, was möglich ist. Der Fachpartner kann zielgerichteter beraten. Beide Seiten treffen Entscheidungen auf einer gemeinsamen Grundlage.

GW – Welche Vorteile bringt die Digitalisierung den weinor Fachpartnern?

Krepper –Durchgängige Digitalisierung bedeutet eine spürbare Vereinfachung vieler Abläufe. Informationen müssen nicht mehrfach gesucht oder gepflegt werden, Prozesse werden transparenter und digitale Werkzeuge können gezielt dort eingesetzt werden, wo sie den größten Nutzen stiften. Gleichzeitig ermöglichen die digitalen Tools eine deutlich engere Verbindung zwischen Fachpartner und Endkunde. Kunden erhalten einen modernen digitalen Zugang zu ihrer individuellen Draussenwelt, während Fachpartner jederzeit den Überblick über relevante Informationen und Prozessschritte behalten.

GW – Ist my weinor auch die Grundlage für zukünftige Innovationen?

Krepper –Ja. my weinor ist nicht nur eine Plattform für die heutigen Anforderungen, sondern bildet auch die technologische Grundlage für zukünftige Entwicklungen. Neue digitale Services, KI-gestützte Funktionen, Produktinnovationen etc. können schrittweise integriert werden, ohne bestehende Prozesse neu aufzubauen. Dadurch entsteht ein zukunftssicheres digitales Ökosystem, das kontinuierlich erweitert werden kann und Fachpartnern langfristig Wettbewerbsvorteile verschafft. Die Produktentwicklung verfolgen wir mit einem klaren Anspruch: Digitalisierung soll nicht um ihrer selbst willen stattfinden. Sie muss konkrete Vorteile schaffen, Prozesse vereinfachen und den Erfolg der Fachpartner nachhaltig unterstützen. Genau dafür steht my weinor als digitale Schaltzentrale der weinor Draussenwelt.

GW – Welche Wettbewerbsvorteile ergeben sich daraus für die Fachpartner?

Krepper –Die Verbindung aus my weinor und weinorVision schafft für Fachpartner einen spürbaren Mehrwert. Prozesse werden effizienter, Informationen stehen schneller zur Verfügung und Beratungsgespräche gewinnen an Qualität. Gleichzeitig entsteht ein modernes Kundenerlebnis, das den Fachpartner klar vom Wettbewerb differenziert. So wird Digitalisierung nicht zum Selbstzweck, sondern zu einem Werkzeug für mehr Effizienz, höhere Kundenzufriedenheit und nachhaltigen Markterfolg.

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