Inhaltsverzeichnis 02-2005

Branchen-Ticker

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Firmen & Fakten

Auftrieb in der Bauwirtschaft?

Die BAU 2005 hat der Bauwirtschaft Zuversicht und Auftrieb gegeben. Entgegen dem Trend und trotz der weiter schwachen Binnenkonjunktur kamen mehr als 190 000 Besucher zu Europas größter Baustoffmesse – das sind rund 10 000 Besucher mehr als vor zwei Jahren.

Schluss mit der Energieverschwendung

Mit einem völlig neuen Konzept will die „Efficiency – Dialogtage für energieeffiziente Gebäude“ den Gedankenaustausch zwischen Praxis und Wissenschaft fördern.

Startschuss mit Taru Sake Wari

Mit einer offiziellen japanischen Begrüßungszeremonie feierten Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten von Trosifol, der deutschen Kuraray Specialities Europe GmbH (KSE, früher: Clariant) und der japanischen Konzerngesellschaft Kuraray Co. Ltd. am 21. Januar in Troisdorf den „Einstand“ der neuen Kollegen aus Troisdorf in die weltweit aktive Kuraray-Gruppe.

VOB Ergänzungsband kommt

Manch einer mag sich fragen, warum schon wieder eine überarbeitete VOB ATV DIN 18 355 „Tischlerarbeiten“? Nach 2002 hat man sich doch gerade erst an die neu eingearbeiteten Dinge gewöhnt. Seitens des Hochbauausschusses im deutschen Vergabeausschuss (DVA) sah man aber die Notwendigkeit, da mit der neuen ATV DIN 18 340 „Trockenbau“ wesentliche Textpassagen in den anderen Gewerke spezifischen ATV’en angepasst werden mussten. Betroffen waren hier u. a. die für die Tischler und Schreiner relevanten ATV DIN 18 355 „Tischlerarbeiten“, ATV DIN 18 334 „Zimmer- und Holzbauarbeiten“ und die ATV DIN 18 350 „Putz- und Stuckarbeiten“.

Hocheffizientes Glas

Vakuum ist die beste Wärmedämmung auf engstem Raum. Mittlerweile ermöglichen effiziente Vakuum-Dämmelemente extrem schlanke Außenwandkonstruktionen. Jetzt soll sich das hochdämmende Vakuum-Isolierglas (VIG) an diesem Technologiewandel beteiligen.

Lebendiges Kunstwerk

Es gibt Bauwerke, die einen Anspruch auf Unverwechselbarkeit signalisieren. Der Verwaltungsbau der Vodafone Portugal in Lissabon gehört sicherlich zu jenen Objekten. Hier sorgen ausgeprägte architektonische Handschrift national wie international für Erstaunen.

Gebäudeästhetik aus dem Baukasten

In der modernen Industriearchitektur finden Solarzellen auf dem Dach längst ihren Einsatz. Gar nicht so selbstverständlich dagegen ist die Integration von Photovoltaik. Hier waren es oft teure Sonderlösungen mit aufwändigen statischen Berechnungen und diesbezüglich „zähen“ Genehmigungsverfahren.

Haus der Zukunft

Mit den Systembausteinen des schwäbischen Antriebsspezialisten, der J. Stehle + Söhne GmbH, lassen sich automatisierte Verschattungs- und Lichtlenkanlagen de- zentral auf die jeweiligen Nutzerbedürf- nisse abstimmen. Im vorgestellten Gebäu- debeispiel wird gezeigt, wie den unterschiedlichen Anforderungen der verschiedenen Gebäudenutzer fachgerecht und optimiert entsprochen werden kann.

Kleine Teilchen ganz groß

Mit immer neuen Werkstoffen in den unterschiedlichsten Bereichen der Wirtschaft und des täglichen Lebens wachsen auch die Ansprüche an die Oberflächen der Produkte. In den letzten Jahren wurden moderne Verfahren entwickelt, die neuartige Oberflächen mit höchst anspruchsvollen Eigenschaften ermöglichen. Das Zauberwort heißt: „NANO“.

Falsche Verglasung

Die Technischen Regeln für die Verwendung von absturzsichernden Verglasungen (TRAV) in der Fassung von 2003 sind allgemein bekannt. Oder doch nicht – wie der nachstehende neue Schadensfall aus der Praxis beweist. Die Namen der Klägerin, des Beklagten sowie der Prozessbevollmächtigten wurden von der Redaktion geändert.

Jetzt zuverlässiger Produktkennwert

Bisher wurde der längenbezogene Wärmedurchgangs-Koeffizient ?fg (Psi-Wert) des Übergangs Rahmen-Glasrand-Glas meist nach EN 10 077-2 ermittelt. Nicht immer waren die Ergebnisse zufrieden stellend. Probleme entstanden hauptsächlich durch unterschiedliche Auslegung der Normungstexte und verschiedene Berechnungsmethoden. Zwischenzeitlich sind die Einflussfaktoren bekannt, die Vorgehensweise verbindlich festgelegt und die Qualität der Berechnung gesichert, so dass die Berechnung heute zu einem zuverlässigen Produktkennwert des Isolierglas-Randverbundes führt. Hierzu hat ein vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) gefördertes Forschungsvorhaben des Bundesverband Flachglas e. V. (BF) beigetragen.

Voll im Trend

Der Glasstein als Raumelement setzt sich im modernen Wohnen als Trend durch. Als Designelement eingesetzt lässt er Gebäude oder Wohnung in neuem Licht erscheinen – sei es bei Fassaden oder bei der Inneraumgestaltung.

Holzfenster vorne

Bereits im Januar 2003 sind die „Technischen Regeln für die Verwendung von absturzsichernden Verglasungen“ (TRAV) vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) veröffentlicht worden. Zwischenzeitlich sind sie in praktisch allen Bundesländern bauaufsichtlich eingeführt, d. h. „geltendes Baurecht“.

Keine Umkehr der Steuerschuld

Wird die Luftdichtheit von Gebäuden überprüft, müssen die ausführenden Dienstleister in der Regel Umsatzsteuer auf ihre Leistungen erheben und abführen.

Hell ist gefragt

Ganz oben auf der Wunschliste vieler Architekten, Bauherren und Fensterbauer steht die Entwicklung von hellen Lasurfarbtönen. Verpackt werden soll die Farbtonpalette mit einer höheren Haltbarkeit und einem verringerten Pflege- und Wartungsaufwand für den Außenbereich.

Eine Alternative

Erfolgreich am Markt zu sein bedeutet, flexibel auf Veränderungen zu reagieren. Das ist hinlänglich bekannt. Inzwischen erkennen Unternehmen, dass Systemgebundenheit nicht immer Vorteile bietet. Wird beispielsweise Material von verschiedenen Herstellern bezogen, muss ein Maschinenwechsel und somit entsprechende Rüstzeiten eingeplant werden. Starre und teure Abläufe sind oftmals die Folge.

Technik und Kunst im Einklang

Kultur und die Kunst der Glasbearbeitung von einst gehören zu Venedig wie die Gondeln. Auch heute noch ist diese Kunst in den Werkstätten von Murano anzutreffen. Und manchmal bekommen sogar Besucher ein Stück von der antiken und venezianischen Glaskultur zu sehen.

Hervorragende Ergänzung

Ein am Institut für Tragkonstruk-tionen (ITKE) der Universität Stuttgart unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Jan Knippers in Zusammenarbeit mit dem dänischen Faserverbundkunststoff-Profilhersteller Fiberline Composites entwickeltes Verbundsystem für großflächige Verglasungen soll neue Möglichkeiten in der Fassadengestaltung erschließen.

Intensiv gecheckt

Immer häufiger werden für die Fassaden vorgefertigte Elementbauteile verwendet. Eine Reihe nationaler und internationaler Projekte mit sogenannten Elementfassaden als Sonderkonstruktionen hat die Firma Schüco bereits realisiert.

Fassade als Element

In der Architektur sind transparente Fassaden aus Aluminium und Glas markante Blickfänger. Diese Objektarchitektur ist aber gleichermaßen eine Herausforderung für die Industrie. Denn die muss flexible Systemlösungen im „Produktkoffer“ parat haben.

Unsichtbare Helfer

Glasfassaden zu reinigen ist nach wie vor ein gefährliches Unterfangen, gleichermaßen aufwändig und teuer. Inzwischen gibt es allerdings die sogenannten „Selbstreiniger“. Per Knopfdruck oder Computer lassen sich die flexiblen Wischer in Bewegung setzen.

Ein System für alle Fälle

Als ein „Multitalent“ erweist sich das neue Alu-Fassadensystem „Therm+“ von Raico. Alle Tragprofile sind sowohl für Pfosten als auch für Riegel einsetzbar. Damit ergibt sich aus dem breiten Lieferprogramm mit Rechteck-Profilen und Dehnpfostenprofilen in 50 und 56 mm eine große Gestaltungsfreiheit.

Warum Lüften?

Um eine gute Durchlüftung zu bekommen, werden die Fenster zumeist gekippt. Doch wie viel Energie geht dabei verloren? Und oft genug fehlen dabei auch Insektenschutz oder Einbruchsicherheit. Eine wirkungsvolle Alternative stellt eine gute und kontrollierte Lüftung über Fensterlüftungen dar.

Schwarzwälder Hausmarke

Die Firma Lacker AG aus Waldachtal im Schwarzwald fertigt seit 40 Jahren Fenster und Fassadenkonstruktionen für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete. Als besondere „Spezialität“ des Hauses werden jedoch die Lamellenfenster bezeichnet.

Anpassungsfähige Lichtwächter

Ob kontrollierte Belüftung oder innovative Oberflächentechnologie – der Ruf nach ausgereiften Systemlösungen zur Umsetzung anspruchsvoller Entwürfe wird lauter. Reynaers zeigt ein Fassadenkonzept, das sowohl bei Metallverarbeitern wie Architekten die Kreativität nicht einschränkt.

Vorschriften beachten

Weitgehend unbemerkt haben sich zwischenzeitlich einige Vorschriften geändert, die für Handwerksbetriebe von Bedeutung sind. Dazu gehören unter anderem neue gesetzliche Regelungen für das Rechnungsformular.

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