Inhaltsverzeichnis 09-2005

Branchen-Ticker

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Firmen & Fakten

Gemeinsam die Märkte erobern

Die Fenster-, Türen- und Bauelementeproduktion hat sich in den letzten zehn Jahren nahezu halbiert. Schaut man sich die Bevölkerungsentwicklung in Europa – besonders in West- und Mitteleuropa – und den damit verbundenen Wohnraumbedarf an, ist dies eine logische Konsequenz daraus. Aber trotz des geringeren Bedarfs gibt es auch Perspektiven: Bezahlbare Produkte mit Technologievorsprung – darin liegt die Chance.

„XXL-Gläser“ aus dem Harz

In Hörden, einem kleinen Örtchen in der Nähe von Herzberg am Fuße des Harz, ist seit 1971 die Firma Henze Glas, gegründet 1965 in Herzberg, angesiedelt. Am 1. April 2005 feierte das Unternehmen sein 40-jähriges Jubiläum. Und als besonderen Clou wartet Dietmar Henze, der Firmeninhaber, mit einem wahren Knüller auf: den Weltrekord verdächtigen Isolierglasscheiben made by Henze.

Auf die Betriebe kommen neue Aufgaben zu

Am 1. Dezember 2005 wird die Koexistenzphase der Produktnorm Vorhangfassaden ablaufen. Damit wird die Kennzeichnung dieser Gebäudeteile mit dem CE-Zeichen obligatorisch. Vorhangfassaden sind in der harmonisierten Produktnorm DIN EN 13 830: 2003-11 „Vorhangfassaden – Produktnorm“ beschrieben. Diese Norm wurde bereits im November 2004 im europäischen Amtsblatt veröffentlicht. Spätestens jetzt beginnt für diesen Bereich eine neue Zeit.

Wirkung garantiert

Die „Vacurex Vakuumpaneele“ der Isolar Gruppe sind mit verbesserten schalltechnischen Eigenschaften verfügbar. „Dabei waren unsere konstruktiven Maßnahmen besonders hilfreich“, so Geschäftsführer Klaus Huntebrinker.

Attraktion aus Glas

Nichts für „Höhenängstler“ ist der Balkon aus Glas auf der Bundesgartenschau in München. Der gläserne Vorbau, konzipiert von der Firma Trösch, ist dort Teil der Installation „Balkonszenen“ und entpuppt sich als Sensation unter seinesgleichen.

Das Mittelstands-Konzept

Mittelständische Unternehmen tun sich häufig genug schwer mit dem Aufgabenfeld des vorbeugenden Brandschutzes. Ein Grund: Die meisten Firmen verfügen von ihrer Struktur her nicht über die Voraussetzungen, eine eigene Entwicklung auf dem Feld des transparenten Brandschutzes zu betreiben. Diesem Manko hat sich das Konzept „Paraflam“ angenommen.

Ein Multi-Paneel

Funktionalität und gestalterischer Anspruch „zwischen zwei Glasscheiben zu betten“ gehören zur Unternehmensphilosophie von Okalux. In intensiver Zusammenarbeit mit Architekten, Planern, Instituten oder Bauherren entwickelt das Unternehmen immer wieder neue, ästethisch, energetisch und konstruktiv anspruchsvolle Lösungskonzepte. Jüngstes Kind aus der Ideenschmiede ist ein multifunktionales Glas-Leichtbauelement.

Fenster als Sonnenkollektor

Noch in den 80er Jahren wurden „super-Energiesparende“ Baustoffe gerne mit dem Hinweis kommentiert, „damit könne man sicherlich das ganze Haus nur mit einer Kerze heizen.“ Was damals noch ironisch gemeint war, trifft mittlerweile annähernd zu.

Präzise Glasbieger

Eigentlich gelten die Schweizer als Spezialisten, wenn es um das Thema Präzision geht. Doch manchmal bedarf es aber dennoch der Fachkenntnis deutscher Unternehmen. So beispielsweise beim Novartis Neubau auf dem Campus der Universität Basel. Hier griffen die Architekten auf das Know-how von Hero-Glas zurück. Für die aufwendige Sonderkonstruktion lieferte der norddeutsche Glasveredler über 150 gebogene Isolier-, Verbund- und Einscheibensicherheitsgläser in die Schweiz.

Faszination Fassade

Kaum ein Gebäudebereich entwickelt sich derzeit so rasch und tief greifend wie die Fassade. Transparenz, hoher visueller und thermischer Komfort, rationelle Fertigung und Dauerhaftigkeit sind nur einige der Ansprüche an Fassaden- und Glashersteller. Dazu referierten vor kurzem auf Einladung der MGT, Feldkirch (A), Dr. Franz Feldmeier (Fachhochschule Rosenheim) und der Schweizer Architekt Reto Miloni.

Glasklarer Durchblick

Gehören angelaufene Spiegel im Bad oder beschlagene Autoscheiben bald der Vergangenheit an? Wenn es nach den Vorstellungen einer Gruppe von Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology (MIT) geht, dann eindeutig ja. Denn die Forscher um Michael Rubner haben eine Beschichtung für Oberflächen entwickelt, die den Niederschlag kleiner Wassertröpfchen verhindert. Dies berichtet der online-Informationsdienst www.wissenschaft.de

Der Service macht‘s

Mit Spezialfahrzeugen für den Transport von Glas- und Bauelementen ist die Lansing Fahrzeugbau bereits seit Jahrzehnten Zulieferer für Industrie und Handwerk. Dass die Macher bei Lansing ein „Gespür“ für den Bedarf der Branche haben, beweisen sie mit ihrer Produktpalette. Darin stehen unter anderem auch Glasreffs für Lkw und Transporter.

Druck mit Anspruch

Der Siebdruck ist das universellste Druckverfahren zur Dekoration von großen Flächen wie Plakate, Glas oder Textil-Transferdruck. Sefar hat kürzlich auf der FESPA 2005 in München ein neues Siebdruckgewebe vorgestellt, das speziell für das Bedrucken mit UV- und anderen heiklen Farben entwickelt wurde.

Wichtiges Hilfsinstrument

Mit dem neuen Technischen Merkblatt für das Verputzen von Fensteranschlussfolien wurde ein Gewerke übergreifendes Hilfsinstrument erstellt. Denn das Merkblatt befasst sich insbesondere mit der fachgerechten Planung, Ausschreibung und Ausführung eines luft- und schlagregendichten Anschlusses im Bereich von Fenstern und Türen mit überputzbaren Fensteranschlussfolien im Trockenbau, bei Innen- und Außenputz sowie bei Wärmedämm-Verbundsystemen.

Optimistische Veranstalter

Etwa 440 Aussteller werden zu der diesjährigen Vitrum in Mailand erwartet. Rund 30 000 m² Netto-Ausstellungsfläche sind bereits belegt. Mit diesen Vorgaben gehen die Veranstalter zuversichtlich in die 14. Ausgabe der bedeutenden italienischen Fachmesse für Glasmaschinen und -anlagen. Auch in diesem Jahr sind wieder wichtige Firmen aus dem In- und Ausland vertreten.

Es geht um Ihr Geld

Die starke Zunahme von Niedrigpreisangeboten für kugelförmige Molekularsiebe aus China bietet den europäischen Isolierglasherstellern die verführerische Möglichkeit, ihre Kosten zu senken. Die bisher gemachte Erfahrung zeigt jedoch, dass dies auf Kosten der Qualität der Isolierglaseinheiten geschehen kann.

Technik im Detail

„Unsere Heimatregion hat sich leider zu einer ausgesprochenen Kunststoff- Fenstergegend entwickelt“, sagt Otmar Döpfner, Seniorchef der Firma Fenster & Haustürenwerk Döpfner. Seine Söhne Frank und Mario, die den Betrieb inzwischen führen, haben sich auf diesen Markt eingestellt. Sie verkaufen die Produkte des Hauses inzwischen ausschließlich im überregionalen Händlervertrieb.

Bildergläser im Überblick

Mehr als 30 Bildergläser sind inzwischen erhältlich. Bei den Produkten verschiedener Hersteller, unterschiedlicher Materialien und Qualität, fällt es selbst Fachleuten nicht leicht, einen Überblick zu gewinnen und über die Unterschiede Bescheid zu wissen.

Kalter Schnitt bricht schlecht

Was tun wir, wenn wir Glas „schneiden“? Handelt es sich dabei um ein Schneiden von der Art, wie wir Rahmenschenkel auf Gehrung schneiden oder eine Schrägschnittfase in einen Passepartout-Karton? Was passiert, wenn die Kante des Glaserdiamanten oder das Hartmetallrädchen des Glasschneiders mit sanftem Druck über die Oberfläche einer Bilderglasscheibe geführt wird?

Versilbert, gelüstert und bemalt

Eine kleine Rahmenkunde am Beispiel eines antiken Rahmens aus Spanien: Dieser zierliche Rahmen aus dem frühen 18. Jahr-hundert wirkt faszinierend durch sein Profil, seine Farbigkeit und die unnachahmliche Patina der Oberfläche, die im Laufe von fast 300 Jahren entstand. Das trotz seines hohen Alters sehr gut erhaltene seltene Stück stammt vermutlich aus der Zeit zwischen 1720 und 1730.

Das Millionengrab

Deutsche Unternehmen verlieren zig Millionen durch falsche Bevorratung. Die Eigenliquidität deutscher Unternehmen könnte wesentlich besser aussehen, wenn das durch unnötig bevorratete Waren gebundene Kapital in den Unternehmen freigesetzt würde. Das Bestandsmanagement ist unter der Betrachtung der freiwerdenden Mittel besonders in Verbindung mit Basel-II hoch interessant.

Ein Maß an Verbindlichkeit

Ob durch ein von Auftragnehmer und Auftraggeber durchgeführtes Aufmaß eine Verbindlichkeit eintritt, sind sich die Anwälte nicht so recht einig. Ist ein Aufmaß gemeinsam abgenommen, reicht ein Hinweis, dass das Aufmaß unrichtig ist nicht aus, um es abzulehnen.

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Manchmal sollte man zweimal hinschauen

Bei einer Fachzeitschrift ist es wie mit der Fensterproduktion: Wenn Sie nichts zu verbergen... mehr

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