Inhaltsverzeichnis 09-2006

Globaler Partner der Glasbranche

Inhalt

Es geht wieder aufwärts

Der Auftrieb im Ba u- und Ausbaugewerbe seit vergangenem Herbst setzt sich auch in diesem Jahr fort. Eine wichtige Stütze der sich stabilisierenden Bautätigkeit ist der gewerbliche Hochbau. Positive Impulse gehen auch vom Wohnungsbau aus. Mehr und mehr beflügeln Substanzerhaltung und Renovierung im Gebäudebestand den Modernisierungsmarkt. Explosionsartig gestiegene Energiepreise und milliardenschwere Förderprogramme tragen zusätzlich zum Ausbau der Märkte bei.

Das Herz der Glaswelt

über 1100 Aussteller aus 42 Ländern haben sich bereits zur Glasstec 2006 angemeldet (Stand Anfang August). Damit strebt die Weltleitmesse in Sachen Glas einem neuen Ausstellerrekord entgegen. Neben Deutschland sind als besonders stark vertretene europäische Länder Italien, Frankreich, Belgien, Großbritannien, Spanien, Türkei und die Schweiz zu nennen. Bei den außereuropäischen spielen vor allem die USA sowie China eine bedeutende Rolle. Besonders erfreulich: über 250 Neuaussteller werden in diesem Jahr zur Glasstec 2006 erwartet. Die Internationalität und die Zusammensetzung der Aussteller sorgen für eine Vollständigkeit des Angebots – in jedem der Bereiche reicht das Anbieterspektrum vom Global Player bis zum kleinen Spezialisten, vom preisgünstigen Standardangebot bis zur maßgeschneiderten Lösung. Nachstehend stellt die GLASWELT einige der wichtigsten Themen der Glasstec 2006 kurz vor.

Kernkompetenzen und Kundennutzen im Fokus

„Wir sind weiter auf Erfolgskurs“, so konstatierte Dr. Eckehard Keill erst kürzlich die Marschrichtung für die Roto Frank AG. Zu Buche steht ein zufriedenes Geschäftsjahr 2005, und auch für 2006 überwiegen für den Vorstandsvorsitzenden die positiven Vorzeichen. Mit einer konsequenten Kundenausrichtung will das Unternehmen in den beiden Geschäftsfeldern Baubeschlagtechnik und Bauelemente noch aktiver den Markt bearbeiten und zudem die Wettbewerbsvorteile ausbauen. Dr. Keill, als Vorstandsvorsitzender nunmehr fast genau ein Jahr im Amt, erläuterte im Gespräch mit GLASWELTChefredakteur Hilmar Düppel Einzelheiten zu Wachstumsmärkten, Kernkompetenzen und der „Roto-Doppelstrategie“.

Eine Brücke aus Glas und Stahl

Sie soll eine der Highlights der Glasstec 2006 werden: Die Brücke aus Glas und Stahl. Diese neue, außergewöhnliche Konstruktion besteht aus einem Glastragwerk, zwei Stahlglastragwerken und zwei verglasten Stahltragwerken. Transparenz und Stabilität verbinden sich hier zu einer spektakulären Architektur. Entwickelt wurde die Brücke nach einer Idee des Designers Ralph Matthis.

Faszinierende Möglichkeiten

Nachdem jahrzehntelang das Dogma galt, dass Glas als statisch tragendes Element im Fenster- und Fassadenbau nicht in Frage kommt, eifert die Branche mittlerweile der Automobilindustrie nach, begeistert sich angesichts der Möglichkeiten, die sich mit der Verklebung unterschiedlicher Werkstoffe zu Verbundkonstruktionen für den Fenster- und Fassadenbau bieten. Um die Potenziale für das Außenwandbauteil Fenster und Fassade sicher zu nutzen, ist allerdings eine durchgängige Beherrschung der Klebetechnik in Planung, Auslegung und Applikation erforderlich. Lesen Sie nachstehend, was bei der Berechnung, Herstellung und Güteüberwachung zu beachten ist.

Kleben statt Schrauben

Wenn es um Verbindungen im Sanitärbereich geht, ist die Schraubtechnik immer noch die Nr. 1, speziell bei den Scharnieren. Aber auch hier wird zunehmend geklebt statt geschraubt. Gründe sind Kosteneinsparungen in der Verarbeitung, die sich daraus ergebenden Designfreiheiten, die einfachere Pflege und die zunehmende Zuverlässigkeit der Klebverbindungen.

Stetige Innovationen

Eine Gruppe von Solarzellen wird so verschaltet, dass sich die Einzelspannungen zu einer nutzbaren Spannung addieren. Und zum Schutz vor mechanischen und Umwelteinwirkungen werden die Solarzellen eingekapselt – man erhält so ein vielseitig einsetzbares Solarmodul. In der scheinbar unspektakulären und ausgereiften Modultechnik zeichnen sich verschiedene Innovationen ab.

Lüften – aber richtig

Rahmenmacher und Einrahmer arbeiten mit Holz, Pappe und Papier als Werkstoffe. Es handelt sich dabei um Materialien, die sehr empfindlich reagieren auf Schwankungen des Raumklimas. Was es dabei zu beachten gilt, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Chancen für das Handwerk?

NACH FAST JÄHRIGER GELTUNG der europäischen Bauproduktenrichtlinie (BPR) befindet sich diese derzeit in einem Überarbeitungsprozess. Anlass dazu ist weniger der viel zitierte Bürokratie-Abbau, sondern eine massive Unzufriedenheit der Europäischen Kommission bei deren Umsetzung. Diese ist nämlich der Meinung, dass die Richtlinie Handelsschranken nur teilweise beseitigt und keine optimalen Bedingungen schafft, den freien Verkehr und die Verwendung von Bauprodukten in der Gemeinschaft zuzulassen.

Wie sich Kontaktkorrosion vermeiden lässt

Feuerverzinkter Stahl wird zumeist wegen seiner Langlebigkeit, Robustheit und metallischen Anmutung eingesetzt und oft mit anderen Materialien kombiniert. Werden hierbei verschiedenartige Metalle verwendet, so können korrosionstechnisch eventuell Probleme entstehen. Metalle können nämlich aufgrund ihrer elektrochemischen Eigenschaften und der Umgebungsbedingungen „unverträglich“ miteinander reagieren.

Lärm- und Brandschutz in einem

Erfolg mit Bausatztür

Glasschäden durch nachträgliche Holzbearbeitung

HÄUFIG KOMMT ES BEI Arbeiten an eingebauten Glastüren zu Schädigungen an der Glasoberfläche, sofern die Glasscheiben nicht ausreichend geschützt oder abgedeckt werden. Für den Laien ist es schwierig zu beurteilen, ob die vorhandenen Schäden bereits vor (Produktionsfehler) oder nach der Montage der Glasscheibe entstanden sind.

Tipps und Trends

Die Visitenkarte Ihrer Firma

ES IST NACH WIE vor möglich, Gelder von Banken zu bekommen bzw. öffentliche Fördermittel in Anspruch zu nehmen. Voraussetzung ist, dass der Betrieb positive Zukunftsaussichten hat und diese transparent gemacht werden. Die aktuelle Situation, die entscheidenden Zukunftskriterien, die Unternehmensentwicklung und die realistischen Planzahlen müssen in einem schlüssigen Business-Plan zusammengefasst werden.

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